Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Post-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Deutschen Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Es habe zunächst wieder einmal richtig gut ausgesehen: Die Aktie des Bonner Logistikriesen DHL Group habe im frühen Handel deutlich zulegen können. Rückenwind hätten die DAX-Titel vor allem von einer positiven Meldung eines Konkurrenten erhalten. So habe der Rivale FedEx am Dienstag noch mit seinem Ausblick bei Experten für Erstaunen und Anlegern für Begeisterung gesorgt.
Der Konzern rechne für das Geschäftsjahr 2024/25 (bis Ende Mai) beim bereinigten Gewinn je Aktie mit 20 bis 22 US-Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss in Memphis mitgeteilt habe. Analysten hätten bisher im Schnitt 20,85 Dollar erwartet. Beim Umsatz kalkuliere FedEx mit einem Plus im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Im nachbörslichen Handel seien die FedEx-Aktien in der Spitze um mehr als 16 Prozent nach oben gesprungen.
FedEx versuche, sich mit massiven Kosteneinsparungen inklusive Stellenabbau gegen die schleppende Nachfrage nach Logistikleistungen zu stemmen. Im neuen Geschäftsjahr wolle der Logistiker 2,2 Milliarden Dollar weniger ausgeben. Außerdem denke FedEx über eine Abspaltung seines Frachtgeschäfts nach. Das Management prüfe die Rolle der Sparte im Portfolio. Laut FedEx-Chef Raj Subramaniam sei der Prozess in Gange, Details habe er nicht genannt.
Darüber hinaus habe die US-Investmentbank Goldman Sachs die Einstufung für die DHL Group nach einer Investorenkonferenz auf "buy" mit einem Kursziel von 52 Euro belassen. Die Gespräche mit dem Management hätten sich auf das Expressgeschäft konzentriert und die Frage, warum es der Erholung in der Luft- und Seefracht hinterherhinke, so Analyst Patrick Creuset in einer am Mittwoch vorliegenden Studie.
Es scheine so, dass nicht einmal positive Nachrichten dem Kurs der DHL Group wirklich nach oben verhelfen könnten. Dies sei natürlich ein schlechtes Zeichen.
Obwohl die mittel- bis langfristigen Perspektiven gut sind und die Bewertung relativ günstig ist, drängt sich daher kein Einstieg auf, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". Wer bereits investiert ist, soll weiterhin den Stopp bei 34,00 Euro beachten. (Analyse vom 26.06.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Der Vorstand der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Leon Müller, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Börsenplätze Deutsche Post-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
38,29 EUR +0,53% (26.06.2024, 16:33)
XETRA-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
38,27 EUR +0,45% (26.06.2024, 16:21)
ISIN Deutsche Post-Aktie:
DE0005552004
WKN Deutsche Post-Aktie:
555200
Ticker-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DHL
NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DPSTF
Kurzprofil DHL Group:
DHL Group (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) vereint zwei starke Marken: DHL bietet umfangreiche Lösungen in den Bereichen Paketversand, Expressversand, Frachttransport, Supply-Chain-Management und E-Commerce. Deutsche Post ist der größte Postdienstleister Europas und Marktführer im deutschen Briefmarkt. Der Konzern beschäftigt weltweit ca. 600.000 Mitarbeiter*innen. Im Jahr 2023 erzielte der Konzern einen Umsatz von 81,8 Milliarden Euro. (26.06.2024/ac/a/d)
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Deutschen Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Es habe zunächst wieder einmal richtig gut ausgesehen: Die Aktie des Bonner Logistikriesen DHL Group habe im frühen Handel deutlich zulegen können. Rückenwind hätten die DAX-Titel vor allem von einer positiven Meldung eines Konkurrenten erhalten. So habe der Rivale FedEx am Dienstag noch mit seinem Ausblick bei Experten für Erstaunen und Anlegern für Begeisterung gesorgt.
Der Konzern rechne für das Geschäftsjahr 2024/25 (bis Ende Mai) beim bereinigten Gewinn je Aktie mit 20 bis 22 US-Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss in Memphis mitgeteilt habe. Analysten hätten bisher im Schnitt 20,85 Dollar erwartet. Beim Umsatz kalkuliere FedEx mit einem Plus im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Im nachbörslichen Handel seien die FedEx-Aktien in der Spitze um mehr als 16 Prozent nach oben gesprungen.
FedEx versuche, sich mit massiven Kosteneinsparungen inklusive Stellenabbau gegen die schleppende Nachfrage nach Logistikleistungen zu stemmen. Im neuen Geschäftsjahr wolle der Logistiker 2,2 Milliarden Dollar weniger ausgeben. Außerdem denke FedEx über eine Abspaltung seines Frachtgeschäfts nach. Das Management prüfe die Rolle der Sparte im Portfolio. Laut FedEx-Chef Raj Subramaniam sei der Prozess in Gange, Details habe er nicht genannt.
Darüber hinaus habe die US-Investmentbank Goldman Sachs die Einstufung für die DHL Group nach einer Investorenkonferenz auf "buy" mit einem Kursziel von 52 Euro belassen. Die Gespräche mit dem Management hätten sich auf das Expressgeschäft konzentriert und die Frage, warum es der Erholung in der Luft- und Seefracht hinterherhinke, so Analyst Patrick Creuset in einer am Mittwoch vorliegenden Studie.
Es scheine so, dass nicht einmal positive Nachrichten dem Kurs der DHL Group wirklich nach oben verhelfen könnten. Dies sei natürlich ein schlechtes Zeichen.
Obwohl die mittel- bis langfristigen Perspektiven gut sind und die Bewertung relativ günstig ist, drängt sich daher kein Einstieg auf, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". Wer bereits investiert ist, soll weiterhin den Stopp bei 34,00 Euro beachten. (Analyse vom 26.06.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Der Vorstand der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Leon Müller, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Börsenplätze Deutsche Post-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
38,29 EUR +0,53% (26.06.2024, 16:33)
XETRA-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
38,27 EUR +0,45% (26.06.2024, 16:21)
ISIN Deutsche Post-Aktie:
DE0005552004
WKN Deutsche Post-Aktie:
555200
Ticker-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DHL
NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DPSTF
Kurzprofil DHL Group:
DHL Group (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) vereint zwei starke Marken: DHL bietet umfangreiche Lösungen in den Bereichen Paketversand, Expressversand, Frachttransport, Supply-Chain-Management und E-Commerce. Deutsche Post ist der größte Postdienstleister Europas und Marktführer im deutschen Briefmarkt. Der Konzern beschäftigt weltweit ca. 600.000 Mitarbeiter*innen. Im Jahr 2023 erzielte der Konzern einen Umsatz von 81,8 Milliarden Euro. (26.06.2024/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 26.06.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.