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Kolumnist: Miningscout.de

Deep-South Resources: Beachtliche „Schnittmengen “ beim Kupferprojekt „Haib“




11.06.21 08:05
Miningscout.de

Kupfer gehört zu den derzeit „angesagten“ Bodenschätzen. Technologische Entwicklungen wie die Elektromobilität und ihre Peripherie werden die Nachfrage nach dem roten Basismetall bereits in naher Zukunft noch erheblich steigern. Auch die Rohstoffpreise ziehen an: Das macht die Kupferexploration attraktiv. Bei Deep-South Resources Inc. läuft es jedenfalls bestens: Der kanadische Kupfer-Developer gab am Donnerstag die zweite Charge von Untersuchungsergebnissen aus dem laufenden Bohrprogramm bei seinem Projekt „Haib“ in Süd-Namibia bekannt.


Drei Bohrlöcher durchteuften beachtliche Intervalle und Gehalte von Kupfer und ermittelten zusätzlich Molybdän. Zu den bedeutenden Funden der aktuellen Auswertung zählen 156 Meter zu 0,46 Prozent Kupferäquivalent, inklusive 24 Metern mit 0,65 Prozent aus Loch HM03, 74 Meter mit 0,39 Prozent Kupferäquivalent einschließlich 6 Metern mit 0,73 Prozent aus Loch HM02 sowie 26 Meter mit 0,43 Prozent Kupferäquivalent aus Loch HM04; darin enthalten ist eine Vier-Meter-Strecke mit 0,87 Prozent Kupferäquivalent.


Beachtliches aus der Tiefe

Die drei Löcher wurden im zentralen mineralisierten Teil der Lagerstätte gebohrt. Es sollte die Ausdehnung dieser Zone getestet werden, um die Abgrenzung zu andern mineralisierten Gebieten im Nord- und Südwesten zu verbessern. Die Untersuchungsergebnisse umfassen zusammen etwa 684 Meter, bei den Bohrungen wurden erfolgreich Abschnitte einer Vererzung im oder nahe der Oberfläche des Grundgesteins getroffen.



 Erfolgsserie bestätigt Projektpotenzial

Über die anhaltenden Erfolge beim laufenden Bohrprogramm freut sich der Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer von Deep-South, Pierre Léveillé. In der jüngsten Unternehmensmitteilung bestätigte er, dass man bei den Bohrungen beständig höhere Gehalte schneide als noch in der vorliegenden Ressourcenschätzung angegeben. Die höhergradige Zone von „Pit 2“ erstrecke sich tiefer und weiter nach Westen als zuvor angezeigt.


Damit werde immer deutlicher, dass die senkrechten Bohrungen vergangener Explorationen zahlreiche der vertikalen Strukturen in der breiteren Mineralisierung des Projekts verfehlt haben. Es habe sich gezeigt, dass eben diese Strukturen mit einem deutlich höheren Kupfergehalt verbunden seien als in der aktuellen Ressource enthalten. Des Weiteren wurden hohe Molybdän-Gehalte ermittelt, die in Verbindung mit Strukturen und Veränderungen gemessen werden.


Die aktuell vorliegende Schätzung beziffert die angezeigten Ressourcen auf 457 Megatonnen mit einem Kupfergehalt von 0,31 Prozent; das wären 3,12 Milliarden Pfund Kupfer. Die abgeleiteten Werte belaufen sich auf 342 Megatonnen zu 0,29 Prozent Kupfer (entspricht 2,10 Milliarden Pfund).



 Ansatz und Auswertung der Bohrlöcher

Loch HM03 liegt an einer Nord-Süd-Abschnittslinie am westlichen Rand des Ziels „Pit 2“. Es wurde ausgerichtet, um die westliche Erweiterung des höhergradigen Teils des Zieles zu testen. Das Loch stieß beinahe ab der Oberfläche bis auf 156 Meter am Ende des Bohrlochs auf gute Gehalte.


Die Bohrung HM02 sollte die Erweiterung von „Pit 2“ in Richtung „Pit 3“ in nordöstlicher Richtung testen. Die Auswertung erweist, dass sich die höhergradige Zone aus „Pit 2“ deutlich weiter in die Tiefe und weiter westlich als zuvor angenommen erstreckt. Die ermittelten Molybdän-Grade rangieren zwischen Tiefstwerten von 0,001 Prozent bis zu 0,140 Prozent; umgebrochen auf einen Durchschnittswert über die gesamte Länge sind es 0,014 Prozent.


Die Resultate aus Loch HM02 zeigen auch, dass zwar die 0,3-Prozent-Kupferkontur sich durchgängig zwischen „Grube 2“ und „Grube 3“ erstreckt, nicht aber die 0,4-Prozent-Kupferkontur.  Die 0,3-Prozent-Kupferkontur reicht etwa vierzig Meter weiter nach Nordosten sowie tiefer als zuvor angenommen. Was den Molybdän-Anteil angeht, ist dieser beim Großteil des Bohrlochs gedämpft und zeigt einen Mittelwert von 0,006 Prozent. Nur zwei Intervalle gaben Gehalte über 0,05 Prozent her.



Das Loch HM04 schließlich war ebenfalls am Ziel „Pit 2“ angelegt worden und sollte dort die Verlängerung der 0,4-Prozent-Kontur nach Nordosten und die Kontinuität zwischen „Pit 2“ und „Pit 3“ überprüfen. Die Ergebnisse ähnelten denen aus Loch HM02 und belegen damit die Unterbrechung der 0,4-Prozent-Kupferkontur zwischen beiden Zielen. Die Grenze der 0,3-Prozent-Kupferkontur ist deutlich größer als zuvor angezeigt und in der Tiefe kontinuierlich. Allerdings fehlten in diesem Loch fast gänzlich signifikante Molybdängehalte. Über die gesamte Länge lag der Durchschnittswert bei 0,003 Prozent.



Aktueller Stand der Bohrkampagne

„Haib“ ist eine archäische Kupferlagerstätte und gilt als eine der ältesten Porphyr-Lagerstätten der Welt. Es gab im Lauf der Zeit mehrere Transformationsphasen, die zu Scher- und Verwerfungsereignissen führten. Entlang dieser Ereigniszonen konzentrieren sich die Mineralisierungen.


Insgesamt sind auf dem Gelände drei Bohrgeräte im Einsatz, die bislang 19 Löcher vorangetrieben haben. Zwei weitere Löcher sind aktuell in Arbeit. Insgesamt wurden Auswertungen aus acht Bohrlöchern veröffentlicht, für elf weitere stehen die Auswertungen aus dem Labor noch aus. Das Programm ist auf 10.000 Bohrmeter ausgelegt, von denen aktuell 40 Prozent vollendet sind.


Der Fokus der Bohrkampagne liegt auf Abgrenzung und Ausbau der höhergradigen Zonen, die Deep-South 2019 entdeckt hatte. Die Zielsetzung liegt bei der Etablierung einer gemessenen Ressource für die Lagerstätte. Um die vertikale Ausdehnung zu testen, ist außerdem eine Reihe von mehr als 350 Meter langen Bohrungen geplant. Nach Abschluss des Bohrprogramms soll die MSA Group (Südafrika) eine aktualisierte Ressourcenschätzung gemäß National Instrument 43-101 vorlegen.


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