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FACC: Die starken Zahlen im Schlussquartal bestätigen den Aufwärtstrend - Kaufen! Aktienanalyse

Hamburg (www.aktiencheck.de) - FACC-Aktienanalyse von der Montega AG:

Miguel Lago Mascato und Bastian Brach, Aktienanalysten der Montega AG, raten in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der FACC AG (ISIN: AT00000FACC2, WKN: A1147K, Ticker-Symbol: 1FC, Wiener Börse-Symbol: FACC) weiterhin zu kaufen.

FACC habe am vergangenen Donnerstag überzeugende vorläufige Zahlen für das Gesamtjahr 2023 und eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr veröffentlicht.

FACC habe 2023 mit einem starken Schlussquartal abgeschlossen (Umsatz: 231,7 Mio. EUR, +23,7% yoy), welches neben der hohen Nachfrage der OEMs auch von der Verrechnung projektbezogener Entwicklungskosten profitiert habe. Der FY23-Erlös habe mit 745,6 Mio. EUR (+22,8% yoy) deutlich über der unternehmenseigenen Guidance sowie über den Montega-Prognosen (MONe: 701,8 Mio. EUR, +15,6% yoy) gelegen. Der Tier 1-Zulieferer agiere weiterhin in einem von Rekordauftragsbüchern (Auftragsvolumen FACC: 5,8 Mrd. EUR) geprägten Branchenumfeld und unterstreiche mit der Top Line-Entwicklung eindrucksvoll seinen Aufwärtstrend.

Mit einem EBIT in Höhe von 17,5 Mio. EUR (Marge: 2,4%, +1,5 PP; MONe: 17,8 Mio. EUR) habe FACC auch die Bottom Line-Prognose (H2 EBIT: 2,6 Mio. EUR) erreicht. Damit habe nach dem traditionell ergebnisschwachen Q3 (EBIT: -10,0 Mio. EUR) in Q4 wieder eine deutliche Verbesserung erzielt werden können. Dass das Ergebnis trotz der beeindruckenden Umsatzentwicklung nicht noch besser ausgefallen sei, habe (1) an der weiterhin angespannten Upstream-Lieferkette, (2) an dem schnellen Mitarbeiteraufbau (+536, +18,4% yoy) mit entsprechenden Einarbeitungskosten und (3) am Ergebnischarakter der Projekterlöse gelegen. Bei diesen stelle FACC v.a. die eigenen Entwicklungskosten in Rechnung, sodass der EBIT-Beitrag gering sei.

Für das Jahr 2024 avisiere FACC trotz der hohen Vergleichsbasis ein Umsatzwachstum in Höhe von 10% bis 15% yoy. Der deutliche Produktionsausbau der OEMs sollte weiterhin der Haupttreiber der positiven Entwicklung sein. Zudem erhöhe sich durch die zuletzt positiven Signale der UAM-Anbieter - Joby und FACC-Kunde Archer würden den Start der Massenproduktion in 2025 planen - die Visibilität dieser Erlöse ab H2. Ergebnisseitig rechne FACC in 2024 mit einer weiteren Verbesserung. Diese sollte nach Erachten der Aktienanalysten der Montega AG sowohl durch Skaleneffekte in der Produktion als auch durch einen schrittweisen Rückgang der Personalkostenquote nach dem Abschluss der Kroatien-Expansion (erwartet in Q2 2024) mit einer FY-EBIT-Marge von 3,5% erreicht werden.

Aufgrund des positiven Marktumfelds mit weiterhin deutlich steigenden Produktionsraten sowie der optimistischen Vorstandsaussagen würden die Aktienanalysten der Montega AG ihre Umsatzerwartungen für die kommenden Jahre nach oben anpassen. Zugleich würden sich die Aktienanalysten der Montega AG für 2024 zunächst in der unteren Hälfte der Guidance positionieren, um Risiken innerhalb der Lieferkette Rechnung zu tragen. So habe Hauptkunde Airbus Anfang Februar mehrere Airlines auf mögliche Verzögerungen bei Auslieferungen eingestellt. Die von den Aktienanalysten der Montega AG reduzierte Bottom Line-Prognose (MONe EBIT: 29,1 Mio. EUR) spiegele ebenfalls die anhaltenden Lieferkettenprobleme sowie den weiteren Personalaufbau wider, wenngleich in H2 ein deutliches Ergebniswachstum gegenüber dem Vorjahr sichtbar sein sollte. Infolgedessen würde das Risiko einer Überschreitung der halbjährig getesteten Kredit-Covenants (Net Debt/EBITDA <4,25) ab H2 deutlich reduziert werden.

Die starken Zahlen im Schlussquartal würden den Aufwärtstrend der FACC bestätigen. Mit dem Rückenwind der anhaltenden Produktionssteigerungen sowie einem schrittweisen Rückgang der Belastungen durch Personalaufbau und Lieferkettenschwierigkeiten sollte auch das Ergebnisniveau in den kommenden Jahren deutlich verbessert werden können.

Miguel Lago Mascato und Bastian Brach, Aktienanalysten der Montega AG, bestätigen ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 10,00 EUR für die FACC-Aktie. (Analyse vom 26.02.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze FACC-Aktie:

XETRA-Aktienkurs FACC-Aktie:
6,07 EUR -1,94% (26.02.2024, 16:14)

Wiener Börse-Aktienkurs FACC-Aktie:
6,15 EUR -1,28% (26.02.2024, 15:59)

ISIN FACC-Aktie:
AT00000FACC2

WKN FACC-Aktie:
A1147K

Ticker-Symbol FACC-Aktie:
1FC

Wiener Börse-Symbol FACC-Aktie:
FACC

Kurzprofil FACC AG:

FACC (ISIN: AT00000FACC2, WKN: A1147K, Ticker-Symbol: 1FC, Wiener Börse-Symbol: FACC) ist ein weltweit führendes Aerospace-Unternehmen in Design, Entwicklung und Fertigung von Luftfahrttechnologien und fortschrittlichen Leichtbausystemen für Luftfahrzeuge. Als Technologiepartner aller großen Hersteller arbeitet FACC gemeinsam mit ihren Kunden an Lösungen für die Mobilität der Zukunft. Weltweit startet jede Sekunde ein Luftfahrzeug mit FACC-Technologie an Bord. (26.02.2024/ac/a/a)

Archivbeitrag vom 26.02.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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