Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Deutsche Post-Aktienanalyse von XTB:
Die Experten von XTB nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Post AG (DHL Group) (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.
Der Konzern biete Kunden ein breites Spektrum an Logistik-Lösungen an. Mit über 600.000 Mitarbeitenden zähle DHL zu den Marktführern der Logistikbranche. Über moderne Tracking Tools könnten Kunden den jeweiligen Status von Sendungen einsehen und auch auf Livetracking zurückgreifen. Das Filialnetz sei in Deutschland zum Teil mit Packstationen ergänzt bzw. ersetzt worden.
Die Aktie habe sich im Herbst 2022 zwar etwas erholen können und habe auch den Rücksetzer 2023 gut wegstecken können, seit Anfang 2024 dominiere aber übergeordnet Schwäche das Kursgeschehen. Das Wertpapier sei Anfang 2025 an ein Tief gelaufen, habe sich dynamisch erholt, gebe alle Gewinne nachfolgend aber direkt wieder ab. Nachdem das Jahrestief (32,23 EUR) formatiert worden sei, habe sich der Anteilsschein in den letzten Handelswochen etwas erholen können.
Im Wochenchart sei gut erkennbar, dass die SMA200 (aktuell bei 41,00 EUR) im Jahr 2023 ein guter Support gewesen sei, die Aktie aber in diesem Jahr erkennbare Probleme habe, diese Linie wieder zu überqueren. Es sei zweimal an die SMA200 gegangen, beide Anläufe seien gescheitert. Aktuell notiere die Aktie über der SMA20 (aktuell bei 38,97 EUR).
Zum einen wäre es wichtig, dass das Wertpapier sich per Wochenschluss über der SMA20 halten könne. Gelinge dies, so könnte der nächste Versuch gestartet werden, die SMA200 anzulaufen und auch zu überwinden. Sollte sich das Papier über der SMA200 etablieren können, so würde es die bullische Interpretation des Charts stützen, wenn die Aktie direkt weiter aufwärtslaufen könnte.
Gelinge der Move aber nicht und werde auch die SMA20 als Support per Wochenschluss aufgegeben, so könnte die SMA50 (aktuell bei 37,50 EUR) weitere Rücksetzer stabilisieren und supporten. Bärisch eintrüben würde sich das Chartbild dann wieder, wenn die Aktie sich unter der SMA50 festsetze. Das würde auch die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sich die Abgaben in Richtung des Jahrestiefs ausweiten könnten.
Die Aktie sei ab Mitte September sukzessive abwärts gelaufen. Die Erholungen, die sich bis Mitte Januar eingestellt hätten, seien direkt wieder abverkauft worden. Nach einer kleineren Entlastungsbewegung sei das Januar-Tief wieder angelaufen worden, aber nicht ganz erreicht worden. Der Februar sei von deutlichem Kaufinteresse geprägt gewesen. Die Aktie habe sich mit einem GAP up deutlich über die 43 EUR-Marke schieben können. Zwar stelle sich nachfolgend auch etwas Schwäche ein, das Papier habe es zunächst geschafft, sich im Bereich der 42 EUR zu etablieren, gebe diese Marke nachfolgend aber wieder auf. Es sei dynamisch und mit Momentum abwärts gegangen. Die Aktie sei in den letzten beiden Handelswochen unter die SMA200 (aktuell bei 37,43 EUR) gefallen, habe die Verluste aber nachfolgend wieder ausgleichen können. Im Mai und im Juni sei das Papier übergeordnet seitwärts gelaufen.
Im Zuge der Erholungsbewegung sei es zunächst über alle drei Durchschnittslinien zurück gegangen. Das Papier habe an der SMA20 (aktuell bei 39,46 EUR) aufwärts laufen können, habe diese Linie aber im Rahmen von Gewinnmitnahmen wieder aufgegeben. Aus dem Tageschart lasse sich gut herauslesen, dass die SMA50 (aktuell bei 39,42 EUR) aktuell eine Unterstützung biete, wobei die Aktie in den letzten beiden Handelstagen unter diese Linie zurück gesetzt worden sei.
Das Papier stehe jetzt vor der Aufgabe, sich sowohl über die SMA50 als auch über die SMA20 zu schieben. Beide Durchschnittslinien lägen aktuell praktisch zusammen. Dieser Move könne in den Augen der Experten entweder mit einem GAP up oder einer dynamischen Aufwärtsbewegung abgebildet werden. Gelinge es, diese Kursmuster abzubilden und sich nachfolgend auch zügig weiter nach Norden zu schieben, so bestehe das Potential, dass sich die Bewegung bis an das Jahreshoch fortsetzen könne. Darüber wären die 47,13 EUR bzw. die 48,75 EUR weitere denkbare übergeordnete Anlaufziele.
Denkbar sei aber, dass das Papier noch einmal an die SMA200 zurück setzen könne, um Luft zu holen. Werde diese Durchschnittslinie per Tagesschluss aber aufgegeben und verliere die Aktie auch den Kontakt zu dieser Linie, so trübe sich das Tageschart bärisch ein. Weitere Abgaben in Richtung des Jahrestiefs wären dann nicht mehr auszuschließen.
Einschätzung Perspektive 2025 - 2029
Der Umsatz solle bis 2029 auf über 100 Mrd. EUR steigen. Die Dividende solle bis 2028 von jetzt 1,85 EUR auf 2,05 EUR steigen. Das Eigenkapital solle um weitere 4,5 Mrd. EUR steigen, der Gewinn werde 2029 auf 7,9 Mrd. EUR prognostiziert.
Gemäß der Einschätzung der Experten von XTB ist die Aktie, ein Papier mit wenig Phantasie. DHL sei im Bereich der Logistik tätig und damit konjunkturabhängig. Die Entwicklung der letzten drei Jahre sei durch eine Stagnation der wesentlichen Kennzahlen geprägt gewesen. Der Konzern verdiene aber Geld und schütte eine stabile Dividende aus. Auf Basis der Fundamentaldaten sei die Aktie nach Meinung der Experten eine Anlage, das aktuell nicht besonders attraktiv erscheine. (Analyse vom 16.07.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (16.07.2025/ac/a/d)
Die Experten von XTB nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Post AG (DHL Group) (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.
Der Konzern biete Kunden ein breites Spektrum an Logistik-Lösungen an. Mit über 600.000 Mitarbeitenden zähle DHL zu den Marktführern der Logistikbranche. Über moderne Tracking Tools könnten Kunden den jeweiligen Status von Sendungen einsehen und auch auf Livetracking zurückgreifen. Das Filialnetz sei in Deutschland zum Teil mit Packstationen ergänzt bzw. ersetzt worden.
Die Aktie habe sich im Herbst 2022 zwar etwas erholen können und habe auch den Rücksetzer 2023 gut wegstecken können, seit Anfang 2024 dominiere aber übergeordnet Schwäche das Kursgeschehen. Das Wertpapier sei Anfang 2025 an ein Tief gelaufen, habe sich dynamisch erholt, gebe alle Gewinne nachfolgend aber direkt wieder ab. Nachdem das Jahrestief (32,23 EUR) formatiert worden sei, habe sich der Anteilsschein in den letzten Handelswochen etwas erholen können.
Im Wochenchart sei gut erkennbar, dass die SMA200 (aktuell bei 41,00 EUR) im Jahr 2023 ein guter Support gewesen sei, die Aktie aber in diesem Jahr erkennbare Probleme habe, diese Linie wieder zu überqueren. Es sei zweimal an die SMA200 gegangen, beide Anläufe seien gescheitert. Aktuell notiere die Aktie über der SMA20 (aktuell bei 38,97 EUR).
Zum einen wäre es wichtig, dass das Wertpapier sich per Wochenschluss über der SMA20 halten könne. Gelinge dies, so könnte der nächste Versuch gestartet werden, die SMA200 anzulaufen und auch zu überwinden. Sollte sich das Papier über der SMA200 etablieren können, so würde es die bullische Interpretation des Charts stützen, wenn die Aktie direkt weiter aufwärtslaufen könnte.
Gelinge der Move aber nicht und werde auch die SMA20 als Support per Wochenschluss aufgegeben, so könnte die SMA50 (aktuell bei 37,50 EUR) weitere Rücksetzer stabilisieren und supporten. Bärisch eintrüben würde sich das Chartbild dann wieder, wenn die Aktie sich unter der SMA50 festsetze. Das würde auch die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sich die Abgaben in Richtung des Jahrestiefs ausweiten könnten.
Die Aktie sei ab Mitte September sukzessive abwärts gelaufen. Die Erholungen, die sich bis Mitte Januar eingestellt hätten, seien direkt wieder abverkauft worden. Nach einer kleineren Entlastungsbewegung sei das Januar-Tief wieder angelaufen worden, aber nicht ganz erreicht worden. Der Februar sei von deutlichem Kaufinteresse geprägt gewesen. Die Aktie habe sich mit einem GAP up deutlich über die 43 EUR-Marke schieben können. Zwar stelle sich nachfolgend auch etwas Schwäche ein, das Papier habe es zunächst geschafft, sich im Bereich der 42 EUR zu etablieren, gebe diese Marke nachfolgend aber wieder auf. Es sei dynamisch und mit Momentum abwärts gegangen. Die Aktie sei in den letzten beiden Handelswochen unter die SMA200 (aktuell bei 37,43 EUR) gefallen, habe die Verluste aber nachfolgend wieder ausgleichen können. Im Mai und im Juni sei das Papier übergeordnet seitwärts gelaufen.
Im Zuge der Erholungsbewegung sei es zunächst über alle drei Durchschnittslinien zurück gegangen. Das Papier habe an der SMA20 (aktuell bei 39,46 EUR) aufwärts laufen können, habe diese Linie aber im Rahmen von Gewinnmitnahmen wieder aufgegeben. Aus dem Tageschart lasse sich gut herauslesen, dass die SMA50 (aktuell bei 39,42 EUR) aktuell eine Unterstützung biete, wobei die Aktie in den letzten beiden Handelstagen unter diese Linie zurück gesetzt worden sei.
Das Papier stehe jetzt vor der Aufgabe, sich sowohl über die SMA50 als auch über die SMA20 zu schieben. Beide Durchschnittslinien lägen aktuell praktisch zusammen. Dieser Move könne in den Augen der Experten entweder mit einem GAP up oder einer dynamischen Aufwärtsbewegung abgebildet werden. Gelinge es, diese Kursmuster abzubilden und sich nachfolgend auch zügig weiter nach Norden zu schieben, so bestehe das Potential, dass sich die Bewegung bis an das Jahreshoch fortsetzen könne. Darüber wären die 47,13 EUR bzw. die 48,75 EUR weitere denkbare übergeordnete Anlaufziele.
Denkbar sei aber, dass das Papier noch einmal an die SMA200 zurück setzen könne, um Luft zu holen. Werde diese Durchschnittslinie per Tagesschluss aber aufgegeben und verliere die Aktie auch den Kontakt zu dieser Linie, so trübe sich das Tageschart bärisch ein. Weitere Abgaben in Richtung des Jahrestiefs wären dann nicht mehr auszuschließen.
Einschätzung Perspektive 2025 - 2029
Der Umsatz solle bis 2029 auf über 100 Mrd. EUR steigen. Die Dividende solle bis 2028 von jetzt 1,85 EUR auf 2,05 EUR steigen. Das Eigenkapital solle um weitere 4,5 Mrd. EUR steigen, der Gewinn werde 2029 auf 7,9 Mrd. EUR prognostiziert.
Gemäß der Einschätzung der Experten von XTB ist die Aktie, ein Papier mit wenig Phantasie. DHL sei im Bereich der Logistik tätig und damit konjunkturabhängig. Die Entwicklung der letzten drei Jahre sei durch eine Stagnation der wesentlichen Kennzahlen geprägt gewesen. Der Konzern verdiene aber Geld und schütte eine stabile Dividende aus. Auf Basis der Fundamentaldaten sei die Aktie nach Meinung der Experten eine Anlage, das aktuell nicht besonders attraktiv erscheine. (Analyse vom 16.07.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (16.07.2025/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 16.07.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.