Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Post-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Deutschen Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Das Bonner Logistikunternehmen DHL Group sei mit einem Ergebnisrücksetzer ins Jahr gestartet. Eine deutliche Belebung der Weltkonjunktur sei im ersten Quartal des laufenden Jahres wie erwartet ausgeblieben, habe der DAX-Konzern am Dienstag in Bonn mitgeteilt. Der Umsatz sei um gut drei Prozent auf 20,3 Milliarden Euro zurückgegangen.
Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei um fast ein Fünftel auf gut 1,3 Milliarden Euro gesunken und habe damit den Erwartungen der Analysten entsprochen. Unterm Strich sei der Gewinn ähnlich stark auf 743 Millionen Euro gesunken. Die Ziele für das Gesamtjahr habe das Management bestätigt, ebenso wie die mittelfristige Prognose für 2026.
Der Abbau von Lagerbeständen bei Unternehmen halte wegen der schwachen Konjunktur an, weswegen weniger Waren transportiert werden müssten. Außerdem seien die Preise für Transportmengen momentan niedriger, auch das laste auf dem Geschäft von DHL. Ab der zweiten Jahreshälfte gehe der Vorstand aber von einer positiveren weltwirtschaftlichen Dynamik aus.
Vorstandschef, Tobias Müller, habe betont: "Wir befinden uns in einer ungewöhnlich langen Phase mit einer geringen Dynamik im Welthandel. In diesem Umfeld konzentrieren wir uns weiterhin auf das konsequente Kapazitäts- und Kostenmanagement. Doch wir sehen auch weiteres Wachstumspotenzial. Die Nachfrage für Omnishoring und E-Commerce-Lösungen bleibt hoch und auch nachhaltige Logistik rückt immer mehr in das Bewusstsein unserer Kunden – das sehen wir deutlich an der Nachfrage nach GoGreen Plus. Wir sind mit unserem Portfolio bestens positioniert, um von einer Belebung des Welthandels zu profitieren. Trotz aller Herausforderungen ist 2024 ein Jahr der Chancen."
Die heute vorgelegten Zahlen könnten sich durchaus sehen lassen. Zudem seien die Perspektiven für den Logistikriesen relativ gut. Die Bewertung sei im Branchenvergleich günstig und das Papier locke mit einer attraktiven Dividendenrendite. Jedoch mahne der Chart - auch durch den gestrigen Dividendenabschlag - etwas zur Vorsicht.
Wer bereits investiert ist, kann dabeibleiben, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" zur Deutsche Post-Aktie. Der Stoppkurs sollte nach wie vor bei 34,00 Euro belassen werden. (Analyse vom 07.05.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Deutsche Post-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
38,40 EUR -0,41% (07.05.2024, 08:55)
XETRA-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
38,42 EUR -3,47% (06.05.2024, 17:35)
ISIN Deutsche Post-Aktie:
DE0005552004
WKN Deutsche Post-Aktie:
555200
Ticker-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DHL
NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DPSTF
Kurzprofil DHL Group:
DHL Group (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) vereint zwei starke Marken: DHL bietet umfangreiche Lösungen in den Bereichen Paketversand, Expressversand, Frachttransport, Supply-Chain-Management und E-Commerce. Deutsche Post ist der größte Postdienstleister Europas und Marktführer im deutschen Briefmarkt. Der Konzern beschäftigt weltweit ca. 600.000 Mitarbeiter*innen. Im Jahr 2023 erzielte der Konzern einen Umsatz von 81,8 Milliarden Euro. (07.05.2024/ac/a/d)
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Deutschen Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Das Bonner Logistikunternehmen DHL Group sei mit einem Ergebnisrücksetzer ins Jahr gestartet. Eine deutliche Belebung der Weltkonjunktur sei im ersten Quartal des laufenden Jahres wie erwartet ausgeblieben, habe der DAX-Konzern am Dienstag in Bonn mitgeteilt. Der Umsatz sei um gut drei Prozent auf 20,3 Milliarden Euro zurückgegangen.
Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei um fast ein Fünftel auf gut 1,3 Milliarden Euro gesunken und habe damit den Erwartungen der Analysten entsprochen. Unterm Strich sei der Gewinn ähnlich stark auf 743 Millionen Euro gesunken. Die Ziele für das Gesamtjahr habe das Management bestätigt, ebenso wie die mittelfristige Prognose für 2026.
Der Abbau von Lagerbeständen bei Unternehmen halte wegen der schwachen Konjunktur an, weswegen weniger Waren transportiert werden müssten. Außerdem seien die Preise für Transportmengen momentan niedriger, auch das laste auf dem Geschäft von DHL. Ab der zweiten Jahreshälfte gehe der Vorstand aber von einer positiveren weltwirtschaftlichen Dynamik aus.
Vorstandschef, Tobias Müller, habe betont: "Wir befinden uns in einer ungewöhnlich langen Phase mit einer geringen Dynamik im Welthandel. In diesem Umfeld konzentrieren wir uns weiterhin auf das konsequente Kapazitäts- und Kostenmanagement. Doch wir sehen auch weiteres Wachstumspotenzial. Die Nachfrage für Omnishoring und E-Commerce-Lösungen bleibt hoch und auch nachhaltige Logistik rückt immer mehr in das Bewusstsein unserer Kunden – das sehen wir deutlich an der Nachfrage nach GoGreen Plus. Wir sind mit unserem Portfolio bestens positioniert, um von einer Belebung des Welthandels zu profitieren. Trotz aller Herausforderungen ist 2024 ein Jahr der Chancen."
Die heute vorgelegten Zahlen könnten sich durchaus sehen lassen. Zudem seien die Perspektiven für den Logistikriesen relativ gut. Die Bewertung sei im Branchenvergleich günstig und das Papier locke mit einer attraktiven Dividendenrendite. Jedoch mahne der Chart - auch durch den gestrigen Dividendenabschlag - etwas zur Vorsicht.
Wer bereits investiert ist, kann dabeibleiben, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" zur Deutsche Post-Aktie. Der Stoppkurs sollte nach wie vor bei 34,00 Euro belassen werden. (Analyse vom 07.05.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Deutsche Post-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
38,40 EUR -0,41% (07.05.2024, 08:55)
XETRA-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
38,42 EUR -3,47% (06.05.2024, 17:35)
ISIN Deutsche Post-Aktie:
DE0005552004
WKN Deutsche Post-Aktie:
555200
Ticker-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DHL
NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DPSTF
Kurzprofil DHL Group:
DHL Group (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) vereint zwei starke Marken: DHL bietet umfangreiche Lösungen in den Bereichen Paketversand, Expressversand, Frachttransport, Supply-Chain-Management und E-Commerce. Deutsche Post ist der größte Postdienstleister Europas und Marktführer im deutschen Briefmarkt. Der Konzern beschäftigt weltweit ca. 600.000 Mitarbeiter*innen. Im Jahr 2023 erzielte der Konzern einen Umsatz von 81,8 Milliarden Euro. (07.05.2024/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 07.05.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.