Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Post-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.
In einem relativ freundlichen Marktumfeld trete die Aktie der DHL Group auf der Stelle. Indes setze die Gewerkschaft Verdi im Tarifkonflikt mit der DHL-Tochter Deutsche Post den dritten Tag in Folge auf Warnstreiks. Wie die Gewerkschaft mitteile, würden am Donnerstag Beschäftigte in ausgewählten, über das Bundesgebiet verteilten Paketzentren zur Arbeitsniederlegung aufgerufen.
Es gehe etwa um Standorte in Köln, Krefeld und Herford (NRW) sowie in Lahr (Baden-Württemberg), Dresden, Leipzig, Ottendorf-Okrilla (Sachsen), Nohra (Thüringen), Magdeburg und Osterweddingen (Sachsen). Ein Post-Sprecher erkläre, die Auswirkungen für die Kundinnen und Kunden seien "voraussichtlich eher gering, da die streikbedingten Ausfälle betrieblich gut kompensiert werden könnten". Dennoch komme es in den betroffenen Regionen zu Verzögerungen bei der Abholung und Auslieferung von Paketsendungen.
Verdi fordere ein Entgeltplus von sieben Prozent und Extra-Urlaubstage für die 170.000 Tarifbeschäftigten der Post, um der Inflation und der steigenden Arbeitsbelastung Rechnung zu tragen. "Nur mit deutlichen Lohnsteigerungen für die Beschäftigten lassen sich die noch immer hohen Lebenshaltungskosten bewältigen", betone Verdi-Vize Andrea Kocsis. Zudem sei eine weitere Entlastung der Beschäftigten durch zusätzliche Freizeit notwendig.
Das Unternehmen lehne die Forderungen als "überzogen" und wirtschaftlich nicht tragfähig ab. Es verweist darauf, dass die Briefmengen im Digitalzeitalter schrumpften und ein hoher Investitionsbedarf bestehe. Die Verhandlungen sollten am 12. Februar weitergehen, dann möge die Post ein Angebot vorlegen.
Mit Blick auf die Arbeitsniederlegungen äußere der Post-Sprecher Unverständnis. "Drei Tage Warnstreiks: Das sei überflüssig und überhaupt nicht nachvollziehbar." Man habe transparent dargelegt, warum der Spielraum für Lohnerhöhungen sehr gering sei. "Die Sicherung von Arbeitsplätzen muss in dieser Zeit für beide Seiten das A und O sein."
Trotz der aktuellen Seitwärtsbewegung könnten Mutige weiterhin darauf spekulieren, dass der Kurs die Marke von 36,00 Euro nachhaltig hinter sich lassen möge. Charttechnisch betrachtet habe der Kurs dann Luft bis zur 40-Euro-Marke. Wer auf eine Fortsetzung der zaghaften Erholung setzen will, sollte den Stoppkurs bei 31,00 Euro belassen, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" zur Deutsche Post-Aktie. (Analyse vom 30.01.2025)
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Enthält Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (30.01.2025/ac/a/d)
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.
In einem relativ freundlichen Marktumfeld trete die Aktie der DHL Group auf der Stelle. Indes setze die Gewerkschaft Verdi im Tarifkonflikt mit der DHL-Tochter Deutsche Post den dritten Tag in Folge auf Warnstreiks. Wie die Gewerkschaft mitteile, würden am Donnerstag Beschäftigte in ausgewählten, über das Bundesgebiet verteilten Paketzentren zur Arbeitsniederlegung aufgerufen.
Es gehe etwa um Standorte in Köln, Krefeld und Herford (NRW) sowie in Lahr (Baden-Württemberg), Dresden, Leipzig, Ottendorf-Okrilla (Sachsen), Nohra (Thüringen), Magdeburg und Osterweddingen (Sachsen). Ein Post-Sprecher erkläre, die Auswirkungen für die Kundinnen und Kunden seien "voraussichtlich eher gering, da die streikbedingten Ausfälle betrieblich gut kompensiert werden könnten". Dennoch komme es in den betroffenen Regionen zu Verzögerungen bei der Abholung und Auslieferung von Paketsendungen.
Verdi fordere ein Entgeltplus von sieben Prozent und Extra-Urlaubstage für die 170.000 Tarifbeschäftigten der Post, um der Inflation und der steigenden Arbeitsbelastung Rechnung zu tragen. "Nur mit deutlichen Lohnsteigerungen für die Beschäftigten lassen sich die noch immer hohen Lebenshaltungskosten bewältigen", betone Verdi-Vize Andrea Kocsis. Zudem sei eine weitere Entlastung der Beschäftigten durch zusätzliche Freizeit notwendig.
Das Unternehmen lehne die Forderungen als "überzogen" und wirtschaftlich nicht tragfähig ab. Es verweist darauf, dass die Briefmengen im Digitalzeitalter schrumpften und ein hoher Investitionsbedarf bestehe. Die Verhandlungen sollten am 12. Februar weitergehen, dann möge die Post ein Angebot vorlegen.
Mit Blick auf die Arbeitsniederlegungen äußere der Post-Sprecher Unverständnis. "Drei Tage Warnstreiks: Das sei überflüssig und überhaupt nicht nachvollziehbar." Man habe transparent dargelegt, warum der Spielraum für Lohnerhöhungen sehr gering sei. "Die Sicherung von Arbeitsplätzen muss in dieser Zeit für beide Seiten das A und O sein."
Trotz der aktuellen Seitwärtsbewegung könnten Mutige weiterhin darauf spekulieren, dass der Kurs die Marke von 36,00 Euro nachhaltig hinter sich lassen möge. Charttechnisch betrachtet habe der Kurs dann Luft bis zur 40-Euro-Marke. Wer auf eine Fortsetzung der zaghaften Erholung setzen will, sollte den Stoppkurs bei 31,00 Euro belassen, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" zur Deutsche Post-Aktie. (Analyse vom 30.01.2025)
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Enthält Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (30.01.2025/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 30.01.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.