Aktien des Tages

Fresenius Medical Care Aktie: Die Schwäche könnte sich weiter fortsetzen

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Per Xetra-Schluss notierten gestern (21.07.2025) 27 Aktien im Plus, 13 Aktien wurden mit Abschlägen gehandelt, so die Experten von XTB.

Das Ende der Tabelle habe Fresenius Medical Care AG (FMC) (ISIN: DE0005785802, WKN: 578580, Ticker-Symbol: FME) belegt, die mit einem Abschlag von 1,55 Prozent gehandelt worden seien.

Chartcheck - Betrachtung im Tageschart:

Dem Anteilsschein sei Anfang August bei 32,50 EUR eine Stabilisierung und zunächst eine moderate Erholung gelungen. Im September/Oktober habe die Aktie in einer Box von 3 EUR konsolidiert. Nach einem weiteren, diesmal kleineren Rücksetzer Ende Oktober, habe sich das Wertpapier im weiteren Handelsverlauf dynamisch und vor allem deutlich erholen können. Anfang Dezember sei es zu einer weiteren Konsolidierung gekommen, Mitte Januar der nächste Aufwärtsschub erfolgt. Das Hoch Ende Januar bei 48,31 EUR sei nachfolgend im Februar wieder abverkauft worden. Das Papier habe bis Mitte März zurückgesetzt und sich dann wieder in Richtung der 46 EUR-Marke erholen können. Anfang April habe sich Schwäche breitgemacht und auch die Vola zugenommen. Die Aktie habe bei 39,43 EUR das Jahrestief formatiert und sich nachfolgend wieder bis an die 44,80 EUR-Marke erholen können, hier aber wieder nachgegeben, um mit Schwung aufwärtszulaufen. Die Aufwärtsbewegung habe die Aktie bis an die 54 EUR getragen. Dieses Hoch sei abverkauft worden, das Papier habe nachfolgend wieder in den Bereich der 45 EUR zurückgesetzt. Die folgende moderate Erholung habe aber keine Substanz.

Im Tageschart sei erkennbar, dass die SMA200 (aktuell bei 44,69 EUR) Anfang November angelaufen worden sei. Diese Durchschnittslinie sei in der KW 15/2025 erneut angelaufen worden. Die Lunte der Tageskerze sei unter diese Linie gelaufen, der Kerzenkörper habe sich darüber halten können. Die folgende Erholungsbewegungen hätten zunächst an der SMA20 (aktuell bei 47,24 EUR)/SMA50 (aktuell bei 48,96 EUR) ihr Ende gefunden. Anfang Mai sei es mit Schwung über die SMA50 gegangen. Im Rahmen der Schwäche sei die Aktie wieder unter die SMA20 gefallen, habe sich zunächst im Dunstkreis dieser Linie festsetzen können. Weitere Schwäche sei unter die SMA50 gegangen. Zwar habe sich das Papier nachfolgend etwas erholen können. Diese habe im Bereich der SMA20/SMA50 geendet. Von hier aus habe sich die Aktie wieder in Richtung Süden orientiert. In den letzten Handelswochen hätten Gewinnmitnahmen das Kursgeschehen dominiert.

Damit habe sich das Tageschart eingetrübt. Das Papier stehe jetzt vor der Herausforderung, dass es sowohl über die SMA20 als auch über die SMA50 gehen müsse, um wieder Perspektive auf der Oberseite zu haben. Beide Linien seien in den letzten Handelsmonaten übergeordnete eine Barriere gewesen, die Aktie habe es zwar vermocht, sich über diese Linien zu schieben, sei immer wieder in den Dunstkreis dieser Linie zurückgefallen. Sollte es das Papier es schaffen, sich über der SMA50 zu etablieren, so wäre es wesentlich, dass die Aktie die Kraft habe sich nachfolgend dynamisch aufwärtszuschieben. Gelinge es diese Kursmuster abzubilden, so könnte es erneut in Richtung des Jahreshochs gehen. Darüber könnte der Anteilsschein wieder in Richtung 63/70 EUR laufen.

Sollte sich die Schwäche weiter fortsetzen, so könnte das Wertpapier in Richtung der SMA200 laufen. Werde diese Durchschnittslinie angelaufen, so sollte die Aktie spätestens im Bereich dieser Linie einen Richtungswechsel abbilden. Sollte diese Linie per Tagesschluss aufgegeben werden, so würde sich das Chartbild verbindlich bärisch eintrüben, wenn der Anteilsschein nachfolgend auch den Kontakt verliere. Dies könnte als Hinweis interpretiert werden, dass sich die Schwäche weiter in Richtung des Jahrestiefs 2024 fortsetzen könnte. Die Relevanz der SMA200 könne aus dem Tageschart sehr gut herausgelesen werden.

Übergeordnete Einschätzung Daily - Prognose: neutral

Chartcheck - Betrachtung im 4h Chart

Im 4h Chart sei erkennbar, dass die Aktie bis Mitte März im Dunstkreis aller drei Linien gelaufen sei. Erst nachdem das Jahrestief formatiert gewesen sei, sei es mit Dynamik und mit Momentum aufwärts gegangen. Das Jahreshoch sei abverkauft worden, das Wertpapier habe nachfolgend bis unter die SMA200 (aktuell bei 48,08 EUR) zurückgesetzt, sich zunächst im Dunstkreis derer festgesetzt. Aus dem Chart könne herausgelesen werden, dass die Kraft nicht ausgereicht habe, sich hier zu halten. In den letzten Handelstagen habe erneut Schwäche das Kursgeschehen dominiert.

Das Papier notiere aktuell unter der SMA20 (aktuell bei 46,28 EUR). Solange das der Fall sei, könnte sich die Schwäche weiter fortsetzen. Ein denkbares Anlaufziel auf der Unterseite habe in der Tagesbetrachtung Erwähnung gefunden.

Sollte es dem Wertpapier gelingen, einen Richtungswechsel abzubilden, so könnte eine Entlastungsbewegung zunächst bis an die SMA20 gehen. Sollte die Aktie über diese Linie laufen, so bleibe abzuwarten, ob es auch gelinge, die SMA50 (aktuell bei 47,16 EUR) bzw. die SMA200 zu nehmen. Bullisch aufhellen würde sich das Chartbild erst wieder, wenn der Anteilsschein sich über der SMA200 etabliert habe.

Übergeordnete Einschätzung 4h Chart - Prognose: bärisch

Tagesprognose gemäß unserer Einschätzung heute: abwärts

Widerstände: 45,91 (GAP), 45,93, 46,28, 46,31, 47,16, 47,19, 47,24, 48,08, 48,96 und 49,10

Unterstützungen: 45,31, 44,47 (GAP) und 39,43 (Analyse vom 22.07.2025)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (22.07.2025/ac/a/d)

Archivbeitrag vom 22.07.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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