Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Post-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.
Nach einer Talfahrt zu Jahresbeginn habe die Aktie der DHL Group im Frühjahr erfolgreich an einer nachhaltigen Bodenbildung gearbeitet. Nachdem diese geglückt sei, habe sich der Ausbruch aus der Seitwärts-Range angebahnt. Doch die jüngsten Nachrichten der Konkurrenz aus den USA würden nun zur Unzeit für eher schlechte Stimmung am Markt sorgen und auch den Kurs des Bonner Logistikriesen belasten.
Denn UPS habe im zweiten Quartal einen Umsatz- und Gewinnrückgang verzeichnet. Höhere Lohnkosten sowie ein anhaltend zurückhaltender Konsum hätten auf der Entwicklung gelastet. Der Umsatz sei um 1,1 Prozent auf 21,8 Milliarden US-Dollar gesunken. Unter dem Strich habe das Unternehmen mit 1,4 Milliarden Dollar etwa ein Drittel weniger als im Vorjahr verdient. Das bereinigte Ergebnis je Aktie sei um knapp 30 Prozent auf 1,79 USD gesunken. Analysten hätten sich mehr erhofft. Die Aktie habe daher zweistellig an Wert verloren.
UPS habe ein Sparprogramm aufgelegt und konzentriere sich darauf, in den kommenden Jahren die operative Marge zu verbessern. Im Januar habe UPS angekündigt, durch den Abbau von 12.000 Management-Positionen rund eine Milliarde Dollar sparen zu wollen.
Konzernchefin Carol Tomé habe zu den Zahlen erklärt, das Unternehmen habe mit einem Rückgang des operativen Ergebnisses gerechnet. Sie habe positiv hervorgehoben, dass es im US-Geschäft erstmals seit neun Quartalen wieder ein Wachstum der Paketmengen gegeben habe.
Für das Gesamtjahr sei UPS vorsichtiger geworden und erwarte nun einen Umsatz von 93 Milliarden Dollar. Bislang sei das Unternehmen von 92,0 bis 94,5 Milliarden ausgegangen. Die bereinigte operative Marge solle 9,4 Prozent betragen. Hier habe das Management zuletzt auf etwa 10,0 bis 10,6 Prozent gezielt. Im zweiten Quartal habe die entsprechende Marge bei 8,9 Prozent gelegen.
"Der Aktionär" sei für die Anteilscheine des Bonner Logistikers nach wie vor zuversichtlich gestimmt. Denn die Aussichten für den DAX-Konzern seien weiterhin relativ gut. Zudem sei die Bewertung im Branchenvergleich immer noch attraktiv.
Gelingt nun auch endlich die charttechnische Trendwende, ist der Dividendentitel wieder ein klarer Kauf, so Thorsten Küfner. Der Stoppkurs sollte bei 34,00 Euro belassen werden. (Analyse vom 24.07.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Der Vorstand der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Leon Müller, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Börsenplätze Deutsche Post-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
39,97 EUR -0,37% (24.07.2024, 13:07)
XETRA-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
40,06 EUR -0,52% (24.07.2024, 12:59)
ISIN Deutsche Post-Aktie:
DE0005552004
WKN Deutsche Post-Aktie:
555200
Ticker-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DHL
NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DPSTF
Kurzprofil DHL Group:
DHL Group (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) vereint zwei starke Marken: DHL bietet umfangreiche Lösungen in den Bereichen Paketversand, Expressversand, Frachttransport, Supply-Chain-Management und E-Commerce. Deutsche Post ist der größte Postdienstleister Europas und Marktführer im deutschen Briefmarkt. Der Konzern beschäftigt weltweit ca. 600.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2023 erzielte der Konzern einen Umsatz von 81,8 Milliarden Euro. (24.07.2024/ac/a/d)
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.
Nach einer Talfahrt zu Jahresbeginn habe die Aktie der DHL Group im Frühjahr erfolgreich an einer nachhaltigen Bodenbildung gearbeitet. Nachdem diese geglückt sei, habe sich der Ausbruch aus der Seitwärts-Range angebahnt. Doch die jüngsten Nachrichten der Konkurrenz aus den USA würden nun zur Unzeit für eher schlechte Stimmung am Markt sorgen und auch den Kurs des Bonner Logistikriesen belasten.
Denn UPS habe im zweiten Quartal einen Umsatz- und Gewinnrückgang verzeichnet. Höhere Lohnkosten sowie ein anhaltend zurückhaltender Konsum hätten auf der Entwicklung gelastet. Der Umsatz sei um 1,1 Prozent auf 21,8 Milliarden US-Dollar gesunken. Unter dem Strich habe das Unternehmen mit 1,4 Milliarden Dollar etwa ein Drittel weniger als im Vorjahr verdient. Das bereinigte Ergebnis je Aktie sei um knapp 30 Prozent auf 1,79 USD gesunken. Analysten hätten sich mehr erhofft. Die Aktie habe daher zweistellig an Wert verloren.
UPS habe ein Sparprogramm aufgelegt und konzentriere sich darauf, in den kommenden Jahren die operative Marge zu verbessern. Im Januar habe UPS angekündigt, durch den Abbau von 12.000 Management-Positionen rund eine Milliarde Dollar sparen zu wollen.
Konzernchefin Carol Tomé habe zu den Zahlen erklärt, das Unternehmen habe mit einem Rückgang des operativen Ergebnisses gerechnet. Sie habe positiv hervorgehoben, dass es im US-Geschäft erstmals seit neun Quartalen wieder ein Wachstum der Paketmengen gegeben habe.
Für das Gesamtjahr sei UPS vorsichtiger geworden und erwarte nun einen Umsatz von 93 Milliarden Dollar. Bislang sei das Unternehmen von 92,0 bis 94,5 Milliarden ausgegangen. Die bereinigte operative Marge solle 9,4 Prozent betragen. Hier habe das Management zuletzt auf etwa 10,0 bis 10,6 Prozent gezielt. Im zweiten Quartal habe die entsprechende Marge bei 8,9 Prozent gelegen.
"Der Aktionär" sei für die Anteilscheine des Bonner Logistikers nach wie vor zuversichtlich gestimmt. Denn die Aussichten für den DAX-Konzern seien weiterhin relativ gut. Zudem sei die Bewertung im Branchenvergleich immer noch attraktiv.
Gelingt nun auch endlich die charttechnische Trendwende, ist der Dividendentitel wieder ein klarer Kauf, so Thorsten Küfner. Der Stoppkurs sollte bei 34,00 Euro belassen werden. (Analyse vom 24.07.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Der Vorstand der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Leon Müller, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Börsenplätze Deutsche Post-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
39,97 EUR -0,37% (24.07.2024, 13:07)
XETRA-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
40,06 EUR -0,52% (24.07.2024, 12:59)
ISIN Deutsche Post-Aktie:
DE0005552004
WKN Deutsche Post-Aktie:
555200
Ticker-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DHL
NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DPSTF
Kurzprofil DHL Group:
DHL Group (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) vereint zwei starke Marken: DHL bietet umfangreiche Lösungen in den Bereichen Paketversand, Expressversand, Frachttransport, Supply-Chain-Management und E-Commerce. Deutsche Post ist der größte Postdienstleister Europas und Marktführer im deutschen Briefmarkt. Der Konzern beschäftigt weltweit ca. 600.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2023 erzielte der Konzern einen Umsatz von 81,8 Milliarden Euro. (24.07.2024/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 24.07.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.