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DAX: Schwächeanfall - Vola-Impuls nach unten?

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - In den letzten Tagen hatten die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt beim DAX® (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) immer wieder auf die besondere Konstellation bei den Bollinger Bändern hingewiesen.

Der Abstand zwischen den beiden Begrenzungen des Volatilitätsindikators sei zuletzt auf dem niedrigsten Stand des Jahres verharrt. Eine Periode mit derart niedrigen Schwankungsbreiten lege oftmals den Grundstein für den nächsten Trendimpuls. Etabliere sich dieser nun auf der Unterseite? Das sei die Schlüsselfrage, denn gestern hätten die deutschen Standardwerte die Kernhaltezone aus dem Julihoch bei 25.900 Punkten, der 50-Tage-Linie (akt. bei 25.754 Punkten) sowie dem unteren Bollinger Band (akt. bei 25.696 Punkten) aufgeben müssen. Kurzfristig würden damit die Bären am längeren Hebel sitzen. Die nächste Rückzugsmarke bilde dabei die große Ausbruchszone des Jahres 2026 bei rund 25.500 Punkten. Seit Jahresbeginn habe das Aktienbarometer auf diesem Niveau immer wieder wichtige Hoch- und Tiefpunkte ausgebildet. Wenig Veränderung indes bei der Börsenstimmung in den USA. Zumindest weise die jüngste Sentimentumfrage der American Association of Individual Investors (AAII) wieder einen höheren Bären- als Bullenanteil unter den US-Privatanlegern aus (39,3% vs. 38,0%). (10.09.2026/ac/a/m)

Archivbeitrag vom 10.09.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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