Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) dürfte am Tag der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) zunächst wenig verändert ins Rennen gehen, so Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär".
Gut zwei Stunden vor dem Xetra-Start habe der Broker IG den deutschen Leitindex mit plus 0,09 Prozent auf 19.451 Punkte taxiert. Von seiner am Dienstag erreichten Bestmarke bei 19.633 Zählern habe sich der DAX inzwischen etwas entfernt.
Gute Quartalszahlen sowie Hinweise der Notenbanken auf weitere Leitzinssenkungen könnten helfen, sie wieder zu erreichen. Am Nachmittag werde die EZB aller Voraussicht nach die Zinsen erneut senken. Marktteilnehmer würden mit einem weiteren Zinsschritt um 0,25 Prozentpunkte rechnen. Die Sitzung finde nicht in Frankfurt statt, sondern in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana.
Im Blickpunkt der Anleger stehe heute natürlich die Aktie von Sartorius. Der Pharma- und Laborzulieferer lege heute seine Zahlen vor. Beim Umsatz habe das Unternehmen in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres ein Minus von 2,8 Prozent auf 2,47 Milliarden Euro verbucht und habe damit ganz leicht unter den Markterwartungen von 2,49 Milliarden Euro gelegen. Beim EBITDA habe Sartorius einen Rückgang von 6,4 Prozent auf 687 Millionen Euro verzeichnet. Zudem sei die Jahresprognose bestätigt worden.
Auch heute dürfte wieder die Aktie von Adidas im Fokus stehen. Zwar habe der Sportartikelhersteller mit den gestrigen Zahlen nicht enttäuscht, sondern nach einem besser als erwartet ausgefallenen Jahresviertel seine Prognosen für 2024 erneut erhöht. Den Aktien habe das nach einem zuletzt guten Lauf dennoch nichts geholfen. Sie seien am DAX-Ende um 6,3 Prozent abgesackt.
Indes kämpfe Airbus mit enormen Verlusten im Satellitengeschäft und wolle in seiner Rüstungs- und Raumfahrtsparte deshalb bis zu 2.500 Stellen streichen. Der Abbau solle bis Mitte 2026 erfolgen, habe der Konzern angekündigt. Der Gesamtbetriebsratschef von Airbus Defence and Space, Thomas Pretzl, habe betont, die Betriebsräte und die IG Metall würden die Belegschaft und den Standort Deutschland schützen: "Wir konnten bereits vor Beginn der Verhandlung betriebsbedingte Kündigungen ausschließen."
Die sozialen Folgen des Stellenabbaus sollten möglichst begrenzt werden, Mitarbeiter würden auch in anderen, wachsenden Bereichen bei Airbus neue Beschäftigung finden, habe es aus Unternehmenskreisen geheißen. Die Rüstungs- und Raumfahrtsparte von Airbus beschäftige in Deutschland und anderen europäischen Ländern annähernd 35.000 Menschen. Welche Standorte betroffen seien, solle nach den Gesprächen mit den Gewerkschaften und Betriebsräten bis Ende des Jahres geklärt werden. Satelliten baue Airbus unter anderem in Immenstaad am Bodensee, in Toulouse, in London und in München.
Mit Material von dpa-AFX (17.10.2024/ac/a/m)
Gut zwei Stunden vor dem Xetra-Start habe der Broker IG den deutschen Leitindex mit plus 0,09 Prozent auf 19.451 Punkte taxiert. Von seiner am Dienstag erreichten Bestmarke bei 19.633 Zählern habe sich der DAX inzwischen etwas entfernt.
Gute Quartalszahlen sowie Hinweise der Notenbanken auf weitere Leitzinssenkungen könnten helfen, sie wieder zu erreichen. Am Nachmittag werde die EZB aller Voraussicht nach die Zinsen erneut senken. Marktteilnehmer würden mit einem weiteren Zinsschritt um 0,25 Prozentpunkte rechnen. Die Sitzung finde nicht in Frankfurt statt, sondern in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana.
Im Blickpunkt der Anleger stehe heute natürlich die Aktie von Sartorius. Der Pharma- und Laborzulieferer lege heute seine Zahlen vor. Beim Umsatz habe das Unternehmen in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres ein Minus von 2,8 Prozent auf 2,47 Milliarden Euro verbucht und habe damit ganz leicht unter den Markterwartungen von 2,49 Milliarden Euro gelegen. Beim EBITDA habe Sartorius einen Rückgang von 6,4 Prozent auf 687 Millionen Euro verzeichnet. Zudem sei die Jahresprognose bestätigt worden.
Auch heute dürfte wieder die Aktie von Adidas im Fokus stehen. Zwar habe der Sportartikelhersteller mit den gestrigen Zahlen nicht enttäuscht, sondern nach einem besser als erwartet ausgefallenen Jahresviertel seine Prognosen für 2024 erneut erhöht. Den Aktien habe das nach einem zuletzt guten Lauf dennoch nichts geholfen. Sie seien am DAX-Ende um 6,3 Prozent abgesackt.
Indes kämpfe Airbus mit enormen Verlusten im Satellitengeschäft und wolle in seiner Rüstungs- und Raumfahrtsparte deshalb bis zu 2.500 Stellen streichen. Der Abbau solle bis Mitte 2026 erfolgen, habe der Konzern angekündigt. Der Gesamtbetriebsratschef von Airbus Defence and Space, Thomas Pretzl, habe betont, die Betriebsräte und die IG Metall würden die Belegschaft und den Standort Deutschland schützen: "Wir konnten bereits vor Beginn der Verhandlung betriebsbedingte Kündigungen ausschließen."
Die sozialen Folgen des Stellenabbaus sollten möglichst begrenzt werden, Mitarbeiter würden auch in anderen, wachsenden Bereichen bei Airbus neue Beschäftigung finden, habe es aus Unternehmenskreisen geheißen. Die Rüstungs- und Raumfahrtsparte von Airbus beschäftige in Deutschland und anderen europäischen Ländern annähernd 35.000 Menschen. Welche Standorte betroffen seien, solle nach den Gesprächen mit den Gewerkschaften und Betriebsräten bis Ende des Jahres geklärt werden. Satelliten baue Airbus unter anderem in Immenstaad am Bodensee, in Toulouse, in London und in München.
Mit Material von dpa-AFX (17.10.2024/ac/a/m)
Archivbeitrag vom 17.10.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.