Aktien des Tages

E.ON: Endgültige Zahlen für das abgelaufene Jahr und Ausblick am 13. März - Aktienanalyse

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - E.ON-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der E.ON SE (ISIN: DE000ENAG999, WKN: ENAG99, Ticker-Symbol: EOAN, NASDAQ OTC-Symbol: ENAKF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Seit Monaten pendele die E.ON-Aktie inzwischen in einer relativ engen Seitwärtsbewegung. An diesem Mittwoch, 13. März, könnte es aber neue Impulse für den Kurs geben. Dann veröffentliche der Versorger seine endgültigen Zahlen für das abgelaufene Jahr und vor allem auch einen Ausblick auf das laufende Jahr und darüber hinaus.

Nachdem E.ON bereits Anfang Februar vorläufige Zahlen für das vergangene Jahr mitgeteilt habe, liege der Fokus nun auf den Erwartungen des Managements für 2024. Außerdem würden die Essener seit einiger Zeit bei der Vorlage der Jahreszahlen auch ihre mittelfristigen Investitionsziele um ein weiteres Jahr fortschreiben.

Nicht zuletzt durch die Abkehr von Energieimporten aus Russland steige die Bedeutung eines belastbaren Stromnetzes. E.ON kümmere sich beispielsweise um Neuanschlüsse von Solar- und Windkraft-Anlagen sowie die Modernisierung der Netzinfrastruktur. Auch brauche es hohe Investitionen, um die Planung, Überwachung und Steuerung der Netze zu digitalisieren.

Nach aktuellem Stand möchten die Essener zwischen 2023 und 2027 insgesamt rund 33 Milliarden Euro mit Blick auf die Energiewende in die Hand nehmen. 26 Milliarden Euro davon sollten in den Ausbau der Netze fließen. Vorstandsmitglied Thomas König habe aber bereits Mitte Oktober angekündigt, dass die Investitionen weiter steigen dürften. Im vergangenen Jahr habe E.ON auf Basis vorläufiger Zahlen 6,4 Milliarden Euro investiert, das Ziel des Managements habe bei 6,1 Milliarden Euro gelegen.

Im Tagesgeschäft sei es 2023 zudem überraschend rund für den DAX-Konzern gelaufen. Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA sei laut den Anfang Februar veröffentlichten vorläufigen Zahlen im Jahresvergleich um fast 17 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro gestiegen. Dabei habe E.ON unter anderem von der Auflösung seines "Winterpuffers" profitiert, mit dem Finanzchef Marc Spieker habe vorsorgen wollen, um mögliche Kapriolen an den Energiemärkten bei einer sich nochmal verschärfenden Situation auffangen zu können.

Des Weiteren seien die Redispatch-Kosten im Schlussquartal geringer ausgefallen als kalkuliert. Sie entstünden, wenn Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber in die Erzeugungsleistung von Stromproduzenten eingreifen würden. Kraftwerke könnten dafür gedrosselt oder angefahren werden, Solarpaneele abgeregelt, Windturbinen aus der oder in die Windrichtung gedreht werden. Auf diese Weise würden Engpässe und Überlastungen im Stromnetz verhindert.

Die E.ON-Aktie bewege sich weiter seitwärts. Angesichts der attraktiven Dividendenrendite von rund 4,4 Prozent und des sicheren und stabilen Geschäftsmodells bleibt der DAX-Titel für konservative Anleger aber weiter interessant, so Maximilian Völkl von "Der Aktionär" zur E.ON-Aktie. (Analyse vom 11.03.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze E.ON-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs E.ON-Aktie:
11,995 EUR +0,08% (11.03.2024, 17:55)

XETRA-Aktienkurs E.ON-Aktie:
11,975 EUR -0,13% (11.03.2024, 17:41)

ISIN E.ON-Aktie:
DE000ENAG999

WKN E.ON-Aktie:
ENAG99

Ticker-Symbol E.ON-Aktie:
EOAN

NASDAQ OTC-Symbol E.ON-Aktie:
ENAKF

Kurzprofil E.ON SE:

E.ON (ISIN: DE000ENAG999, WKN: ENAG99, Ticker-Symbol: EOAN, NASDAQ OTC-Symbol: ENAKF) konzentriert sich mit über 70.000 Mitarbeitern auf Energienetze, Kundenlösungen und Erneuerbare Energien. Mit der klaren Fokussierung auf zwei starke Säulen will E.ON bevorzugter Partner für Energie- und Kundenlösungen werden. Die neue E.ON wird durch die anstehende schrittweise Integration von innogy in den Bereichen Energienetze und Kundenlösungen wettbewerbsfähiger, innovativer und kompetenter. (11.03.2024/ac/a/d)

Archivbeitrag vom 11.03.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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