Aktien des Tages

Carl Zeiss Meditec Aktie: Trump-Zölle belasten deutsche Börsen - Medizintechnik im Minus

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Carl Zeiss Meditec-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Jan-Paul Fóri vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Carl Zeiss Meditec AG (ISIN: DE0005313704, WKN: 531370, Ticker-Symbol: AFX, NASDAQ OTC-Symbol: CZMWF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Trumps Zölle würden zum Wochenstart für lange Gesichter bei den Anlegern sorgen. Von Auto-Werten über Bank-Aktien bis hin Technologie-Titel - die Liste der deutschen Werte, die am Montagmorgen im Minus notieren würden, sei lang. Unter den deutschen Halbleiter-Titeln treffe es AIXTRON, Infineon und Siltronic. Aber auch der Medizintechniker Carl Zeiss Meditec müsse Federn lassen.

Am Wochenende habe US-Präsident Donald Trump seine Drohung wahr gemacht und weitreichende Zölle auf Waren aus Kanada, Mexiko und China verhängt. Zum Wochenbeginn gerate daher auch die deutsche Halbleiterbranche unter Druck. Grund: Unternehmen wie AIXTRON, Carl Zeiss Meditec und Siltronic seien auch auf dem US-Markt aktiv. Die Strafzölle könnten die Kosten für ihre Produkte erhöhen und somit ihre Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen.

Für die AIXTRON-Aktie gehe es am Montagvormittag um 3 Prozent auf 13,09 Euro nach unten. Damit notiere das Papier nur knapp über dem Januar-Tief bei 12,68 Euro. Sollte diese Unterstützung nicht verteidigt werden, könnte der Kurs auf den tiefsten Stand seit Dezember 2020 zurückfallen.

Wenig erbaulich sehe auch das Chartbild von Siltronic aus. Der Wafer-Produzent notiere mit einem Minus von 2,5 Prozent auf 43,12 Euro ebenfalls nur unweit des Januartiefs. Dieses sei bei 41,64 Euro markiert worden und diene nun als Unterstützung. Sollte diese nicht verteidigt werden und auch die 40-Euro-Marke reißen, sei das Tief aus dem Dezember 2016 bei 36,38 Euro die nächste Auffangmarke.

Dem Medizintechniker Carl Zeiss Meditec sei derweil kurz vor der 60-Euro-Marke die Puste ausgegangen. Die Aktie, die im Januar noch zu den besten Aktien des jungen Börsenjahres gezählt habe, verzeichne zum Februarstart ein Minus von 2,5 Prozent.

Anleger sollten die heutigen Kursbewegungen nicht überwerten. Frische Impulse für die Chipbranche dürften die Quartalszahlen von Infineon liefern, die am Dienstag präsentiert würden.

Gleichwohl drängt sich angesichts der katastrophalen Chartbilder auch kein Neueinstieg auf, so Jan-Paul Fóri von "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 03.02.2025)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (03.02.2025/ac/a/t)

Archivbeitrag vom 03.02.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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