Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Gerresheimer-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Michel Doepke vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Gerresheimer AG (ISIN: DE000A0LD6E6, WKN: A0LD6E, Ticker-Symbol: GXI, NASDAQ OTC-Symbol: GRRMF) unter die Lupe.
Der Spezialverpackungshersteller habe die Akquisition der Bormioli-Pharma-Gruppe unter Dach und Fach gebracht und sich dadurch ein komplementäres Produktportfolio gesichert. Die Ende September kommunizierte Gewinnwarnung wiege aber immer noch schwer. Ausgerechnet der Biopharma-Riese Novo Nordisk könnte wieder für Impulse sorgen.
Doch zunächst ein Blick auf die final durchgeführte Transaktion: Im Mai habe Gerresheimer den Zukauf angekündigt und Bormioli Pharma vom Finanzinvestor Triton für rund 800 Mio. Euro erworben. Wie bereits im Mai antizipiert, sei die Übernahme der Unternehmensgruppe nun im vierten Quartal unter Dach und Fach gebracht worden.
Gerresheimer erhoffe sich in den kommenden Jahren u.a. frisches Wachstum durch sogenannte Autoinjektoren. Mithilfe dieser würden sich die viel zitierten "Abnehmspritzen" von Novo Nordisk respektive Eli Lilly verabreiche lassen. Ausgerechnet der dänische Konzern könnte mit den bevorstehenden Phase-3-Studiendaten (bis Jahresende sollten diese vorliegen) zum großen Adipositas-Hoffnungsträger CagriSema für mächtig Bewegung in der Aktie des Düsseldorfer Spezialverpackungsherstellers sorgen. Das Kombi-Präparat werde (im Falle positiver Daten und anschließender Marktzulassungen) per Doppelkammer-System verabreicht. Gerresheimer könnte dann mit den passenden Autoinjektoren zum Zuge kommen.
Novo Nordisk könnte im Falle vielversprechender CagriSema-Daten für frische Fantasie bei Gerresheimer sorgen. Die Aktie des Spezialverpackungsherstellers für die Pharma-, Biotech- und Kosmetikbranche habe die überraschende September-Gewinnwarnung aber immer noch nicht abgehakt. Für einen Einstieg auf der Long-Seite sei es vorerst noch zu früh. Anleger sollten den MDAX-Titel auf die Watchlist setzen, so Michel Doepke vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 11.12.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (11.12.2024/ac/a/d)
Michel Doepke vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Gerresheimer AG (ISIN: DE000A0LD6E6, WKN: A0LD6E, Ticker-Symbol: GXI, NASDAQ OTC-Symbol: GRRMF) unter die Lupe.
Der Spezialverpackungshersteller habe die Akquisition der Bormioli-Pharma-Gruppe unter Dach und Fach gebracht und sich dadurch ein komplementäres Produktportfolio gesichert. Die Ende September kommunizierte Gewinnwarnung wiege aber immer noch schwer. Ausgerechnet der Biopharma-Riese Novo Nordisk könnte wieder für Impulse sorgen.
Doch zunächst ein Blick auf die final durchgeführte Transaktion: Im Mai habe Gerresheimer den Zukauf angekündigt und Bormioli Pharma vom Finanzinvestor Triton für rund 800 Mio. Euro erworben. Wie bereits im Mai antizipiert, sei die Übernahme der Unternehmensgruppe nun im vierten Quartal unter Dach und Fach gebracht worden.
Gerresheimer erhoffe sich in den kommenden Jahren u.a. frisches Wachstum durch sogenannte Autoinjektoren. Mithilfe dieser würden sich die viel zitierten "Abnehmspritzen" von Novo Nordisk respektive Eli Lilly verabreiche lassen. Ausgerechnet der dänische Konzern könnte mit den bevorstehenden Phase-3-Studiendaten (bis Jahresende sollten diese vorliegen) zum großen Adipositas-Hoffnungsträger CagriSema für mächtig Bewegung in der Aktie des Düsseldorfer Spezialverpackungsherstellers sorgen. Das Kombi-Präparat werde (im Falle positiver Daten und anschließender Marktzulassungen) per Doppelkammer-System verabreicht. Gerresheimer könnte dann mit den passenden Autoinjektoren zum Zuge kommen.
Novo Nordisk könnte im Falle vielversprechender CagriSema-Daten für frische Fantasie bei Gerresheimer sorgen. Die Aktie des Spezialverpackungsherstellers für die Pharma-, Biotech- und Kosmetikbranche habe die überraschende September-Gewinnwarnung aber immer noch nicht abgehakt. Für einen Einstieg auf der Long-Seite sei es vorerst noch zu früh. Anleger sollten den MDAX-Titel auf die Watchlist setzen, so Michel Doepke vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 11.12.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (11.12.2024/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 11.12.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.