Wien (www.aktiencheck.de) - FACC-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:
Philip Hettich und Bojan Durickovic, Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der FACC AG (ISIN: AT00000FACC2, WKN: A1147K, Ticker-Symbol: 1FC, Wiener Börse-Symbol: FACC) unter die Lupe.
FACC (HOLD, EUR 7,6) habe heute Morgen die Ergebnisse für das dritte Quartal 2024 veröffentlicht. Der Umsatz sei im Jahresvergleich um 28% auf 204 Mio. EUR gestiegen, was auf die gestiegenen Produktionsraten für alle großen Luftfahrtprogramme zurückzuführen sei. Das EBIT habe sich im dritten Quartal im Jahresvergleich verbessert und sei mit -0,8 Mio. EUR leicht negativ gewesen (Q3 23 -10,0 Mio.), bei einer EBIT-Marge von -0,4% (Q3 23 -6,3%). Dies stelle auch einen sequenziellen Margenrückgang dar (Q2 24 5,4%), der hauptsächlich durch hohe Standortkosten in Österreich und Einmalkosten für die Verlagerung der Produktion von Österreich nach Kroatien und China verursacht worden sei.
Die Segmente Engines und Nacelles hätten einen Umsatzanstieg von 63% und eine EBIT-Marge von 15,5% erzielt, während Aerostructures eine EBIT-Marge von -0,8% verzeichnet habe. Cabin Interiors sei um 18,1% im Umsatz gewachsen, habe aber eine negative EBIT-Marge von -5,6% aufgewiesen. Das Umsatzwachstum resultiere aus höheren Produktionsraten und steigender Flugzeugnachfrage. Lieferkettenprobleme und Verlagerungskosten hätten die EBIT-Marge allerdings erheblich belastet.
FACC habe seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2024 leicht revidiert. Das Umsatzwachstum werde nun auf 10-20% (zuvor 10-15%) geschätzt, während das konsolidierte EBIT zwischen 3-4% erwartet werde (gegenüber früherer Prognose "allmählicher Anstieg"). Somit deute der obere Bereich der Prognose auf einen moderaten Aufwärtstrend gegenüber den aktuellen Prognosen von 15% Umsatzwachstum und einer Marge von 3,5% hin. Für das vierte Quartal gehe das Management davon aus, dass es keine kurzfristigen Verschiebungen von Bestellungen oder Lieferungen geben werde.
Die letzte Empfehlung zu FACC lautete "Halten", so Philip Hettich und Bojan Durickovic, Analysten der RBI. (Analyse vom 13.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (13.11.2024/ac/a/a)
Philip Hettich und Bojan Durickovic, Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der FACC AG (ISIN: AT00000FACC2, WKN: A1147K, Ticker-Symbol: 1FC, Wiener Börse-Symbol: FACC) unter die Lupe.
FACC (HOLD, EUR 7,6) habe heute Morgen die Ergebnisse für das dritte Quartal 2024 veröffentlicht. Der Umsatz sei im Jahresvergleich um 28% auf 204 Mio. EUR gestiegen, was auf die gestiegenen Produktionsraten für alle großen Luftfahrtprogramme zurückzuführen sei. Das EBIT habe sich im dritten Quartal im Jahresvergleich verbessert und sei mit -0,8 Mio. EUR leicht negativ gewesen (Q3 23 -10,0 Mio.), bei einer EBIT-Marge von -0,4% (Q3 23 -6,3%). Dies stelle auch einen sequenziellen Margenrückgang dar (Q2 24 5,4%), der hauptsächlich durch hohe Standortkosten in Österreich und Einmalkosten für die Verlagerung der Produktion von Österreich nach Kroatien und China verursacht worden sei.
Die Segmente Engines und Nacelles hätten einen Umsatzanstieg von 63% und eine EBIT-Marge von 15,5% erzielt, während Aerostructures eine EBIT-Marge von -0,8% verzeichnet habe. Cabin Interiors sei um 18,1% im Umsatz gewachsen, habe aber eine negative EBIT-Marge von -5,6% aufgewiesen. Das Umsatzwachstum resultiere aus höheren Produktionsraten und steigender Flugzeugnachfrage. Lieferkettenprobleme und Verlagerungskosten hätten die EBIT-Marge allerdings erheblich belastet.
FACC habe seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2024 leicht revidiert. Das Umsatzwachstum werde nun auf 10-20% (zuvor 10-15%) geschätzt, während das konsolidierte EBIT zwischen 3-4% erwartet werde (gegenüber früherer Prognose "allmählicher Anstieg"). Somit deute der obere Bereich der Prognose auf einen moderaten Aufwärtstrend gegenüber den aktuellen Prognosen von 15% Umsatzwachstum und einer Marge von 3,5% hin. Für das vierte Quartal gehe das Management davon aus, dass es keine kurzfristigen Verschiebungen von Bestellungen oder Lieferungen geben werde.
Die letzte Empfehlung zu FACC lautete "Halten", so Philip Hettich und Bojan Durickovic, Analysten der RBI. (Analyse vom 13.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (13.11.2024/ac/a/a)
Archivbeitrag vom 13.11.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.