Wien (www.aktiencheck.de) - Deutsche Post-Aktienanalyse der Raiffeisen Bank International AG:
Alexander Frank, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Post AG (DHL Group) (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) weiterhin zu kaufen.
Q1: Der Umsatz des weltweit tätigen Logistikkonzerns habe im ersten Quartal 2025 um 2,8% auf EUR 20,81 Mrd. gesteigert werden können. Die Konsensschätzungen von im Schnitt EUR 20,94 Mrd. seien allerdings knapp nicht erreicht worden. Dabei habe das Post & Paket Segment mit einem Zuwachs von 45% das stärkste Umsatzwachstum verzeichnet. Hinsichtlich des EBIT sei ein Anstieg von 4,5% auf EUR 1,37 Mrd. berichtet worden, was über den Erwartungen von EUR 1,33 Mrd. gelegen habe.
Zölle: Laut Vorstandschef Tobias Meyer schlage sich die zunehmende Volatilität durch die US-Zollpolitik auf das Verhalten der Verbraucher:innen nieder. Inwiefern sich dieser Trend fortsetzen werde, lasse sich allerdings noch nicht absehen. Ebenfalls offen sei, laut CFO Melanie Kreis, auch noch die Frage, ob letztendlich die negativen oder positiven Auswirkungen der Zölle auf das eigene Geschäft überwiegen würden. "Die Verzollungsthemen sind viel komplexer im Detail", was DHL wiederum "das Leben schwerer machen könnte." Andererseits habe sie darauf verwiesen, dass Kund:innen mehr Unterstützung brauchen könnten, was einen positiven Effekt darstellen würde.
Profitabilität: Die DHL Group plane den Abbau von 8.000 Stellen im deutschen Brief- und Paketgeschäft bis Ende 2025, was etwa 4% der Belegschaft in diesem Bereich entsprechen würde. Ziel sei es, die Kosten bis 2027 um EUR 1 Mrd. zu senken. Hintergrund seien sinkende Briefmengen, steigende Lohnkosten und ein herausforderndes regulatorisches Umfeld. Zudem erhöhe das Unternehmen ab Juli die Preise für Paketzustellungen, um die höheren Anforderungen und den damit verbundenen größeren Aufwand für die Abwicklung internationaler Luftfrachttransporte zu kompensieren. Durch diese Maßnahmen erwarte Frank, dass die Deutsche Post die Profitabilität deutlich verbessern sollte.
Ausblick: Die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 sei vom Unternehmen bestätigt worden und berücksichtige den derzeitigen Kenntnisstand hinsichtlich der Zölle. DHL erwarte somit nach wie vor ein operatives Ergebnis von über EUR 6 Mrd. sowie einen freien Cashflow von rund EUR 3 Mrd. Für den Zeitraum von 2023 bis 2030 gehe das Unternehmen weiterhin von einem Umsatzwachstum von 5% CAGR aus.
Die Deutsche Post stelle weiterhin eines der wichtigsten Versandunternehmen dar und werde, dank der starken Diversifizierung, diese Stellung auch weiterhin behaupten können. Kontinuierliche Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen würden zudem die Profitabilität verbessern. Darüber hinaus habe das Unternehmen bewertungsseitig noch deutlich Luft nach oben.
Daher bestätigt Alexander Frank, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, seine "Kauf"-Empfehlung mit einem Kursziel von EUR 44,00. Deutsche Post befinde sich weiterhin auch auf der "Top Picks" Liste von Raiffeisen Research. Das Kursziel ergebe sich mittels eines relativen Bewertungsansatzes, welcher basierend auf Multiples und Konsensschätzungen für die nächsten zwölf Monate auch einen im historischen Vergleich angemessenen Bewertungsaufschlag zum Sektor berücksichtige. (Analyse vom 03.06.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
7. Der zuständige Analyst oder eine sonstige an der Erstellung der Finanzanalyse mitwirkende natürliche Person oder eine sonstige natürliche Person von Raiffeisen Research besitzt Finanzinstrumente des von ihm analysierten Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (03.06.2025/ac/a/d)
Alexander Frank, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Post AG (DHL Group) (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) weiterhin zu kaufen.
Q1: Der Umsatz des weltweit tätigen Logistikkonzerns habe im ersten Quartal 2025 um 2,8% auf EUR 20,81 Mrd. gesteigert werden können. Die Konsensschätzungen von im Schnitt EUR 20,94 Mrd. seien allerdings knapp nicht erreicht worden. Dabei habe das Post & Paket Segment mit einem Zuwachs von 45% das stärkste Umsatzwachstum verzeichnet. Hinsichtlich des EBIT sei ein Anstieg von 4,5% auf EUR 1,37 Mrd. berichtet worden, was über den Erwartungen von EUR 1,33 Mrd. gelegen habe.
Zölle: Laut Vorstandschef Tobias Meyer schlage sich die zunehmende Volatilität durch die US-Zollpolitik auf das Verhalten der Verbraucher:innen nieder. Inwiefern sich dieser Trend fortsetzen werde, lasse sich allerdings noch nicht absehen. Ebenfalls offen sei, laut CFO Melanie Kreis, auch noch die Frage, ob letztendlich die negativen oder positiven Auswirkungen der Zölle auf das eigene Geschäft überwiegen würden. "Die Verzollungsthemen sind viel komplexer im Detail", was DHL wiederum "das Leben schwerer machen könnte." Andererseits habe sie darauf verwiesen, dass Kund:innen mehr Unterstützung brauchen könnten, was einen positiven Effekt darstellen würde.
Profitabilität: Die DHL Group plane den Abbau von 8.000 Stellen im deutschen Brief- und Paketgeschäft bis Ende 2025, was etwa 4% der Belegschaft in diesem Bereich entsprechen würde. Ziel sei es, die Kosten bis 2027 um EUR 1 Mrd. zu senken. Hintergrund seien sinkende Briefmengen, steigende Lohnkosten und ein herausforderndes regulatorisches Umfeld. Zudem erhöhe das Unternehmen ab Juli die Preise für Paketzustellungen, um die höheren Anforderungen und den damit verbundenen größeren Aufwand für die Abwicklung internationaler Luftfrachttransporte zu kompensieren. Durch diese Maßnahmen erwarte Frank, dass die Deutsche Post die Profitabilität deutlich verbessern sollte.
Ausblick: Die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 sei vom Unternehmen bestätigt worden und berücksichtige den derzeitigen Kenntnisstand hinsichtlich der Zölle. DHL erwarte somit nach wie vor ein operatives Ergebnis von über EUR 6 Mrd. sowie einen freien Cashflow von rund EUR 3 Mrd. Für den Zeitraum von 2023 bis 2030 gehe das Unternehmen weiterhin von einem Umsatzwachstum von 5% CAGR aus.
Die Deutsche Post stelle weiterhin eines der wichtigsten Versandunternehmen dar und werde, dank der starken Diversifizierung, diese Stellung auch weiterhin behaupten können. Kontinuierliche Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen würden zudem die Profitabilität verbessern. Darüber hinaus habe das Unternehmen bewertungsseitig noch deutlich Luft nach oben.
Daher bestätigt Alexander Frank, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, seine "Kauf"-Empfehlung mit einem Kursziel von EUR 44,00. Deutsche Post befinde sich weiterhin auch auf der "Top Picks" Liste von Raiffeisen Research. Das Kursziel ergebe sich mittels eines relativen Bewertungsansatzes, welcher basierend auf Multiples und Konsensschätzungen für die nächsten zwölf Monate auch einen im historischen Vergleich angemessenen Bewertungsaufschlag zum Sektor berücksichtige. (Analyse vom 03.06.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
7. Der zuständige Analyst oder eine sonstige an der Erstellung der Finanzanalyse mitwirkende natürliche Person oder eine sonstige natürliche Person von Raiffeisen Research besitzt Finanzinstrumente des von ihm analysierten Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (03.06.2025/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 03.06.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.