Paris (www.aktiencheck.de) - Rauf, runter, rauf - die Achterbahnfahrt am deutschen Aktienmarkt hält an, so die Experten der BNP Paribas in einer aktuellen Ausgabe von Märkte & Zertifikate weekly.
Mit bis zu 25.271 Punkten sei im Mittwochshandel das Rekordhoch des Börsenbarometers von rund 25.900 Zählern von Anfang Juli in Sichtweite geblieben. Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung mache der Ausblick des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Dessen Konjunkturerwartungen für die kommenden sechs Monate seien im Juli um 15,8 Punkte auf 26,3 Zähler gestiegen. Von Reuters befragte Ökonomen hätten lediglich mit 17,5 Punkten gerechnet. Die neuerliche Eskalation im Iran-Konflikt und die von den Huthi-Rebellen angekündigte Seeblockade gegen Saudi-Arabien im Roten Meer bereite vielen Investoren allerdings Sorge.
Schlechte Stimmung, gute Aussichten?
Die wachsenden geopolitischen Risiken hätten auch die Anlegerstimmung eingetrübt. Laut dem auf Sentimentanalyse spezialisierten Analysehaus AnimusX sei der Stimmungsindikator zuletzt auf minus 3,5 Punkte gefallen, nachdem er zwei Wochen zuvor noch bei plus 3,8 Zählern gelegen habe. Auch die Zukunftserwartungen der Anleger seien mit 1,3 Punkten nur noch leicht positiv. Die vorsichtige Haltung zeige sich zudem in den Daten der Börse Stuttgart: Anleger würden mehrheitlich zu Verkaufsoptionen greifen, um sich gegen Kursverluste abzusichern. Aus Sicht eines Kontraindikators könnte die ausgeprägte Skepsis aber auch ein positives Signal sein. Wenn viele Marktteilnehmer bereits auf sinkende Kurse setzen würden, sei häufig ein Teil der negativen Erwartungen eingepreist. Damit würden die Chancen auf eine erneute Annäherung an das Allzeithoch steigen - vorausgesetzt, die geopolitischen Belastungsfaktoren würden sich nicht weiter verschärfen. (Ausgabe von 24.07.2026) (24.07.2026/ac/a/m)
Mit bis zu 25.271 Punkten sei im Mittwochshandel das Rekordhoch des Börsenbarometers von rund 25.900 Zählern von Anfang Juli in Sichtweite geblieben. Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung mache der Ausblick des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Dessen Konjunkturerwartungen für die kommenden sechs Monate seien im Juli um 15,8 Punkte auf 26,3 Zähler gestiegen. Von Reuters befragte Ökonomen hätten lediglich mit 17,5 Punkten gerechnet. Die neuerliche Eskalation im Iran-Konflikt und die von den Huthi-Rebellen angekündigte Seeblockade gegen Saudi-Arabien im Roten Meer bereite vielen Investoren allerdings Sorge.
Schlechte Stimmung, gute Aussichten?
Die wachsenden geopolitischen Risiken hätten auch die Anlegerstimmung eingetrübt. Laut dem auf Sentimentanalyse spezialisierten Analysehaus AnimusX sei der Stimmungsindikator zuletzt auf minus 3,5 Punkte gefallen, nachdem er zwei Wochen zuvor noch bei plus 3,8 Zählern gelegen habe. Auch die Zukunftserwartungen der Anleger seien mit 1,3 Punkten nur noch leicht positiv. Die vorsichtige Haltung zeige sich zudem in den Daten der Börse Stuttgart: Anleger würden mehrheitlich zu Verkaufsoptionen greifen, um sich gegen Kursverluste abzusichern. Aus Sicht eines Kontraindikators könnte die ausgeprägte Skepsis aber auch ein positives Signal sein. Wenn viele Marktteilnehmer bereits auf sinkende Kurse setzen würden, sei häufig ein Teil der negativen Erwartungen eingepreist. Damit würden die Chancen auf eine erneute Annäherung an das Allzeithoch steigen - vorausgesetzt, die geopolitischen Belastungsfaktoren würden sich nicht weiter verschärfen. (Ausgabe von 24.07.2026) (24.07.2026/ac/a/m)
Archivbeitrag vom 24.07.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.