Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Post-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.
Mit der Aktie der DHL Group sei es heute zum Handelsstart kräftig bergab gegangen. Zuletzt hätten die hohen Kursverluste zumindest etwas eingedämmt werden können, im Vergleich zur Vorwoche verbillige sich der DAX-Titel aber aktuell dennoch um stattliche vier Prozent. Denn die Nervosität am Markt sei groß, dass Trumps wilde Zollpolitik die Weltwirtschaft nachhaltig schwer belasten werde.
Und darunter würde die DHL Group als weltweit aktiver Logistikriese natürlich deutlich leiden. Indes arbeite das Bonner Unternehmen weiterhin fleißig daran, sich breiter aufzustellen. So möchte der DAX-Konzern sein Angebot an Speziallogistik für die Gesundheitsbranche in den nächsten Jahren weiter ausweiten. Hierfür sei man auch bereit zu Investitionen in Milliardenhöhe. So habe die DHL Group heute bekannt gegeben, dass weltweit bis zum Jahre 2030 zwei Milliarden Euro investiert werden sollten. Davon dürfte rund die Hälfte in den amerikanischen Markt fließen. In der Region Asien-Pazifik sollten rund 500 Millionen Euro investiert werden. In der gleichen Größenordnung wolle das Management auch in EMEA (Europa, "Mittlerer Osten" und Afrika) agieren.
Bereits zuvor habe das Bonner Unternehmen erklärt, dass man den Umsatz bei Leistungen für die Gesundheitsbranche bis 2030 weltweit auf mehr als 10 Milliarden Euro pro Jahr (bei einem Konzernumsatz von dann nach den Plänen des Vorstands 120 Milliarden Euro) erhöhen wolle. Dies würde in etwa einer Verdopplung gleichkommen, 2024 habe die DHL Group in diesem Segment etwa 5,6 Milliarden Euro erlöst (der Gesamtkonzern habe einen Umsatz von 84 Milliarden Euro erwirtschaftet).
Die Aktie der DHL Group sei mit dem heutigen Kursrückgang in einem allgemein sehr schlechten Marktumfeld unter den empfohlenen Stoppkurs bei 34,00 Euro gerutscht. Damit sei der DAX-Titel keine laufende Empfehlung mehr.
Vor einen Wiedereinstieg bei den Anteilscheinen des Logistikriesen sollte zunächst unbedingt eine klare Bodenbildung abgewartet werden, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". (Analyse vom 07.04.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (07.04.2025/ac/a/d)
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.
Mit der Aktie der DHL Group sei es heute zum Handelsstart kräftig bergab gegangen. Zuletzt hätten die hohen Kursverluste zumindest etwas eingedämmt werden können, im Vergleich zur Vorwoche verbillige sich der DAX-Titel aber aktuell dennoch um stattliche vier Prozent. Denn die Nervosität am Markt sei groß, dass Trumps wilde Zollpolitik die Weltwirtschaft nachhaltig schwer belasten werde.
Und darunter würde die DHL Group als weltweit aktiver Logistikriese natürlich deutlich leiden. Indes arbeite das Bonner Unternehmen weiterhin fleißig daran, sich breiter aufzustellen. So möchte der DAX-Konzern sein Angebot an Speziallogistik für die Gesundheitsbranche in den nächsten Jahren weiter ausweiten. Hierfür sei man auch bereit zu Investitionen in Milliardenhöhe. So habe die DHL Group heute bekannt gegeben, dass weltweit bis zum Jahre 2030 zwei Milliarden Euro investiert werden sollten. Davon dürfte rund die Hälfte in den amerikanischen Markt fließen. In der Region Asien-Pazifik sollten rund 500 Millionen Euro investiert werden. In der gleichen Größenordnung wolle das Management auch in EMEA (Europa, "Mittlerer Osten" und Afrika) agieren.
Bereits zuvor habe das Bonner Unternehmen erklärt, dass man den Umsatz bei Leistungen für die Gesundheitsbranche bis 2030 weltweit auf mehr als 10 Milliarden Euro pro Jahr (bei einem Konzernumsatz von dann nach den Plänen des Vorstands 120 Milliarden Euro) erhöhen wolle. Dies würde in etwa einer Verdopplung gleichkommen, 2024 habe die DHL Group in diesem Segment etwa 5,6 Milliarden Euro erlöst (der Gesamtkonzern habe einen Umsatz von 84 Milliarden Euro erwirtschaftet).
Die Aktie der DHL Group sei mit dem heutigen Kursrückgang in einem allgemein sehr schlechten Marktumfeld unter den empfohlenen Stoppkurs bei 34,00 Euro gerutscht. Damit sei der DAX-Titel keine laufende Empfehlung mehr.
Vor einen Wiedereinstieg bei den Anteilscheinen des Logistikriesen sollte zunächst unbedingt eine klare Bodenbildung abgewartet werden, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". (Analyse vom 07.04.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (07.04.2025/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 07.04.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.