DAX-Chartanalyse von HSBC Trinkaus & Burkhardt:
DAX: Gefangen zwischen den Glättungslinien - Chartanalyse
"intraday reversal" gelungen
Der DAX hatte gestern zunächst mit weiteren Abgaben zu kämpfen, ehe den deutschen Standardwerten im Handelsverlauf ein sog. "intraday reversal" gelang, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Dazu gleich mehr, doch zunächst zum großen Bild: Aus dem Spurt über die horizontalen Barrieren bei 25.500 Punkten vom vergangenen Freitag habe das Aktienbarometer kein Kapital schlagen können. Übergeordnet bewege sich der DAX ohnehin nur noch seitwärts, denn das Aktienbarometer notiere auf dem Stand von Januar. Auch die amerikanischen Aktienindizes würden seit Monaten lediglich seitwärts laufen. Auf der Habenseite könne der DAX kurzfristig indes die Erholung vom Tagestief bei 25.050 Punkten für sich verbuchen. Per Saldo entstehe das bereits angesprochene "intraday reversal" mit wirklich markanter Lunte. Letztlich bleibe es somit bei der jüngsten Orientierungslosigkeit. Während die deutschen Standardwerte auf der Unterseite durch die 200-Tage-Linie (akt. bei 24.878 Punkten) gut unterstützt sei, bilde nach Norden die Kombination aus dem "swing high" vom vergangenen Freitag (25.694 Punkte) und dem Durchschnitt der letzten 50 Tage (akt. bei 25.679 Punkten) einen wichtigen "Deckel", dessen Lüften vermutlich den Startschuss in Sachen "versöhnliches Jahresende" liefern würde.
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