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Deutsche Post Aktie: 24-stündiger Streik

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Post-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Post AG (DHL Group) (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DHL, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.

In dieser Woche könnte es in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen zu verspäteten Zustellungen von Briefen und Paketen kommen. Mit einem 24-stündigen Streik wolle die Gewerkschaft DPVKOM Druck in der Entgeltrunde 2025 bei der Deutschen Post machen. Die Gewerkschaft fordere neben der linearen Entgelterhöhung von mindestens acht Prozent eine Mindesterhöhung der Monatsentgelte um 350 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Davon sollten rund 170.000 Beschäftigte der Post profitieren. Der Streik beginne am Dienstagmorgen (7.00 Uhr). Betroffen seien das Paket- und Briefzentrum in Osterweddingen (Landkreis Börde), der Transportbereich sowie mehrere Zustellstützpunkte in der Niederlassung Magdeburg. Dazu würden den Angaben zufolge unter anderem auch die Bereiche Braunschweig, Wolfsburg und der Harz zählen. "Dadurch werden in diesen Gebieten bis zu 30.000 Pakete und Briefe nicht zugestellt oder weitertransportiert", habe es in einer Mitteilung der DPVKOM geheißen. Am Nachmittag (14.00 Uhr) solle vor dem Paketzentrum in Osterweddingen eine Streikkundgebung stattfinden.

Außer der linearen Entgelterhöhung würden die Beschäftigten die Zahlung eines Urlaubsgeldes in Höhe eines Monatsgehalts fordern. "Die Tarifforderungen sind vollauf gerechtfertigt, da es dem Unternehmen wirtschaftlich weiterhin sehr gut geht", habe die Gewerkschaft mitgeteilt. Die Post werde ihre gravierenden Personalprobleme nur dann lösen, wenn sie den Beschäftigten deutlich höhere Löhne zahle.

"Ein Einstiegsgehalt von rund 2.700 Euro brutto für Zustellerinnen und Zusteller ist angesichts der harten Arbeitsbedingungen in der Zustellung viel zu gering", habe es geheißen. Auch die Beschäftigten in den Paket- und Briefzentren hätten ein höheres Entgelt verdient, die körperlich anstrengende Arbeit müsse finanziell besser wertgeschätzt würden.

"Der Aktionär" hält an seiner Einschätzung fest: Bei den Anteilscheinen der DHL Group drängt sich aktuell kein Einstieg auf. Hingegen sollte von der Seitenlinie aus abgewartet werden, bis eine nachhaltige Bodenbildung erfolgt, so Thorsten Küfner. (Analyse vom 07.01.2025)

Enthält Material von dpa-AFX

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Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group. (07.01.2025/ac/a/d)

Archivbeitrag vom 07.01.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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