Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Borussia Dortmund-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (BVB) (ISIN: DE0005493092, WKN: 549309, Ticker-Symbol: BVB, NASDAQ OTC-Symbol: BORUF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Der Heimsieg im Hinspiel des Champions-League-Halbfinales gegen Paris Saint-Germain habe für gute Laune bei Borussia Dortmund gesorgt - und auch an der Börse, denn dadurch habe der BVB auch als Tabellenfünfter die Qualifikation für die in der kommenden Saison noch lukrativere Königsklasse bereits sicher. Zudem sei eine andere Unsicherheit zunächst vom Tisch.
So könnten die Vereine der 1. und 2. Fußball-Bundesliga durchatmen. Denn der Sportsender DAZN habe die gerade fällig gewordene Rate des TV-Geldes an die Deutsche Fußball Liga (DFL) überwiesen, wie mit der Sache vertraute Personen der Deutschen Presse-Agentur bestätigen können. Dabei solle es sich dem Vernehmen nach um die Mai-Rate in Höhe von rund 25 Millionen Euro handeln.
Für die Clubs sei das ein Stück weit beruhigend, nachdem sie in der Vorwoche von der DFL über ausbleibende Zahlungen von rund 80 Millionen Euro informiert worden seien. Das nicht wie geplant ausgezahlte Geld solle erst im Dezember fließen. Bis dahin müssten die 36 Profivereine das Defizit selbst ausgleichen.
Die Vereine hätten aus der DFL-Zentrale ein Schreiben erhalten, das der dpa vorliege. Darin habe es geheißen: "Die Auskehrungsrate Juni 2024 wird von ursprünglich 127 Mio. Euro auf 47 Mio. Euro gekürzt." Das versprochene Geld solle später fließen, "da Zahlungen von Partnern nicht zu den vertraglichen Fälligkeitsterminen erbracht werden konnten. Auf Veranlassung der betreffenden Partner mussten insofern Vereinbarungen über spätere Zahlungen getroffen werden."
Der Großteil der fehlenden Einnahmen mit rund 50 Millionen müsse von DAZN nachgezahlt werden. Es seien die Raten für März und April, die noch nicht geflossen seien und am Ende des Jahres kommen sollten. Um welches Unternehmen es neben DAZN gehe oder ob es mehr als zwei Schuldner gebe, sei derzeit nicht bekannt.
Die erneute Qualifikation für die Champions League, die in dieser Saison lange gefährdet gewesen sei, sei für den BVB enorm wichtig und habe der Aktie gestern kräftigen Rückenwind beschert. Sollte tatsächlich auch noch das Starensemble aus Paris ausgeschaltet werden und der Finaleinzug gelingen, würde das der Aktie einen zusätzlichen Schub geben.
Mutige können abgesichert mit einem Stopp bei 3,10 Euro auf ein derartiges Szenario spekulieren, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" zur Borussia Dortmund-Aktie. (Analyse vom 03.05.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze BVB-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs BVB-Aktie:
3,865 EUR -0,13% (03.05.2024, 09:26)
XETRA-Aktienkurs BVB-Aktie:
3,875 EUR -0,39% (03.05.2024, 09:13)
ISIN BVB-Aktie:
DE0005493092
WKN BVB-Aktie:
549309
Ticker-Symbol BVB-Aktie:
BVB
NASDAQ OTC-Symbol BVB-Aktie:
BORUF
Kurzprofil Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA:
Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (ISIN: DE0005493092, WKN: 549309, Ticker-Symbol: BVB, NASDAQ OTC-Symbol: BORUF) gehört zu den markenstärksten internationalen Fußballclubs mit einer der höchsten durchschnittlichen Zuschauerzahl in Europa. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und der mit ihr im Konzern verbundenen Tochterunternehmen ist der professionelle Vereinsfußball und die wirtschaftliche Nutzung der damit verbundenen Einnahmepotenziale, insbesondere die Vermarktung des "Signal Iduna Park". (03.05.2024/ac/a/nw)
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (BVB) (ISIN: DE0005493092, WKN: 549309, Ticker-Symbol: BVB, NASDAQ OTC-Symbol: BORUF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Der Heimsieg im Hinspiel des Champions-League-Halbfinales gegen Paris Saint-Germain habe für gute Laune bei Borussia Dortmund gesorgt - und auch an der Börse, denn dadurch habe der BVB auch als Tabellenfünfter die Qualifikation für die in der kommenden Saison noch lukrativere Königsklasse bereits sicher. Zudem sei eine andere Unsicherheit zunächst vom Tisch.
So könnten die Vereine der 1. und 2. Fußball-Bundesliga durchatmen. Denn der Sportsender DAZN habe die gerade fällig gewordene Rate des TV-Geldes an die Deutsche Fußball Liga (DFL) überwiesen, wie mit der Sache vertraute Personen der Deutschen Presse-Agentur bestätigen können. Dabei solle es sich dem Vernehmen nach um die Mai-Rate in Höhe von rund 25 Millionen Euro handeln.
Für die Clubs sei das ein Stück weit beruhigend, nachdem sie in der Vorwoche von der DFL über ausbleibende Zahlungen von rund 80 Millionen Euro informiert worden seien. Das nicht wie geplant ausgezahlte Geld solle erst im Dezember fließen. Bis dahin müssten die 36 Profivereine das Defizit selbst ausgleichen.
Die Vereine hätten aus der DFL-Zentrale ein Schreiben erhalten, das der dpa vorliege. Darin habe es geheißen: "Die Auskehrungsrate Juni 2024 wird von ursprünglich 127 Mio. Euro auf 47 Mio. Euro gekürzt." Das versprochene Geld solle später fließen, "da Zahlungen von Partnern nicht zu den vertraglichen Fälligkeitsterminen erbracht werden konnten. Auf Veranlassung der betreffenden Partner mussten insofern Vereinbarungen über spätere Zahlungen getroffen werden."
Der Großteil der fehlenden Einnahmen mit rund 50 Millionen müsse von DAZN nachgezahlt werden. Es seien die Raten für März und April, die noch nicht geflossen seien und am Ende des Jahres kommen sollten. Um welches Unternehmen es neben DAZN gehe oder ob es mehr als zwei Schuldner gebe, sei derzeit nicht bekannt.
Die erneute Qualifikation für die Champions League, die in dieser Saison lange gefährdet gewesen sei, sei für den BVB enorm wichtig und habe der Aktie gestern kräftigen Rückenwind beschert. Sollte tatsächlich auch noch das Starensemble aus Paris ausgeschaltet werden und der Finaleinzug gelingen, würde das der Aktie einen zusätzlichen Schub geben.
Mutige können abgesichert mit einem Stopp bei 3,10 Euro auf ein derartiges Szenario spekulieren, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" zur Borussia Dortmund-Aktie. (Analyse vom 03.05.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze BVB-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs BVB-Aktie:
3,865 EUR -0,13% (03.05.2024, 09:26)
XETRA-Aktienkurs BVB-Aktie:
3,875 EUR -0,39% (03.05.2024, 09:13)
ISIN BVB-Aktie:
DE0005493092
WKN BVB-Aktie:
549309
Ticker-Symbol BVB-Aktie:
BVB
NASDAQ OTC-Symbol BVB-Aktie:
BORUF
Kurzprofil Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA:
Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (ISIN: DE0005493092, WKN: 549309, Ticker-Symbol: BVB, NASDAQ OTC-Symbol: BORUF) gehört zu den markenstärksten internationalen Fußballclubs mit einer der höchsten durchschnittlichen Zuschauerzahl in Europa. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und der mit ihr im Konzern verbundenen Tochterunternehmen ist der professionelle Vereinsfußball und die wirtschaftliche Nutzung der damit verbundenen Einnahmepotenziale, insbesondere die Vermarktung des "Signal Iduna Park". (03.05.2024/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 03.05.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.