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Kolumnist: Feingold-Research

DAX – das Blutbad geht weiter




16.03.20 11:08
Feingold-Research

Das Blutbad an den Märkten geht weiter. Die Maßnahme der FED wird an den Märkten als Paniksignal interpretiert. Die Indizes sind im freien Fall. Der DAX testet das Tief aus dem November 2014. Sehen wir hier einen Boden? Das kann derzeit wohl niemand prognostizieren. Wer den DAX shorten möchte, greift zum Turbo-Bear DFB7BN oder JM82KN mit K.O bei 10.000 Punkten. Ein spannender Trade ist weiterhin “Öl-Long”. Dafür greifen Sie zum Brent-Bull MF2DD7. Selektiv kann man bei Qualitätsaktien zugreifen, wie Allianz offensiv mit Hebel 10: CY8PXA oder BASF mit einem Discounter für Sparer mit der WKN VE8YAL.

Auf die aktuelle Marktlage blicken wir mit den Südseiten der Börse München: Notenbanken wie die Reserve Bank of Australia, Bank of England oder Bank of Canada haben die Zinsen bereits gesenkt. Die New York Fed holte die Liquiditätskeule raus: Insgesamt 1,5 Billionen US-Dollar Liquidität über 1 und 3 Monate Repo-Operationen sollen die Liquidität im Bankenmarkt sichern. Das konnte die Märkte jedoch nicht beruhigen. Die EZB hielt ihren Einlagenzinssatz während ihrer dieswöchigen März-Sitzung bei -0,5 Prozent. Dies überraschte die Märkte, die eine Zinssenkung um 10 Basispunkte prognostiziert hatten, da der Ausbruch des Coronavirus die Nachfrage und die Geschäftstätigkeit beeinträchtigte. Die politischen Entscheidungsträger kündigten jedoch an, dass es weitere längerfristige Refinanzierungsgeschäfte (LTROs) geben wird, um das Finanzsystem des Euroraums sofort mit Liquidität zu unterstützen, sowie günstigere Konditionen für alle TLTRO III-Geschäfte und zusätzliche Nettokapitalkäufe in Höhe von 120 Mrd. Euro bis zum Jahresende
Entwicklung der Märkte



Angaben in Lokalwährung
Aktien: Indizes im Sinkflug



Die Börsenwoche war insgesamt von vielen negativen Vorzeichen geprägt. Der Handel an der New York Stock Exchange wurde zeitweise ausgesetzt um die Gemüter zu beruhigen. Die Volatilität im DAX sprang im Wochenverlauf gemäß VDAX-NEW auf über 70. Dies ist der höchste Stand seit mehr als zehn Jahren. Die großen Aktienmärkte in Asien konnten einige Verluste abbauen, da die Anleger hofften, dass die US-Demokraten und Republikaner ein Konjunktur-paket verabschieden könnten, das darauf abzielt, die Auswirkungen des Coronavirus-Ausbruchs zu bekämpfen indem die globalen Zentralbanken Liquidität in ihre Finanzsysteme einbringen.

Der Nikkei-Index fiel im Wochenverlauf um rund 11 Prozent, der Shanghai Composite um rund 4 Prozent und der KOSPI-Index gab rund 10 Prozent nach. Noch stärker traf es die europäischen Leitindizes. DAX sowie EuroStoxx 50 gaben ebenfalls zweistellig nach. Die rote Laterne hat der Russell 2000, welcher über 22,5 Prozent im Wochenverlauf nachgab. Neben zahlreichen Gewinnrevisionen hat der Sell-off der laufenden Woche die Börsen ordentlich durchgeschüttelt. Die Nebenwirkung: Günstigere Kurse für all jene Investoren, welche auf eine Einstiegsmöglichkeit gewartet haben. Auch die Bewertungsniveaus sind -gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis- deutlich gesunken.




Renten: Schutz bei sicheren Anlagen gesucht



Neben den gelpolitischen Interventionen schauten Investoren verstärkt auf als sicher geltende Staatsanleihen. Die Corona-Unsicherheit trieb Investoren aus Aktien heraus und in Anleihen hinein. Zu Beginn dieser Woche markierten beispielsweise zehnjährige Bundesanleihen im Tagesverlauf mit -0,91 Prozent ein historisches Tief.  Auch auf der anderen Seite des Atlantiks waren ähnliche Bewegungen zu beobachten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries erreichte ebenfalls zu Wochenbeginn mit 0,31 im Tagesverlauf ein historisches Tief
Brent Ölpreis im Zeitverlauf



Angabe in US-Dollar/Fass
Der Öl-Preis fällt massiv weiter



In den vergangenen Tagen hat neben dem Coronavirus vor allem auch ein massiv gefallener Ölpreis für Kurseinbrüche an den Märkten gesorgt. Groß ist die Sorge, dass einige Ölfirmen wegen des Preisverfalls unter Druck geraten und in der Folge Kreditausfälle zunehmen könnten. Dabei ist ein niedriger Ölpreis nicht für alle Unternehmen und Länder schlecht. Staaten wie beispielsweise China, die in hohem Maße auf Rohstoffimporte angewiesen sind, sollten eher profitieren.
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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
12.601,23 - 12.430,56 - 170,67 - +1,37% 21.02./17:45
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0008469008 846900 13.795 - 8.256 -
Werte im Artikel
12.621 plus
+1,53%
22.999 plus
+1,20%
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
ARIVA Indikation Indizes
12.696,56 € +2,14%  13:29
Xetra 12.621,26 - +1,53%  13:14
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