Aktien des Tages

Deutsche Telekom Aktie: Relativ wenig Auswirkungen seitens Zollkrieg oder Konjunktur-Eintrübung erwartet

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Telekom-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Deutsche Telekom AG (ISIN: DE0005557508, WKN: 555750, Ticker-Symbol: DTE, NASDAQ OTC-Symbol: DTEGF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Direkte Auswirkungen der Zollpolitik von Donald Trump gäbe es bei der Deutschen Telekom zwar kaum. Vor allem der deutlich schwächere US-Dollar belaste den DAX-Titel mit seiner wachstumsstarken Tochter T-Mobile US aber. Im ersten Quartal könnte sich zudem die Wettbewerbssituation zugespitzt haben.

Bloomberg Intelligence (BI) berichte, dass es im ersten Quartal einen "tougheren Wettbewerb" in den USA und Deutschland gegeben habe. In Deutschland sei vor allem der Wettbewerb im Breitbandgeschäft intensiver geworden, was den Nettokundenzuwachs nach einem schon schwachen vierten Quartal belasten dürfte. Da es zudem Verzögerungen bei den IT-Erlösen gebe, sehe BI das Ziel eines EBITDA-Wachstums von rund drei Prozent in Gefahr. T-Mobile US dürfte sich dank seiner starken Marke zwar in den USA robuster zeigen als etwa Verizon, doch der Spielraum für eine Anhebung des Ausblicks sei ebenfalls begrenzt.

Veröffentlicht würden die Quartalszahlen der Telekom am 15. Mai. Der Konsens bei Bloomberg liege derzeit bei einem EBITDA AL-Wachstum (operativer Gewinn nach Leasing) von 6,1 Prozent auf Konzernebene. In Deutschland dürfte das Plus demnach bei lediglich 2,2 Prozent liegen – nach 2,8 Prozent im vierten Quartal.

Die Schweizer Bank UBS habe derweil eine neue Kaufempfehlung für die T-Aktie abgegeben, das Kursziel aber leicht von 37,70 auf 36,20 Euro gesenkt. Laut Analyst Polo Tang würden die positiven Auswirkungen des deutschen Finanzpakets für die Telekom am Markt unterschätzt. Grund für die niedrigeren Ergebnisschätzungen seien veränderte Wechselkurse.

Die T-Aktie habe etwas korrigiert, was nach der starken Aufwärtsbewegung der vergangenen Monate aber kein Grund zur Sorge sei. Der Konzern dürfte von Zollkrieg oder einer Eintrübung der Konjunktur deutlich weniger betroffen sein als viele andere Werte. Für konservative Anleger bleibt der DAX-Titel ein Basisinvestment, so Maximilian Völkl von "Der Aktionär" zur Deutsche Telekom-Aktie. (Analyse vom 17.04.2025)

Hinweis auf Interessenkonflikte

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Deutsche Telekom.

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (17.04.2025/ac/a/d)

Archivbeitrag vom 17.04.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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