Wien (www.aktiencheck.de) - E.ON-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:
Aaron Alber, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der E.ON SE (ISIN: DE000ENAG999, WKN: ENAG99, Ticker-Symbol: EOAN, NASDAQ OTC-Symbol: ENAKF) weiterhin zu kaufen.
E.ON sehe sich selbst als "Spielmacher der grünen Transformation in Europa". Über sein 1,6 Millionen Kilometer langes Energieverteilnetz versorge das Unternehmen 47 Millionen Kund:innen und nehme eine wichtige Rolle in der Gestaltung der dezentralen Energiewelt von morgen ein. Als systemrelevantes Energieunternehmen möchte man aktiv an der Dekarbonisierung mitwirken.
Der Konzern gliedere sich in die Segmente Energy Networks mit einem EBITDA-Anteil von 75% im Jahr 2024, Energy Retail (6%), wo man Energielösungen für private Haushalte wie z.B. E-Mobilität, Solaranlagen oder effiziente Heizlösungen anbiete, sowie das Geschäftsfeld Energy Infrastructure Solutions (19%), wo man Energielösungen für Industrieunternehmen oder Städte sowie individuelle Stromlieferverträge (Power Purchase Agreements) vermarkte.
Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei im Q1 2025 gegenüber dem Vorjahr um 18% auf EUR 3,2 Mrd. gestiegen. Positiv hätten sich gestiegene Durchleitungsmengen sowie Erlöse aus neuen Anlageninvestitionen ausgewirkt. Der bereinigte Konzernüberschuss sei um 22% auf EUR 1,3 Mrd. geklettert, womit die Markterwartungen von im Schnitt EUR 1,2 Mrd. übertroffen worden seien. Die Investitionen hätten im Jahresvergleich um 13% auf EUR 1,5 Mrd. zugelegt, wovon der Großteil (EUR 1,2 Mrd.) auf die Netze und deren Modernisierung bzw. Digitalisierung entfallen sei.
Für das laufende Jahr rechne man weiterhin mit einem gegenüber dem Vorjahr höheren EBITDA zwischen EUR 9,6 und 9,8 Mrd. (2024: 9,0 Mrd.) und einem Konzernüberschuss zwischen EUR 2,85 und 3,05 Mrd. (2024: EUR 2,9 Mrd.). An Investitionen beabsichtige man EUR 8,6 Mrd. (2024: EUR 7,5 Mrd.) zu tätigen.
Bis 2028 wolle E.ON insgesamt EUR 43 Mrd. in die Energiewende investieren, wovon EUR 35 Mrd. auf die Netzinfrastruktur entfallen sollten. Das EBITDA solle bis 2028 auf EUR 11,3 Mrd. und der Konzernüberschuss auf EUR 3,4 Mrd. steigen.
Mit seinen maßgeschneiderten Energielösungen treibe E.ON die Energiewende in Europa und hier vor allem in Deutschland entscheidend voran. Zuletzt habe man etwa den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität auf bundeseigenen Liegenschaften in Deutschland vereinbart. Im Zuge dieser Offensive übernehme E.ON die Errichtung und den Betrieb von insgesamt 7.000 Ladepunkten inklusive intelligentem digitalen Lastmanagement, wobei - abhängig vom Nutzerverhalten - Schnellladesäulen, Normallader oder Wallboxen zum Einsatz kämen.
Fazit: Als Verteilnetzbetreiber habe E.ON ein risikoarmes Profil mit teilweisem Inflationsschutz und habe das Endkundengeschäft erfolgreich modernisiert. Darüber hinaus würden die Verteilnetze das Rückgrat der Energiewende bilden, da Solar- und Windkraftanlagen an die Verteilnetze und nicht an die Hochspannungsleitungen angeschlossen würden. Als Ergebnistreiber werde sich weiterhin auch das aktuelle Thema Künstliche Intelligenz erweisen, zumal die stromhungrigen Chips- und Server in den Datencenter auch Netzanschlüsse brauchen würden.
Insofern sieht Aaron Alber, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, die Wachstumsperspektiven E.ONs nachhaltig gut abgesichert und bestätigt seine Kaufempfehlung. Das Kursziel (EUR 17,00) basiere auf einem Multiple-Ansatz und die geschätzten Zahlen auf Konsensus-Schätzungen. (Analyse vom 10.06.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
7. Der zuständige Analyst oder eine sonstige an der Erstellung der Finanzanalyse mitwirkende natürliche Person oder eine sonstige natürliche Person von Raiffeisen Research besitzt Finanzinstrumente des von ihm analysierten Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (10.06.2025/ac/a/d)
Aaron Alber, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der E.ON SE (ISIN: DE000ENAG999, WKN: ENAG99, Ticker-Symbol: EOAN, NASDAQ OTC-Symbol: ENAKF) weiterhin zu kaufen.
E.ON sehe sich selbst als "Spielmacher der grünen Transformation in Europa". Über sein 1,6 Millionen Kilometer langes Energieverteilnetz versorge das Unternehmen 47 Millionen Kund:innen und nehme eine wichtige Rolle in der Gestaltung der dezentralen Energiewelt von morgen ein. Als systemrelevantes Energieunternehmen möchte man aktiv an der Dekarbonisierung mitwirken.
Der Konzern gliedere sich in die Segmente Energy Networks mit einem EBITDA-Anteil von 75% im Jahr 2024, Energy Retail (6%), wo man Energielösungen für private Haushalte wie z.B. E-Mobilität, Solaranlagen oder effiziente Heizlösungen anbiete, sowie das Geschäftsfeld Energy Infrastructure Solutions (19%), wo man Energielösungen für Industrieunternehmen oder Städte sowie individuelle Stromlieferverträge (Power Purchase Agreements) vermarkte.
Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei im Q1 2025 gegenüber dem Vorjahr um 18% auf EUR 3,2 Mrd. gestiegen. Positiv hätten sich gestiegene Durchleitungsmengen sowie Erlöse aus neuen Anlageninvestitionen ausgewirkt. Der bereinigte Konzernüberschuss sei um 22% auf EUR 1,3 Mrd. geklettert, womit die Markterwartungen von im Schnitt EUR 1,2 Mrd. übertroffen worden seien. Die Investitionen hätten im Jahresvergleich um 13% auf EUR 1,5 Mrd. zugelegt, wovon der Großteil (EUR 1,2 Mrd.) auf die Netze und deren Modernisierung bzw. Digitalisierung entfallen sei.
Für das laufende Jahr rechne man weiterhin mit einem gegenüber dem Vorjahr höheren EBITDA zwischen EUR 9,6 und 9,8 Mrd. (2024: 9,0 Mrd.) und einem Konzernüberschuss zwischen EUR 2,85 und 3,05 Mrd. (2024: EUR 2,9 Mrd.). An Investitionen beabsichtige man EUR 8,6 Mrd. (2024: EUR 7,5 Mrd.) zu tätigen.
Bis 2028 wolle E.ON insgesamt EUR 43 Mrd. in die Energiewende investieren, wovon EUR 35 Mrd. auf die Netzinfrastruktur entfallen sollten. Das EBITDA solle bis 2028 auf EUR 11,3 Mrd. und der Konzernüberschuss auf EUR 3,4 Mrd. steigen.
Mit seinen maßgeschneiderten Energielösungen treibe E.ON die Energiewende in Europa und hier vor allem in Deutschland entscheidend voran. Zuletzt habe man etwa den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität auf bundeseigenen Liegenschaften in Deutschland vereinbart. Im Zuge dieser Offensive übernehme E.ON die Errichtung und den Betrieb von insgesamt 7.000 Ladepunkten inklusive intelligentem digitalen Lastmanagement, wobei - abhängig vom Nutzerverhalten - Schnellladesäulen, Normallader oder Wallboxen zum Einsatz kämen.
Fazit: Als Verteilnetzbetreiber habe E.ON ein risikoarmes Profil mit teilweisem Inflationsschutz und habe das Endkundengeschäft erfolgreich modernisiert. Darüber hinaus würden die Verteilnetze das Rückgrat der Energiewende bilden, da Solar- und Windkraftanlagen an die Verteilnetze und nicht an die Hochspannungsleitungen angeschlossen würden. Als Ergebnistreiber werde sich weiterhin auch das aktuelle Thema Künstliche Intelligenz erweisen, zumal die stromhungrigen Chips- und Server in den Datencenter auch Netzanschlüsse brauchen würden.
Insofern sieht Aaron Alber, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, die Wachstumsperspektiven E.ONs nachhaltig gut abgesichert und bestätigt seine Kaufempfehlung. Das Kursziel (EUR 17,00) basiere auf einem Multiple-Ansatz und die geschätzten Zahlen auf Konsensus-Schätzungen. (Analyse vom 10.06.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
7. Der zuständige Analyst oder eine sonstige an der Erstellung der Finanzanalyse mitwirkende natürliche Person oder eine sonstige natürliche Person von Raiffeisen Research besitzt Finanzinstrumente des von ihm analysierten Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (10.06.2025/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 10.06.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.