Aktien des Tages

Daimler Truck: Ambitionierte Forderungen an die neue Chefin - Aktienanalyse

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Daimler Truck-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Timo Nützel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Daimler Truck Holding AG (ISIN: DE000DTR0CK8, WKN: DTR0CK, Ticker-Symbol: DTG) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Daimler Truck setze auf Angriff: Aufsichtsratschef Joe Kaeser wolle den Konzern zum margenführenden Truck-Anbieter machen. Mit der neuen Chefin Karin Radström solle der Umbau langfristig vorangetrieben werden. Wie wolle der Nutzfahrzeuggigant trotz aktueller Herausforderungen in Asien und Europa die ambitionierten Ziele erreichen?

Daimler Truck-Aufsichtsratschef, Joe Kaeser, habe der Konkurrenz den Kampf angesagt. "Mittel- bis langfristig wollen wir nicht nur der größte Truck-Anbieter der westlichen Welt sein, sondern auch margenführend", habe der Chefaufseher am Donnerstag auf einer Pressekonferenz gesagt, die im Zuge der Ernennung von Karin Radström zur Konzernchefin stattgefunden habe. Sie solle den Umbau des Unternehmens nach dem Willen des Aufsichtsrats langfristig begleiten.

Es gebe keinen Grund, weshalb Daimler Truck absehbar hinter anderen Anbietern zurückstehen sollte, habe Kaeser gesagt. Er habe auf die operative Marge einiger Wettbewerber von bis zu 15 Prozent verwiesen. Ob das aber auch in den kommenden Jahren die Zielmarke sei, habe er offen gelassen. Daimler Truck strebe im laufenden Jahr eine bereinigte Marge vor Zinsen und Steuern von 8 bis 9,5 Prozent an.

Am Mittwochabend habe Daimler Truck Radström (45) mit Wirkung vom 1. Oktober zur neuen Vorsitzenden bestellt. Sie folge damit auf Daimler-Urgestein, Martin Daum (64), der sein Amt vorzeitig niederlegen und mit Ablauf des 31. Dezember dieses Jahres kurz vor dem Ende seiner regulären Amtszeit ausscheiden werde. Kaeser habe betont, dass der Anlass für den Wechsel an der Konzernspitze ausschließlich mit dem auslaufenden Vertrag von Daum zusammenhänge.

Die künftige Chefin des Nutzfahrzeugherstellers solle nach dem Willen des Aufsichtsrats den Umbau des Unternehmens langfristig begleiten. Aufsichtsratschef Kaeser habe bei der Telefonkonferenz gesagt, die Umstellung vom Verbrenner auf den Elektro-Lastwagen und den Wasserstoffantrieb dauere länger als vier bis fünf Jahre. Eine Voraussetzung bei der Auswahl der Nachfolge des scheidenden Vorstandschefs Martin Daum sei gewesen, dass möglichst zwei Vorstandsperioden möglich seien.

Der Nutzfahrzeughersteller kämpfe aktuell mit dem schwachen Umfeld in Asien und Europa. Die Zeiten würden kurzfristig noch einmal deutlich schwieriger, habe Kaeser gesagt.

Der Aufsichtsratsvorsitzende stelle ambitionierte Forderungen an die neue Chefin. Die harten Worte hätten zumindest heute den Abverkauf stoppen können. Unter dem Strich bleibe das Chartbild aber noch immer enorm angeschlagen.

Solange sich hier keine Trendwende abzeichnet, bleiben Anleger an der Seitenlinie, so Timo Nützel von "Der Aktionär" zur Daimler Truck-Aktie. (Analyse vom 05.09.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Daimler Truck-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Daimler Truck-Aktie:
31,82 EUR -0,62% (05.09.2024, 20:15)

XETRA-Aktienkurs Daimler Truck-Aktie:
31,79 EUR +0,28% (05.09.2024, 17:35)

ISIN Daimler Truck-Aktie:
DE000DTR0CK8

WKN Daimler Truck-Aktie:
DTR0CK

Ticker-Symbol Daimler Truck-Aktie:
DTG

Kurzprofil Daimler Truck Holding AG:

Daimler Truck (ISIN: DE000DTR0CK8, WKN: DTR0CK, Ticker-Symbol: DTG) ist einer der weltweit größten Nutzfahrzeug-Hersteller mit über 40 Produktionsstätten rund um den Globus und mehr als 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Unternehmen bietet leichte, mittelschwere und schwere Lkw, Stadtbusse und Überlandbusse, Reisebusse sowie Busfahrgestelle an. Auch maßgeschneiderte Finanzdienstleistungen sind Teil seines Portfolios. (05.09.2024/ac/a/d)

Archivbeitrag vom 05.09.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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