Kulmbach (www.aktiencheck.de) - DWS-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Laut Fabian Strebin vom Anlegermagazin "Der Aktionär" können Anleger bei der Aktie der DWS Group GmbH & Co. KGaA (ISIN: DE000DWS1007, WKN: DWS100, Ticker-Symbol: DWS) unverändert zugreifen.
Der Vermögensverwalter DWS Group habe am 23. Oktober seine Zahlen zum dritten Quartal vorgelegt. Dabei sei deutlich geworden, dass der Konzern wieder auf Kurs sei. Da sich das Jahr langsam dem Ende zuneige, richte sich nun der Blick auf das Gesamtjahr.
Bedingt durch den Ukraine-Krieg seit Frühjahr 2022 habe die DWS in diesem und auch im Jahr 2023 Schwierigkeiten gehabt, neues Kapital von Anlegern anzuziehen. Diese Problematik habe sich aufgrund der hohen Unsicherheit und der stark gestiegenen Zinsen durch die gesamte Branche der Vermögensverwalter gezogen.
Die für das dritte Quartal präsentierten Zahlen würden jedoch darauf schließen lassen, dass der Turnaround mittlerweile abgeschlossen sei. Mit 18,3 Milliarden Euro an neuen Kundengeldern sei der zweithöchste Wert bei den Nettomittelzuflüssen seit dem Börsengang 2018 erreicht worden.
Die zugleich starke Börsenentwicklung habe dazu geführt, dass der Vermögensverwalter nun für Kunden 963 Milliarden Euro an Kapital betreue - ein neuer Rekord. Auch der bereinigte Vorsteuergewinn habe mit einem Plus von 5 Prozent auf 262 Millionen Euro überzeugen können.
Mittlerweile sei fast die Hälfte des Schlussquartals 2024 bereits vergangen. Für das Gesamtjahr rechne die Analystengemeinde aktuell mit Erträgen von 2,74 Milliarden Euro, nach 2,61 Milliarden Euro im Jahr 2023. Der Nettogewinn solle nach 567 Millionen Euro im Vorjahr nun rund 100 Millionen Euro höher ausfallen.
Besonderes Augenmerk dürften die Anleger auf die Höhe des verwalteten Vermögens legen. Den Wert, der im dritten Quartal erreicht worden sei (963 Milliarden Euro), sehe der Konsens auch für das Gesamtjahr. Im kommenden Jahr würden sogar erstmals mehr als eine Billion Euro - konkret 1,03 Billionen - erwartet.
Sollte die positive Börsenentwicklung, insbesondere in den USA, in Kombination mit weiteren Zinssenkungen anhalten, könnten sich die Prognosen für die DWS als zu gering erweisen.
Der jüngste Aufwärtstrend der Aktie ist jedenfalls ungebrochen und Anleger greifen weiterhin zu, so Fabian Strebin von "Der Aktionär" zu DWS. (Analyse vom 08.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (08.11.2024/ac/a/nw)
Laut Fabian Strebin vom Anlegermagazin "Der Aktionär" können Anleger bei der Aktie der DWS Group GmbH & Co. KGaA (ISIN: DE000DWS1007, WKN: DWS100, Ticker-Symbol: DWS) unverändert zugreifen.
Der Vermögensverwalter DWS Group habe am 23. Oktober seine Zahlen zum dritten Quartal vorgelegt. Dabei sei deutlich geworden, dass der Konzern wieder auf Kurs sei. Da sich das Jahr langsam dem Ende zuneige, richte sich nun der Blick auf das Gesamtjahr.
Bedingt durch den Ukraine-Krieg seit Frühjahr 2022 habe die DWS in diesem und auch im Jahr 2023 Schwierigkeiten gehabt, neues Kapital von Anlegern anzuziehen. Diese Problematik habe sich aufgrund der hohen Unsicherheit und der stark gestiegenen Zinsen durch die gesamte Branche der Vermögensverwalter gezogen.
Die für das dritte Quartal präsentierten Zahlen würden jedoch darauf schließen lassen, dass der Turnaround mittlerweile abgeschlossen sei. Mit 18,3 Milliarden Euro an neuen Kundengeldern sei der zweithöchste Wert bei den Nettomittelzuflüssen seit dem Börsengang 2018 erreicht worden.
Die zugleich starke Börsenentwicklung habe dazu geführt, dass der Vermögensverwalter nun für Kunden 963 Milliarden Euro an Kapital betreue - ein neuer Rekord. Auch der bereinigte Vorsteuergewinn habe mit einem Plus von 5 Prozent auf 262 Millionen Euro überzeugen können.
Mittlerweile sei fast die Hälfte des Schlussquartals 2024 bereits vergangen. Für das Gesamtjahr rechne die Analystengemeinde aktuell mit Erträgen von 2,74 Milliarden Euro, nach 2,61 Milliarden Euro im Jahr 2023. Der Nettogewinn solle nach 567 Millionen Euro im Vorjahr nun rund 100 Millionen Euro höher ausfallen.
Besonderes Augenmerk dürften die Anleger auf die Höhe des verwalteten Vermögens legen. Den Wert, der im dritten Quartal erreicht worden sei (963 Milliarden Euro), sehe der Konsens auch für das Gesamtjahr. Im kommenden Jahr würden sogar erstmals mehr als eine Billion Euro - konkret 1,03 Billionen - erwartet.
Sollte die positive Börsenentwicklung, insbesondere in den USA, in Kombination mit weiteren Zinssenkungen anhalten, könnten sich die Prognosen für die DWS als zu gering erweisen.
Der jüngste Aufwärtstrend der Aktie ist jedenfalls ungebrochen und Anleger greifen weiterhin zu, so Fabian Strebin von "Der Aktionär" zu DWS. (Analyse vom 08.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (08.11.2024/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 08.11.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.