Frankfurt (www.aktiencheck.de) - adidas-Aktienanalyse von XTB:
Die Experten von XTB nehmen die Aktie der adidas AG (ISIN: DE000A1EWWW0, WKN: A1EWWW, Ticker-Symbol: ADS, NASDAQ OTC-Symbol: ADDDF) in einer aktuellen Marktanalyse unter die Lupe.
Per Xetra-Schluss hätten gestern (25.11.2024) 33 Aktien im Plus notiert, sieben Aktien seien mit Abschlägen gehandelt worden. Die Gewinnerliste habe adidas angeführt, die sich um 3,17 Prozent verteuert hätten, Porsche AG-VZ habe 2,77 Prozent gewonnen, Sartorius-VZ habe um 2,51 Prozent zugelegt.
Betrachtung im Tageschart

Übergeordnete Einschätzung Daily - Prognose: neutral
Die Aktie habe zu Jahresbeginn zunächst nachgegeben und Anfang Februar das Jahrestief formatiert (160,17 EUR). Das Wertpapier habe sich nachfolgend zwar etwas erholen können, es habe aber noch bis Anfang März gedauert, bis sich verbindliches Kaufinteresse eingestellt habe. Die Nachfrage habe die Aktie über die 200 EUR-Marke geführt, über der sich der Anteilsschein dann auch habe festsetzen können. Übergeordnet sei es in den letzten Handelsmonaten in einer Box seitwärts weitergegangen. Ende Juli, nachdem das Hoch (241,90 EUR) formatiert gewesen sei, sei das Papier zwar aus dieser Box gefallen, habe sich aber in den folgenden Handelstagen wieder aufwärts schieben können, dann aber wieder deutlich nachgegeben.
Die Aktie habe sich im September wieder aufwärts schieben können und bei 243,20 EUR das aktuelle Jahreshoch markiert. In den folgenden Handelstagen habe sich das Papier im Bereich der 239/231 EUR halten können, diese Box aber im weiteren Handelsverlauf aufgegeben. Es sei im Zuge dessen deutlich unter die 220 EUR-Marke gegangen. Erst gestern habe sich die Aktie wieder etwas erholen und eine Entlastungsbewegung abbilden können.
Im Tageschart sei erkennbar, dass sich der Anteilsschein Mitte Februar über die SMA20 (aktuell bei 217,19 EUR) bzw. die SMA50 (aktuell bei 223,43 EUR) habe schieben und nachfolgend festsetzen können. Die SMA20 sei bis Mitte Juni ein guter Support gewesen, die Aktie habe sich im Dunstkreis dieser Linie festsetzen können. Diese Durchschnittslinie als auch die SMA50 seien im Zuge des Rücksetzers Ende Juli aufgegeben worden. Der Anteilsschein habe sich bis Ende August zwar wieder über beide Linien schieben, aber erst nach einem weiteren Rücksetzer verbindlich von der SMA20 nach Norden lösen können. Im Rahmen des letzten Rücksetzers seien diese beiden Durchschnittslinien aufgegeben können.
Im Tageschart sei gut erkennbar, dass sich das Wertpapier mehrmals an der SMA200 (aktuell bei 217,19 EUR) habe stabilisieren und erholen können. Die Erholungen seien allerdings nur bis in den Bereich der SMA20 gelaufen. Hier sei das Papier immer wieder abgewiesen worden. Nachdem die Aktie wieder unter die SMA200 gefallen sei, sei es im Handel gestern mit einem GAP up über die SMA200 / SMA20 gegangen.
Wesentlich werde sein, ob sich das Papier im Handel weiter erholen könne. Stelle sich dies ein, so könnte es wieder an die SMA50 gehen. Werde diese Linie angelaufen, so sei denkbar, dass die Bewegung bereits in diesem Bereich auslaufen könnte. Die Kursmuster sollten im Dunstkreis dieser Linien engmaschig beobachtet werden.
Werde der Tagesschluss von gestern heute nicht bestätigt, so könnte es wieder unter die SMA200 / SMA20 gehen, was dann bärisch zu interpretieren wäre, wenn sich die Aktie per Tagesschluss unter diesen beiden Linien festsetze. Weitere Abgaben in Richtung des GAP close (203,90 EUR) wären denkbar.
Betrachtung im 4h Chart

Übergeordnete Einschätzung 4h Chart - Prognose: neutral
Im 4h Chart sei erkennbar, dass sich Aktie im Juli im Dunstkreis der SMA200 (aktuell bei 222,99 EUR) habe stabilisieren können, diese Durchschnittslinie aber im Zuge der Schwäche im August aufgegeben habe. Die Entlastungsbewegung sei im September zwar erneut über diese Linie gegangen, der Anteilsschein habe es aber zunächst nicht vermocht, sich darüber zu etablieren. Ende September sei der nächste Versuch erfolgt, sich über der SMA200 festzusetzen. Dies sei zunächst auch gelungen. Die Rücksetzer hätten sich jeweils an der SMA20 (aktuell bei 213,55 EUR) bzw. an der SMA50 (aktuell bei 216,67 EUR) stabilisieren und erholen können. Diese Bewegungen würden sich sehr gut aus dem Chart herauslesen lassen.
Im weiteren Handelsverlauf hätten erneut die Abgaben das Kursgeschehen dominiert. Die Aktie habe im Zuge dessen wieder alle drei Durchschnittslinien aufgegeben. Die SMA200 habe in den letzten Handelstagen noch etwas Unterstützung geboten, aber auch diese Linie sei aufgegeben worden. Die Aktie habe sich nachfolgend an der SMA200 abgearbeitet, es nicht vermocht, über diese Linie zurückzulaufen. Es sei in der Folge weiter abwärts gegangen, wobei weder die SMA50 noch die SMA20 eine nennenswerte Unterstützung geboten hätten. Gestern sei es mit einem GAP up über die SMA50 gegangen, über der sich das Papier dann auch festgesetzt habe.
Es komme jetzt darauf an, ob die Aktie die Kraft habe, sich heute im Handel wieder an und über die SMA200 zurückzuschieben und vor allem zu etablieren. Gelinge dies, so könnte es in den kommenden Handelstagen weiter aufwärts gehen.
Gelinge der Move aber nicht und setze das Papier wieder unter die SMA50 zurück, so könnte die SMA20 im Zuge von weiterer Schwäche noch einen Support bieten. Wesentlich unter die SMA20 sollte es allerdings nicht mehr gehen, um die Chancen auf der Oberseite nicht wieder aufzugeben, so die Experten von XTB in einer aktuellen Marktanalyse. (Analyse vom 26.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (26.11.2024/ac/a/d)
Die Experten von XTB nehmen die Aktie der adidas AG (ISIN: DE000A1EWWW0, WKN: A1EWWW, Ticker-Symbol: ADS, NASDAQ OTC-Symbol: ADDDF) in einer aktuellen Marktanalyse unter die Lupe.
Per Xetra-Schluss hätten gestern (25.11.2024) 33 Aktien im Plus notiert, sieben Aktien seien mit Abschlägen gehandelt worden. Die Gewinnerliste habe adidas angeführt, die sich um 3,17 Prozent verteuert hätten, Porsche AG-VZ habe 2,77 Prozent gewonnen, Sartorius-VZ habe um 2,51 Prozent zugelegt.
Betrachtung im Tageschart

Übergeordnete Einschätzung Daily - Prognose: neutral
Die Aktie habe zu Jahresbeginn zunächst nachgegeben und Anfang Februar das Jahrestief formatiert (160,17 EUR). Das Wertpapier habe sich nachfolgend zwar etwas erholen können, es habe aber noch bis Anfang März gedauert, bis sich verbindliches Kaufinteresse eingestellt habe. Die Nachfrage habe die Aktie über die 200 EUR-Marke geführt, über der sich der Anteilsschein dann auch habe festsetzen können. Übergeordnet sei es in den letzten Handelsmonaten in einer Box seitwärts weitergegangen. Ende Juli, nachdem das Hoch (241,90 EUR) formatiert gewesen sei, sei das Papier zwar aus dieser Box gefallen, habe sich aber in den folgenden Handelstagen wieder aufwärts schieben können, dann aber wieder deutlich nachgegeben.
Die Aktie habe sich im September wieder aufwärts schieben können und bei 243,20 EUR das aktuelle Jahreshoch markiert. In den folgenden Handelstagen habe sich das Papier im Bereich der 239/231 EUR halten können, diese Box aber im weiteren Handelsverlauf aufgegeben. Es sei im Zuge dessen deutlich unter die 220 EUR-Marke gegangen. Erst gestern habe sich die Aktie wieder etwas erholen und eine Entlastungsbewegung abbilden können.
Im Tageschart sei erkennbar, dass sich der Anteilsschein Mitte Februar über die SMA20 (aktuell bei 217,19 EUR) bzw. die SMA50 (aktuell bei 223,43 EUR) habe schieben und nachfolgend festsetzen können. Die SMA20 sei bis Mitte Juni ein guter Support gewesen, die Aktie habe sich im Dunstkreis dieser Linie festsetzen können. Diese Durchschnittslinie als auch die SMA50 seien im Zuge des Rücksetzers Ende Juli aufgegeben worden. Der Anteilsschein habe sich bis Ende August zwar wieder über beide Linien schieben, aber erst nach einem weiteren Rücksetzer verbindlich von der SMA20 nach Norden lösen können. Im Rahmen des letzten Rücksetzers seien diese beiden Durchschnittslinien aufgegeben können.
Im Tageschart sei gut erkennbar, dass sich das Wertpapier mehrmals an der SMA200 (aktuell bei 217,19 EUR) habe stabilisieren und erholen können. Die Erholungen seien allerdings nur bis in den Bereich der SMA20 gelaufen. Hier sei das Papier immer wieder abgewiesen worden. Nachdem die Aktie wieder unter die SMA200 gefallen sei, sei es im Handel gestern mit einem GAP up über die SMA200 / SMA20 gegangen.
Wesentlich werde sein, ob sich das Papier im Handel weiter erholen könne. Stelle sich dies ein, so könnte es wieder an die SMA50 gehen. Werde diese Linie angelaufen, so sei denkbar, dass die Bewegung bereits in diesem Bereich auslaufen könnte. Die Kursmuster sollten im Dunstkreis dieser Linien engmaschig beobachtet werden.
Werde der Tagesschluss von gestern heute nicht bestätigt, so könnte es wieder unter die SMA200 / SMA20 gehen, was dann bärisch zu interpretieren wäre, wenn sich die Aktie per Tagesschluss unter diesen beiden Linien festsetze. Weitere Abgaben in Richtung des GAP close (203,90 EUR) wären denkbar.
Betrachtung im 4h Chart

Übergeordnete Einschätzung 4h Chart - Prognose: neutral
Im 4h Chart sei erkennbar, dass sich Aktie im Juli im Dunstkreis der SMA200 (aktuell bei 222,99 EUR) habe stabilisieren können, diese Durchschnittslinie aber im Zuge der Schwäche im August aufgegeben habe. Die Entlastungsbewegung sei im September zwar erneut über diese Linie gegangen, der Anteilsschein habe es aber zunächst nicht vermocht, sich darüber zu etablieren. Ende September sei der nächste Versuch erfolgt, sich über der SMA200 festzusetzen. Dies sei zunächst auch gelungen. Die Rücksetzer hätten sich jeweils an der SMA20 (aktuell bei 213,55 EUR) bzw. an der SMA50 (aktuell bei 216,67 EUR) stabilisieren und erholen können. Diese Bewegungen würden sich sehr gut aus dem Chart herauslesen lassen.
Im weiteren Handelsverlauf hätten erneut die Abgaben das Kursgeschehen dominiert. Die Aktie habe im Zuge dessen wieder alle drei Durchschnittslinien aufgegeben. Die SMA200 habe in den letzten Handelstagen noch etwas Unterstützung geboten, aber auch diese Linie sei aufgegeben worden. Die Aktie habe sich nachfolgend an der SMA200 abgearbeitet, es nicht vermocht, über diese Linie zurückzulaufen. Es sei in der Folge weiter abwärts gegangen, wobei weder die SMA50 noch die SMA20 eine nennenswerte Unterstützung geboten hätten. Gestern sei es mit einem GAP up über die SMA50 gegangen, über der sich das Papier dann auch festgesetzt habe.
Es komme jetzt darauf an, ob die Aktie die Kraft habe, sich heute im Handel wieder an und über die SMA200 zurückzuschieben und vor allem zu etablieren. Gelinge dies, so könnte es in den kommenden Handelstagen weiter aufwärts gehen.
Gelinge der Move aber nicht und setze das Papier wieder unter die SMA50 zurück, so könnte die SMA20 im Zuge von weiterer Schwäche noch einen Support bieten. Wesentlich unter die SMA20 sollte es allerdings nicht mehr gehen, um die Chancen auf der Oberseite nicht wieder aufzugeben, so die Experten von XTB in einer aktuellen Marktanalyse. (Analyse vom 26.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (26.11.2024/ac/a/d)
Archivbeitrag vom 26.11.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.