Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Fraport-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Fraport AG (ISIN: DE0005773303, WKN: 577330, Ticker-Symbol: FRA, NASDAQ OTC-Symbol: FPRUF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Keine erfreulichen Nachrichten für die in den letzten Wochen und Monaten ohnehin nicht gerade erfolgsverwöhnten Aktionäre von Fraport. Denn der Flughafenbetreiber habe nun auch für den Monat März maue Zahlen vorgelegt. Die Streiks an den Passagierkontrollen und bei der Lufthansa hätten den Aufwärtstrend am Frankfurter Flughafen erneut gebremst.
Der MDAX-Konzern habe rund 4,6 Millionen Passagiere und damit 7,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor gezählt, wie er am Freitag in Frankfurt mitgeteilt habe. Damit habe das Aufkommen 17,6 Prozent unter dem Niveau aus der Zeit vor der Corona-Pandemie im März 2019 gelegen. Rund 300.000 Fluggäste hätten wegen der Streiks nicht über Frankfurt reisen können, habe es weiter geheißen.
Im ebenfalls von Streiks geprägten Februar habe der Rückstand im Vergleich zu 2019 lediglich 15 Prozent betragen, im Januar 12,6 Prozent und im Dezember sogar nur 6 Prozent. Für das laufende Jahr peile Fraport-Chef Stefan Schulte an Deutschlands größten Luftfahrt-Drehkreuz etwa 61 bis 65 Millionen Passagiere an. Damit bleibe das Vorkrisenniveau von mehr als 70 Millionen Fluggästen auch in diesem Jahr außer Reichweite.
Das Cargo-Geschäft habe im März unterdessen erneut zugelegt. In Frankfurt seien rund 178.900 Tonnen Fracht und Luftfracht umgeschlagen worden und damit 6,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Natürlich seien die schwachen Zahlen der vergangenen Monate auch von Sonderfaktoren wie den Streiks zu begründen. Dennoch verlaufe die Erholung deutlich schleppender, als es sich viele Marktteilnehmer erhofft hätten. Dementsprechend mau habe sich in den vergangenen Handelswochen auch der Chart des Flughafenbetreibers entwickelt. Dieser nähere sich nun dem bisherigen 52-Wochen-Tief bei 42,82 Euro an. Werde dieses unterschritten, hätte der MDAX-Titel ein klares Verkaufssignal generiert.
Anleger sollten daher bei Fraport an der Seitenlinie verharren, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 12.04.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Fraport-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Fraport-Aktie:
45,92 EUR +0,13% (12.04.2024, 09:30)
XETRA-Aktienkurs Fraport-Aktie:
46,02 EUR +1,14% (12.04.2024, 09:17)
ISIN Fraport-Aktie:
DE0005773303
WKN Fraport-Aktie:
577330
Ticker-Symbol Fraport-Aktie:
FRA
NASDAQ OTC-Symbol Fraport-Aktie:
FPRUF
Kurzprofil Fraport AG:
Die Fraport AG (ISIN: DE0005773303, WKN: 577330, Ticker-Symbol: FRA, NASDAQ OTC-Symbol: FPRUF) zählt zu den größten Flughafen-Konzernen weltweit. Der Schwerpunkt des Geschäfts der Fraport AG besteht im Betrieb des Flughafens Frankfurt am Main, der eine der bedeutendsten Verkehrsdrehscheiben (Hub) in Europa ist. Der Flughafen verfügt über zwei Start- und Landebahnen sowie über eine zusätzliche reine Startbahn. Um dem erwarteten Verkehrswachstum Rechnung zu tragen, erweitert das Unternehmen die Kapazitäten durch den Bau der neuen Landebahn Nordwest, des Terminals 3 und anderer Wartungseinrichtungen. Ziel ist es den Flughafen zu "Frankfurt Airport City" als Mobilitäts-, Erlebnis- und Immobilienstandort weiterzuentwickeln. Die Gesellschaft ist neben den Dienstleistungen rund um den Flugbetrieb auch im Airport-Retailing und der Immobilienentwicklung aktiv. (12.04.2024/ac/a/d)
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Fraport AG (ISIN: DE0005773303, WKN: 577330, Ticker-Symbol: FRA, NASDAQ OTC-Symbol: FPRUF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Keine erfreulichen Nachrichten für die in den letzten Wochen und Monaten ohnehin nicht gerade erfolgsverwöhnten Aktionäre von Fraport. Denn der Flughafenbetreiber habe nun auch für den Monat März maue Zahlen vorgelegt. Die Streiks an den Passagierkontrollen und bei der Lufthansa hätten den Aufwärtstrend am Frankfurter Flughafen erneut gebremst.
Der MDAX-Konzern habe rund 4,6 Millionen Passagiere und damit 7,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor gezählt, wie er am Freitag in Frankfurt mitgeteilt habe. Damit habe das Aufkommen 17,6 Prozent unter dem Niveau aus der Zeit vor der Corona-Pandemie im März 2019 gelegen. Rund 300.000 Fluggäste hätten wegen der Streiks nicht über Frankfurt reisen können, habe es weiter geheißen.
Im ebenfalls von Streiks geprägten Februar habe der Rückstand im Vergleich zu 2019 lediglich 15 Prozent betragen, im Januar 12,6 Prozent und im Dezember sogar nur 6 Prozent. Für das laufende Jahr peile Fraport-Chef Stefan Schulte an Deutschlands größten Luftfahrt-Drehkreuz etwa 61 bis 65 Millionen Passagiere an. Damit bleibe das Vorkrisenniveau von mehr als 70 Millionen Fluggästen auch in diesem Jahr außer Reichweite.
Das Cargo-Geschäft habe im März unterdessen erneut zugelegt. In Frankfurt seien rund 178.900 Tonnen Fracht und Luftfracht umgeschlagen worden und damit 6,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Natürlich seien die schwachen Zahlen der vergangenen Monate auch von Sonderfaktoren wie den Streiks zu begründen. Dennoch verlaufe die Erholung deutlich schleppender, als es sich viele Marktteilnehmer erhofft hätten. Dementsprechend mau habe sich in den vergangenen Handelswochen auch der Chart des Flughafenbetreibers entwickelt. Dieser nähere sich nun dem bisherigen 52-Wochen-Tief bei 42,82 Euro an. Werde dieses unterschritten, hätte der MDAX-Titel ein klares Verkaufssignal generiert.
Anleger sollten daher bei Fraport an der Seitenlinie verharren, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 12.04.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Fraport-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Fraport-Aktie:
45,92 EUR +0,13% (12.04.2024, 09:30)
XETRA-Aktienkurs Fraport-Aktie:
46,02 EUR +1,14% (12.04.2024, 09:17)
ISIN Fraport-Aktie:
DE0005773303
WKN Fraport-Aktie:
577330
Ticker-Symbol Fraport-Aktie:
FRA
NASDAQ OTC-Symbol Fraport-Aktie:
FPRUF
Kurzprofil Fraport AG:
Die Fraport AG (ISIN: DE0005773303, WKN: 577330, Ticker-Symbol: FRA, NASDAQ OTC-Symbol: FPRUF) zählt zu den größten Flughafen-Konzernen weltweit. Der Schwerpunkt des Geschäfts der Fraport AG besteht im Betrieb des Flughafens Frankfurt am Main, der eine der bedeutendsten Verkehrsdrehscheiben (Hub) in Europa ist. Der Flughafen verfügt über zwei Start- und Landebahnen sowie über eine zusätzliche reine Startbahn. Um dem erwarteten Verkehrswachstum Rechnung zu tragen, erweitert das Unternehmen die Kapazitäten durch den Bau der neuen Landebahn Nordwest, des Terminals 3 und anderer Wartungseinrichtungen. Ziel ist es den Flughafen zu "Frankfurt Airport City" als Mobilitäts-, Erlebnis- und Immobilienstandort weiterzuentwickeln. Die Gesellschaft ist neben den Dienstleistungen rund um den Flugbetrieb auch im Airport-Retailing und der Immobilienentwicklung aktiv. (12.04.2024/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 12.04.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.