Hamburg (www.aktiencheck.de) - FACC-Aktienanalyse von der Montega AG:
Miguel Lago Mascato und Bastian Brach, Aktienanalysten der Montega AG, raten in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der FACC AG (ISIN: AT00000FACC2, WKN: A1147K, Ticker-Symbol: 1FC, Wiener Börse-Symbol: FACC) weiterhin zu kaufen.
FACC werde an diesem Mittwoch (8. Mai) den Q1/2024-Bericht veröffentlichen. Die Zahlen würden nach Erachten der Analysten die Effekte der verbesserten, aber weiterhin angespannten Lieferketten einerseits sowie deutlichen Produktionssteigerungen andererseits widerspiegeln.
Im ersten Quartal würden die Analysten Konzernerlöse von 194,0 Mio. EUR (+19,2% yoy) erwarten, die sowohl von den weiter anziehenden Produktionsraten der OEMs als auch von einer verschobenen Lieferung aus Q4/23 i.H.v. 9,4 Mio. EUR profitieren dürften. Die steigenden Auslieferungen von Airbus (Q1/24: 142 Stück, +11,8% yoy) und der für FACC relevanten Boeing 787 (Q1/24: 13 Stück, +18,2% yoy) würden die starke Nachfrage bestätigen und sollten auch über die kommenden Jahre hinweg zu signifikanten Erlössteigerungen für FACC führen. Ergebnisseitig würden die Analysten von einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem schwachen Vorjahr ausgehen, in dem die Lieferkettenschwierigkeiten noch drastischer ausgefallen seien. Die von Boeing im Q1-Call bekannt gegebene Reduktion der 787-Produktion sowie Auslieferungsverschiebungen bei Airbus würden jedoch weiterhin die angespannte Situation, gerade bei kleineren Tier-2/3-Zulieferern verdeutlichen. Dies könnte im Jahresverlauf auch bei FACC zu einem Aufbau der Vorräte und als Resultat zu einer steigenden Nettoverschuldung führen, wenn Teile nicht bzw. verspätet von den OEMs abgerufen würden. Eine Gefahr für die Covenants-Prüfung (Net Debt/EBITDA: <4,25x) zum Halbjahr sähen die Analysten jedoch nicht.
Die Nachfrageseite im Luftfahrtbereich entwickle sich weiterhin positiv mit Book-to-Bill-Verhältnissen deutlich über 1. Hervorzuheben sei hierbei die Fortsetzung der Widebody-Erholung, die sich zuletzt in A350 Großbestellungen der IndiGo und Korean Air über insgesamt 63 Flugzeuge manifestiert habe. Zudem habe der chinesische Hersteller COMAC im April für das Kurz- bis Mittelstreckenflugzeug C919 jeweils 100 Aufträge der beiden Staatsairlines Air China und China Southern Airlines verzeichnen können. Dies spiegele nach Erachten der Analysten das langfristig attraktive Umsatzpotenzial für FACC im chinesischen Markt wider.
Trotz des voraussichtlich starken Auftaktquartals würden Risiken auf der Top- und Bottom Line durch branchenweit anhaltende Lieferkettenprobleme verbleiben, sodass die Analysten ihre Erwartungen unverändert lassen würden. Sie würden im Vergleich zum Vorjahr insgesamt eine stetigere Entwicklung der Ergebnisse erwarten, da die unregelmäßigen Inflationsausgleichszahlungen an FACC zunehmend durch dauerhafte Preiserhöhungen ersetzt würden.
Miguel Lago Mascato und Bastian Brach, Analysten der Montega AG, sehen FACC hervorragend positioniert, um zukünftig profitabel zu wachsen. In Kombination mit dem starken FCF-Yield i.H.v. 7,9% auf Basis der Erwartungen für 2024 sähen die Analysten die FACC-Aktie weiterhin als kaufenswert mit einem Kursziel i.H.v. 10,00 EUR. (Analyse vom 06.05.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze FACC-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs FACC-Aktie:
6,28 EUR +0,16% (06.05.2024, 08:01)
Wiener Börse-Aktienkurs FACC-Aktie:
6,25 EUR -0,48% (06.05.2024, 09:04)
ISIN FACC-Aktie:
AT00000FACC2
WKN FACC-Aktie:
A1147K
Ticker-Symbol FACC-Aktie:
1FC
Wiener Börse-Symbol FACC-Aktie:
FACC
Kurzprofil FACC AG:
FACC (ISIN: AT00000FACC2, WKN: A1147K, Ticker-Symbol: 1FC, Wiener Börse-Symbol: FACC) ist ein weltweit führendes Aerospace-Unternehmen in Design, Entwicklung und Fertigung von Luftfahrttechnologien und fortschrittlichen Leichtbausystemen für Luftfahrzeuge. Als Technologiepartner aller großen Hersteller arbeitet FACC gemeinsam mit ihren Kunden an Lösungen für die Mobilität der Zukunft. Weltweit startet jede Sekunde ein Luftfahrzeug mit FACC-Technologie an Bord. (06.05.2024/ac/a/a)
Miguel Lago Mascato und Bastian Brach, Aktienanalysten der Montega AG, raten in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der FACC AG (ISIN: AT00000FACC2, WKN: A1147K, Ticker-Symbol: 1FC, Wiener Börse-Symbol: FACC) weiterhin zu kaufen.
FACC werde an diesem Mittwoch (8. Mai) den Q1/2024-Bericht veröffentlichen. Die Zahlen würden nach Erachten der Analysten die Effekte der verbesserten, aber weiterhin angespannten Lieferketten einerseits sowie deutlichen Produktionssteigerungen andererseits widerspiegeln.
Im ersten Quartal würden die Analysten Konzernerlöse von 194,0 Mio. EUR (+19,2% yoy) erwarten, die sowohl von den weiter anziehenden Produktionsraten der OEMs als auch von einer verschobenen Lieferung aus Q4/23 i.H.v. 9,4 Mio. EUR profitieren dürften. Die steigenden Auslieferungen von Airbus (Q1/24: 142 Stück, +11,8% yoy) und der für FACC relevanten Boeing 787 (Q1/24: 13 Stück, +18,2% yoy) würden die starke Nachfrage bestätigen und sollten auch über die kommenden Jahre hinweg zu signifikanten Erlössteigerungen für FACC führen. Ergebnisseitig würden die Analysten von einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem schwachen Vorjahr ausgehen, in dem die Lieferkettenschwierigkeiten noch drastischer ausgefallen seien. Die von Boeing im Q1-Call bekannt gegebene Reduktion der 787-Produktion sowie Auslieferungsverschiebungen bei Airbus würden jedoch weiterhin die angespannte Situation, gerade bei kleineren Tier-2/3-Zulieferern verdeutlichen. Dies könnte im Jahresverlauf auch bei FACC zu einem Aufbau der Vorräte und als Resultat zu einer steigenden Nettoverschuldung führen, wenn Teile nicht bzw. verspätet von den OEMs abgerufen würden. Eine Gefahr für die Covenants-Prüfung (Net Debt/EBITDA: <4,25x) zum Halbjahr sähen die Analysten jedoch nicht.
Die Nachfrageseite im Luftfahrtbereich entwickle sich weiterhin positiv mit Book-to-Bill-Verhältnissen deutlich über 1. Hervorzuheben sei hierbei die Fortsetzung der Widebody-Erholung, die sich zuletzt in A350 Großbestellungen der IndiGo und Korean Air über insgesamt 63 Flugzeuge manifestiert habe. Zudem habe der chinesische Hersteller COMAC im April für das Kurz- bis Mittelstreckenflugzeug C919 jeweils 100 Aufträge der beiden Staatsairlines Air China und China Southern Airlines verzeichnen können. Dies spiegele nach Erachten der Analysten das langfristig attraktive Umsatzpotenzial für FACC im chinesischen Markt wider.
Trotz des voraussichtlich starken Auftaktquartals würden Risiken auf der Top- und Bottom Line durch branchenweit anhaltende Lieferkettenprobleme verbleiben, sodass die Analysten ihre Erwartungen unverändert lassen würden. Sie würden im Vergleich zum Vorjahr insgesamt eine stetigere Entwicklung der Ergebnisse erwarten, da die unregelmäßigen Inflationsausgleichszahlungen an FACC zunehmend durch dauerhafte Preiserhöhungen ersetzt würden.
Miguel Lago Mascato und Bastian Brach, Analysten der Montega AG, sehen FACC hervorragend positioniert, um zukünftig profitabel zu wachsen. In Kombination mit dem starken FCF-Yield i.H.v. 7,9% auf Basis der Erwartungen für 2024 sähen die Analysten die FACC-Aktie weiterhin als kaufenswert mit einem Kursziel i.H.v. 10,00 EUR. (Analyse vom 06.05.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze FACC-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs FACC-Aktie:
6,28 EUR +0,16% (06.05.2024, 08:01)
Wiener Börse-Aktienkurs FACC-Aktie:
6,25 EUR -0,48% (06.05.2024, 09:04)
ISIN FACC-Aktie:
AT00000FACC2
WKN FACC-Aktie:
A1147K
Ticker-Symbol FACC-Aktie:
1FC
Wiener Börse-Symbol FACC-Aktie:
FACC
Kurzprofil FACC AG:
FACC (ISIN: AT00000FACC2, WKN: A1147K, Ticker-Symbol: 1FC, Wiener Börse-Symbol: FACC) ist ein weltweit führendes Aerospace-Unternehmen in Design, Entwicklung und Fertigung von Luftfahrttechnologien und fortschrittlichen Leichtbausystemen für Luftfahrzeuge. Als Technologiepartner aller großen Hersteller arbeitet FACC gemeinsam mit ihren Kunden an Lösungen für die Mobilität der Zukunft. Weltweit startet jede Sekunde ein Luftfahrzeug mit FACC-Technologie an Bord. (06.05.2024/ac/a/a)
Archivbeitrag vom 06.05.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.