Hamburg (www.aktiencheck.de) - Cantourage-Aktienanalyse von der Montega AG:
Ingo Schmidt, Aktienanalyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse unverändert zum Kauf der Aktie der Cantourage Group SE (ISIN: DE000A3DSV01, WKN: A3DSV0, Ticker-Symbol: HIGH).
Cantourage habe mit der Vorlage des nunmehr vollständig testierten Konzernabschlusses für 2024 den lang ersehnten administrativen Befreiungsschlag vollzogen. Das uneingeschränkte Testat der PKF Wulf Gruppe mache endlich einen Haken hinter die verzögerte Berichterstattung der Vergangenheit und beseitige damit eine wesentliche Belastung für das Vertrauen der Investoren. In Kombination mit der positiven Guidance für 2025 - die einen Umsatzsprung auf rund 90 Mio. EUR bei einem Rekord-EBITDA von 5,5 bis 6,5 Mio. EUR vorsehe - dürfte sich die Investorenkonfidenz in die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells nun spürbar erhöhen.
Ein wesentlicher Treiber für die künftige Wertentwicklung sei zudem die angekündigte Umstellung der Rechnungslegung auf den internationalen Standard IFRS. Dieser Wechsel wirke wie ein technischer Ergebnisturbo: Unter IFRS-Regime würden die nach HGB obligatorischen, planmäßigen Abschreibungen auf den Goodwill entfallen. Da Cantourage ein hochskalierbares Asset-light-Modell verfolge und die Werthaltigkeit seiner Positionen durch das enorme organische Wachstum untermauert werde, entfalle durch den Wegfall dieser fixen Abschreibungsraten eine erhebliche technische Last in der GuV. Dies führe zu einer deutlich verbesserten Darstellung der operativen Ertragskraft und erhöhe die Transparenz für den Kapitalmarkt. Mit Vorlage des 2026er Geschäftsberichts werde Schmidt diese Änderung in seinem Modell berücksichtigen.
Flankiert werde die positive bilanzielle Entwicklung von einer hohen operativen Resilienz. Trotz der anhaltenden regulatorischen Debatten im Inland erweise sich das Geschäftsmodell von Cantourage als äußerst robust. Die Sorgen vor einem massiven politischen "Rollback" bei der Medizinalcannabis-Gesetzgebung würden nach den jüngsten Branchenfeedbacks übertrieben erscheinen. Vielmehr zeichne sich ab, dass Cantourage dank seiner hohen pharmazeutischen Standards und der diversifizierten Lieferkette - mit über 30 Partnern primär aus Kanada und Fertigungskapazitäten in Portugal - seine Marktanteile in Deutschland sogar ausbauen könne, während gleichzeitig die Märkte in UK und Polen zunehmend signifikante Ergebnisbeiträge liefern würden. Insofern habe Schmidt seine Rohertragsschätzungen für 2026 ff. spürbar erhöht, was sich auch in signifikanten Verbesserungen des EPS widerspiegele (noch ohne Berücksichtigung der geplanten Umstellung auf IFRS).
Mit dem nun vorliegenden Testat habe Cantourage die größte Baustelle in der Außenwahrnehmung geschlossen und eine wachsende Vertrauensbasis geschaffen. Die Professionalisierung der Finanzkommunikation sowie die Umstellung auf internationale Bilanzierungsstandards dürften zudem weiteren Investorenkreisen, insbesondere institutionellen Anlegern, den Zugang zur Aktie erleichtern.
Angesichts der günstigen Bewertung (KGV 2027e: 10,1 und EV/EBITDA 2027e: 4,9) hebe Ingo Schmidt sein Kursziel auf 8,00 EUR (zuvor: 6,00 EUR) an und bekräftige sein "kaufen"-Votum. (Analyse vom 09.03.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (09.03.2026/ac/a/nw)
Ingo Schmidt, Aktienanalyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse unverändert zum Kauf der Aktie der Cantourage Group SE (ISIN: DE000A3DSV01, WKN: A3DSV0, Ticker-Symbol: HIGH).
Cantourage habe mit der Vorlage des nunmehr vollständig testierten Konzernabschlusses für 2024 den lang ersehnten administrativen Befreiungsschlag vollzogen. Das uneingeschränkte Testat der PKF Wulf Gruppe mache endlich einen Haken hinter die verzögerte Berichterstattung der Vergangenheit und beseitige damit eine wesentliche Belastung für das Vertrauen der Investoren. In Kombination mit der positiven Guidance für 2025 - die einen Umsatzsprung auf rund 90 Mio. EUR bei einem Rekord-EBITDA von 5,5 bis 6,5 Mio. EUR vorsehe - dürfte sich die Investorenkonfidenz in die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells nun spürbar erhöhen.
Ein wesentlicher Treiber für die künftige Wertentwicklung sei zudem die angekündigte Umstellung der Rechnungslegung auf den internationalen Standard IFRS. Dieser Wechsel wirke wie ein technischer Ergebnisturbo: Unter IFRS-Regime würden die nach HGB obligatorischen, planmäßigen Abschreibungen auf den Goodwill entfallen. Da Cantourage ein hochskalierbares Asset-light-Modell verfolge und die Werthaltigkeit seiner Positionen durch das enorme organische Wachstum untermauert werde, entfalle durch den Wegfall dieser fixen Abschreibungsraten eine erhebliche technische Last in der GuV. Dies führe zu einer deutlich verbesserten Darstellung der operativen Ertragskraft und erhöhe die Transparenz für den Kapitalmarkt. Mit Vorlage des 2026er Geschäftsberichts werde Schmidt diese Änderung in seinem Modell berücksichtigen.
Flankiert werde die positive bilanzielle Entwicklung von einer hohen operativen Resilienz. Trotz der anhaltenden regulatorischen Debatten im Inland erweise sich das Geschäftsmodell von Cantourage als äußerst robust. Die Sorgen vor einem massiven politischen "Rollback" bei der Medizinalcannabis-Gesetzgebung würden nach den jüngsten Branchenfeedbacks übertrieben erscheinen. Vielmehr zeichne sich ab, dass Cantourage dank seiner hohen pharmazeutischen Standards und der diversifizierten Lieferkette - mit über 30 Partnern primär aus Kanada und Fertigungskapazitäten in Portugal - seine Marktanteile in Deutschland sogar ausbauen könne, während gleichzeitig die Märkte in UK und Polen zunehmend signifikante Ergebnisbeiträge liefern würden. Insofern habe Schmidt seine Rohertragsschätzungen für 2026 ff. spürbar erhöht, was sich auch in signifikanten Verbesserungen des EPS widerspiegele (noch ohne Berücksichtigung der geplanten Umstellung auf IFRS).
Mit dem nun vorliegenden Testat habe Cantourage die größte Baustelle in der Außenwahrnehmung geschlossen und eine wachsende Vertrauensbasis geschaffen. Die Professionalisierung der Finanzkommunikation sowie die Umstellung auf internationale Bilanzierungsstandards dürften zudem weiteren Investorenkreisen, insbesondere institutionellen Anlegern, den Zugang zur Aktie erleichtern.
Angesichts der günstigen Bewertung (KGV 2027e: 10,1 und EV/EBITDA 2027e: 4,9) hebe Ingo Schmidt sein Kursziel auf 8,00 EUR (zuvor: 6,00 EUR) an und bekräftige sein "kaufen"-Votum. (Analyse vom 09.03.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (09.03.2026/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 09.03.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.