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Deutsche Grundstücksauktionen Aktie: Operative Erholung setzt sich fort - Positive Marktimpulse stützen Wachstum

Augsburg (www.aktiencheck.de) - Deutsche Grundstücksauktionen-Aktienanalyse von der GBC AG:

Matthias Greiffenberger, Aktienanalyst der GBC AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutsche Grundstücksauktionen AG (DGA) (ISIN: DE0005533400, WKN: 553340, Ticker-Symbol: DGR) weiterhin zu kaufen.

Die Deutsche Grundstücksauktionen AG (DGA) habe ihre operative Erholung im Geschäftsjahr 2025 fortgesetzt. Trotz eines weiterhin anspruchsvollen Immobilienmarktes sei der Objektumsatz um 23,0% auf 90,88 Mio. Euro gestiegen und habe damit deutlich über der Unternehmenszielmarke von 80 Mio. Euro gelegen. Die bereinigten Nettoeinnahmen hätten sich um 8,3% auf 8,05 Mio. Euro erhöht.

Das Geschäftsmodell der DGA basiere auf der Versteigerung und Vermittlung von Immobilien. Die Erlöse würden im Wesentlichen aus Auktionsaufgeldern und Maklerprovisionen stammen, die vom realisierten Objektumsatz und dem jeweiligen Courtagesatz abhängen würden. Ein wesentlicher Vorteil sei die geringe Kapitalbindung, da die angebotenen Immobilien in der Regel nicht selbst erworben werden müssten. Zudem verfüge die Gruppe über ein breites Netzwerk privater, gewerblicher und institutioneller Einlieferer sowie über Rahmenverträge mit öffentlichen Auftraggebern. Dies sorge für eine vergleichsweise stabile Objektzufuhr.

Operativ habe sich 2025 ein höherwertiger Umsatzmix gezeigt. Obwohl die Zahl der verkauften Immobilien auf 1.209 Objekte zurückgegangen sei, habe sich der Objektumsatz deutlich erhöht. Innerhalb der Gruppe hätten sich insbesondere die Sächsische Grundstücksauktionen AG und die Plettner & Brecht Immobilien GmbH positiv entwickelt. Die vollständige Rückkehr in die Gewinnzone sei jedoch noch nicht erreicht worden. Das EBITDA habe bei -0,28 Mio. Euro gelegen, der Jahresfehlbetrag bei 0,29 Mio. Euro. Belastend hätten vor allem erhöhte Forderungsausfälle und Wertberichtigungen von rund 0,67 Mio. Euro gewirkt.

Finanziell bleibe die DGA aber solide aufgestellt. Zum Jahresende 2025 habe die Eigenkapitalquote bei rund 86% gelegen, zinstragende Finanzverbindlichkeiten hätten nicht bestanden. Der Bilanzverlust von 2,24 Mio. Euro schränke allerdings die kurzfristige Dividendenfähigkeit ein.

Für 2026 erwarte Greiffenberger eine Fortsetzung der operativen Erholung. Bei einem von Greiffenberger prognostizierten Objektumsatz von 87 Mio. Euro sollten die bereinigten Nettoeinnahmen auf 9,30 Mio. Euro steigen. Grundlage sei eine Normalisierung der Nettoeinnahmenquote auf 10,7%. Das hohe Einlieferungsvolumen für die Sommerauktionen von knapp 32 Mio. Euro unterstütze diese Annahme. Als wesentliches Risiko bleibe die Käuferfinanzierung, insbesondere bei anhaltend hohen Zinsen und einer zurückhaltenden Kreditvergabe.

Greiffenberger prognostiziere für 2026 ein EBITDA von 0,82 Mio. Euro und einen Jahresüberschuss von 0,54 Mio. Euro. Bis 2028 erwarte der Analyst einen Anstieg der bereinigten Nettoeinnahmen auf 12,30 Mio. Euro und des Jahresüberschusses auf 1,71 Mio. Euro. Wesentliche Treiber seien ein margenstärkerer Objektmix, geringere Sonderbelastungen und der operative Hebel des kapitalleichten Geschäftsmodells.

Im Rahmen des DCF-Bewertungsmodells habe Greiffenberger ein Kursziel in Höhe von 12,85 EUR ermittelt. Vor dem Hintergrund des deutlichen Kurspotenzials bestätige er das Rating "kaufen" für die Deutsche Grundstücksauktionen-Aktie. (Analyse vom 19.06.2026)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (19.06.2026/ac/a/nw)

Archivbeitrag vom 19.06.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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