Aktien des Tages

Deutsche Telekom: DAX Verlierer am 12. Juni - SMAs bieten keine belastbare Unterstützung

Im Artikel
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Deutsche Telekom-Aktienanalyse von XTB:

Die Experten von XTB nehmen die Aktie der Deutsche Telekom AG (ISIN: DE0005557508, WKN: 555750, Ticker-Symbol: DTE, NASDAQ OTC-Symbol: DTEGF) in einer aktuellen Marktanalyse unter die Lupe.

Per Xetra Schluss hätten gestern (12.06.2025) 21 Aktien im Plus notiert, 19 Aktien seien mit Abschlägen gehandelt worden. Das Ende der Tabelle habe Deutsche Telekom belegt, die mit einem weiteren Abschlag von 3,48 Prozent gehandelt worden seien. Vonovia habe um 2,93 Prozent nachgegeben, Zalando hätten sich um 2,86 Prozent verbilligt.

Chartcheck - Betrachtung im Tageschart



Übergeordnete Einschätzung Daily - Prognose: bullisch / neutral
Der Anteilsschein habe sich seit April 2024 deutlich und vor allem sukzessive erholen können. Die Aufwärtsimpulse auf Tagesbasis seien überschaubar gewesen; die Aktie habe es aber immer wieder geschafft, die Rücksetzer, die sich im Handelsverlauf eingestellt hätten, zeitnah auszugleichen. Das Kaufinteresse habe bis Anfang Dezember 2024 angehalten. Es hätten sich dann die ersten größeren Abgaben eingestellt, die die Aktie wieder deutlicher unter die 30 EUR-Marke gedrückt hätten. Marktteilnehmer hätten diese Schwäche aber für weitere Käufe genutzt.

Anfang Januar sei der Richtungswechsel gelungen. Die Notierungen hätten sich zunächst moderat, im weiteren Handelsverlauf aber dynamisch erholt. Es sei im Zuge der Aufwärtsbewegung bis an und über die 35,00 EUR-Marke gegangen. Das Jahreshoch sei bei 35,90 EUR formatiert worden. Die Aktie habe zunächst zurückgesetzt, sich nachfolgend seitwärts weiterbewegt, um Anfang April weiter zurückzusetzen. Auch diesem Rücksetzer habe eine Seitwärtsbewegung gefolgt. Im Tageschart sei erkennbar, dass die Aktie zwar eine Erholung habe abbilden können, in den letzten fünf Handelstagen hätten aber die Verluste dominiert. Die Dynamik habe in den letzten Handelstagen immer weiter zugenommen.

Im Rahmen der aktuellen Schwäche habe weder die SMA20 (aktuell bei 33,43 EUR) noch die SMA50 (aktuell bei 32,58 EUR) einen relevanten und belastbaren Support geboten. Im Handel gestern habe sich eine lange rote Tageskerze ausgebildet, die sich deutlich von der SMA50 entfernt habe.

Damit habe sich das Tageschart eingetrübt. Solange der Anteilsschein per Tagesschluss unter der SMA50 notiere, solange könne sich die Schwäche in Richtung der SMA200 (aktuell bei 33,43 EUR) fortsetzen. Werde diese Durchschnittslinie angelaufen, so sollten sich die Notierungen spätestens im Bereich dieser Linie erholen, um den bullischen Grundton im Chart nicht infrage zu stellen.

Werde der Tagesschluss von gestern heute nicht bestätigt, so könne es mit einer grünen Tageskerze wieder aufwärts in Richtung der SMA50 gehen. Das Papier habe aber aktuell das Problem, dass es sowohl über die SMA50 als auch über die SMA20 laufen müsse, um wieder Perspektive auf der Oberseite zu haben. Beide Linien seien in den letzten Handelsmonaten, wie aus dem Chart gut herauszulesen sei, belastbare Unterstützungen gewesen. Denkbar sei, dass es für die Aktie jetzt schwer werden könnte, wieder über diese beiden Linien zu laufen. Sollte die SMA50 in den kommenden Handelstagen angelaufen werden, so sollten die Kursmuster im Dunstkreis dieser Linie engmaschig überwacht werden.

Chartcheck - Betrachtung im 4h Chart



Übergeordnete Einschätzung 4h Chart - Prognose: bärisch
Der letzte Rücksetzer, Ende Januar, habe sich im Dunstkreis der SMA50 (aktuell bei 33,49 EUR) stabilisieren können. Die SMA200 (aktuell bei 32,85 EUR) sei im Zuge dessen nicht angelaufen worden, wie im Chart gut erkennbar sei. Ende Januar habe sich die Aktie im Rahmen dynamischer Aufwärtsimpulse von dieser Linie lösen und an und über die 33 EUR-Marke sowie - nach einem weiteren kleineren Rücksetzer - über die 35 EUR-Marke laufen können, habe nachfolgend aber zunächst etwas an Substanz abgegeben. Es sei im Zuge der Schwäche an und unter die SMA50 / SMA20 (aktuell bei 33,16 EUR) gegangen, bis an die SMA200, die aber keinen Support geboten habe. Diese Linie sei aufgegeben worden, die Aktie habe es im Nachgang dessen geschafft, wieder über die SMA20 und auch über die SMA50 zu laufen.

Im Chart sei erkennbar, dass die folgende Aufwärtsbewegung ohne Probleme über die SMA200 gelaufen sei. Die Aktie habe es aber nachfolgend nicht geschafft, sich verbindlich von dieser Durchschnittslinie zu entfernen. Zwar habe sich der vorletzte Rücksetzer an dieser Linie stabilisieren können, dieser Support habe aber beim aktuellen Rücksetzer nicht gehalten.

Aktuell notiere die Aktie deutlich unter der SMA200, das Chartbild sei bärisch zu interpretieren. Solange die Aktie unter der SMA200 notiere, solange könne es weiter abwärts an das Monatstief und übergeordnet darunter in Richtung der 29,23 EUR gehen.

Erholungen könnten zunächst bis an die SMA200 gehen. Werde diese Durchschnittslinie im Rahmen von Entlastungen angelaufen, so bleibe abzuwarten, ob das Wertpapier die Kraft habe, direkt über diese Linie zu laufen.

Widerstände

• 32,25
• 32,58
• 32,85
• 33,11
• 33,16
• 33,32
• 33,43
• 33,49
• 34,40

Unterstützungen

• 30,50
• 30,24
• 29,23
• 28,53
• 28,16 (GAP)

Tagesprognose gemäß unserer Einschätzung heute: abwärts, so die Experten von XTB in einer aktuellen Marktanalyse. (Analyse vom 13.06.2025)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (13.06.2025/ac/a/d)

Archivbeitrag vom 13.06.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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