Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Post-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.
Der Bonner Logistikriese DHL Group ändere seine Paketpreise. Dies sei eine Folge der Postgesetz-Reform, die nun umgesetzt worden sei. Wie der Bonner Konzern mitgeteilt habe, gebe es künftig eine Preiskategorie für Pakete zwischen zehn und 20 Kilo (18,99 Euro für den Inlandsversand) und eine Kategorie für 20,0 bis 31,5 Kilo (23,99 Euro).
Zuvor sei dies nur eine Kategorie (19,99 Euro) gewesen - unabhängig davon, ob das Paket zehn Kilo oder das Dreifache dessen gewogen habe. Der Bund habe unlängst das veraltete Postgesetz überarbeitet. Unter anderem müssten Pakete ab 10 Kilo jetzt gekennzeichnet werden. Damit solle verhindert werden, dass Paketboten sich verheben und Rückenprobleme bekommen würden. Das Gesetz sehe unterschiedliche Kennzeichnungen für die Gewichtsklasse ab 10 Kilo und ab 20 Kilo vor - diese Differenzierung veranlasse DHL nun, seine Produktpalette etwas zu ändern.
Dem Gesetz zufolge sollten Pakete ab 20 Kilo im Regelfall von zwei Menschen ausgeliefert werden - es sei denn, es gebe geeignete technische Hilfsmittel, dann sei auch die Ein-Personen-Zustellung erlaubt. Was genau diese technischen Hilfsmittel seien, solle das Bundesarbeitsministerium noch bis Jahresende festlegen. Eine einfache Sackkarre solle es nach Aussage von SPD- und Grünen-Politikern nicht sein.
Indes habe das US-Analysehaus Bernstein Research die Einstufung für die DHL-Aktie auf "outperform" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Analyst William Woods habe sich in einer am Dienstag vorliegenden Branchenstudie auf die Logistik im Modebereich konzentriert, in dem die Globalisierung an ihre Grenzen komme. Die zunehmende Komplexität der Lieferketten wirke sich positiv auf die Nachfrage im Speditionswesen aus - und damit auch auf die Erträge von Konzernen wie DSV, Kuehne + Nagel oder DHL.
Die Aussichten für den Logistikriesen seien weiterhin relativ gut. Zudem sei die Bewertung im Branchenvergleich immer noch attraktiv. Allmählich habe sich mittlerweile auch das Chartbild aufgehellt. Der Stoppkurs sollte nach wie vor bei 34,00 Euro belassen werden. (Analyse vom 12.07.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Der Vorstand der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Leon Müller, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Börsenplätze Deutsche Post-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
40,27 EUR +0,07% (12.07.2024, 08:40)
XETRA-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
40,30 EUR +0,83% (11.07.2024)
ISIN Deutsche Post-Aktie:
DE0005552004
WKN Deutsche Post-Aktie:
555200
Ticker-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DHL
NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DPSTF
Kurzprofil DHL Group:
DHL Group (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) vereint zwei starke Marken: DHL bietet umfangreiche Lösungen in den Bereichen Paketversand, Expressversand, Frachttransport, Supply-Chain-Management und E-Commerce. Deutsche Post ist der größte Postdienstleister Europas und Marktführer im deutschen Briefmarkt. Der Konzern beschäftigt weltweit ca. 600.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2023 erzielte der Konzern einen Umsatz von 81,8 Milliarden Euro. (12.07.2024/ac/a/d)
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.
Der Bonner Logistikriese DHL Group ändere seine Paketpreise. Dies sei eine Folge der Postgesetz-Reform, die nun umgesetzt worden sei. Wie der Bonner Konzern mitgeteilt habe, gebe es künftig eine Preiskategorie für Pakete zwischen zehn und 20 Kilo (18,99 Euro für den Inlandsversand) und eine Kategorie für 20,0 bis 31,5 Kilo (23,99 Euro).
Zuvor sei dies nur eine Kategorie (19,99 Euro) gewesen - unabhängig davon, ob das Paket zehn Kilo oder das Dreifache dessen gewogen habe. Der Bund habe unlängst das veraltete Postgesetz überarbeitet. Unter anderem müssten Pakete ab 10 Kilo jetzt gekennzeichnet werden. Damit solle verhindert werden, dass Paketboten sich verheben und Rückenprobleme bekommen würden. Das Gesetz sehe unterschiedliche Kennzeichnungen für die Gewichtsklasse ab 10 Kilo und ab 20 Kilo vor - diese Differenzierung veranlasse DHL nun, seine Produktpalette etwas zu ändern.
Dem Gesetz zufolge sollten Pakete ab 20 Kilo im Regelfall von zwei Menschen ausgeliefert werden - es sei denn, es gebe geeignete technische Hilfsmittel, dann sei auch die Ein-Personen-Zustellung erlaubt. Was genau diese technischen Hilfsmittel seien, solle das Bundesarbeitsministerium noch bis Jahresende festlegen. Eine einfache Sackkarre solle es nach Aussage von SPD- und Grünen-Politikern nicht sein.
Indes habe das US-Analysehaus Bernstein Research die Einstufung für die DHL-Aktie auf "outperform" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Analyst William Woods habe sich in einer am Dienstag vorliegenden Branchenstudie auf die Logistik im Modebereich konzentriert, in dem die Globalisierung an ihre Grenzen komme. Die zunehmende Komplexität der Lieferketten wirke sich positiv auf die Nachfrage im Speditionswesen aus - und damit auch auf die Erträge von Konzernen wie DSV, Kuehne + Nagel oder DHL.
Die Aussichten für den Logistikriesen seien weiterhin relativ gut. Zudem sei die Bewertung im Branchenvergleich immer noch attraktiv. Allmählich habe sich mittlerweile auch das Chartbild aufgehellt. Der Stoppkurs sollte nach wie vor bei 34,00 Euro belassen werden. (Analyse vom 12.07.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Der Vorstand der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Leon Müller, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Börsenplätze Deutsche Post-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
40,27 EUR +0,07% (12.07.2024, 08:40)
XETRA-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
40,30 EUR +0,83% (11.07.2024)
ISIN Deutsche Post-Aktie:
DE0005552004
WKN Deutsche Post-Aktie:
555200
Ticker-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DHL
NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DPSTF
Kurzprofil DHL Group:
DHL Group (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) vereint zwei starke Marken: DHL bietet umfangreiche Lösungen in den Bereichen Paketversand, Expressversand, Frachttransport, Supply-Chain-Management und E-Commerce. Deutsche Post ist der größte Postdienstleister Europas und Marktführer im deutschen Briefmarkt. Der Konzern beschäftigt weltweit ca. 600.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2023 erzielte der Konzern einen Umsatz von 81,8 Milliarden Euro. (12.07.2024/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 12.07.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.