Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Borussia Dortmund-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (BVB) (ISIN: DE0005493092, WKN: 549309, Ticker-Symbol: BVB, NASDAQ OTC-Symbol: BORUF) unter die Lupe.
Die sportliche Krise habe der BVB nach zwei wichtigen Heimsiegen gegen RB Leipzig in der Bundesliga und gegen Sturm Graz in der Champions League nun zunächst einmal hinter sich gelassen. Größeren Einfluss auf den Kursverlauf hätten diese beiden Ergebnisse kaum gehabt. Heute habe der Verein nun seine Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2024/225 (das bis zum 30. Juni 2025 laufe) vorgelegt.
Demnach habe Borussia Dortmund einen Vorsteuergewinn von 1,7 Millionen Euro verbucht. Im Vorjahresquartal seien es mit 58,9 Millionen Euro noch weitaus mehr gewesen. Dies habe aber einen einfachen Grund: Im Vorjahr sei das Mega-Talent Jude Bellingham für mehr als 100 Millionen Euro zu Real Madrid gewechselt. Dementsprechend sei das Ergebnis aus Transfergeschäften um 63,0 Millionen Euro niedriger ausgefallen. Der Konzernumsatz sei hingegen leicht von 102,3 auf 107,3 Millionen Euro geklettert.
Die Erlöse würden sich zusammen aus dem Spielbetrieb (8,1 Millionen Euro nach 7,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum), Werbung 35,9 Millionen Euro (Vorjahresquartal: 31,0 Millionen Euro), TV-Vermarktung mit 39,2 Millionen Euro (Vorjahresquartal: 37,8 Millionen Euro), Merchandising mit 10,0 Millionen Euro (Vorjahresquartal: 15,5 Millionen Euro) sowie Conference, Catering und Sonstige mit 14,1 Millionen Euro (Vorjahresquartal: 10,3 Millionen Euro) setzen.
Zudem seien die Personalaufwendungen im ersten Quartal des Geschäftsjahres von 61,8 auf 58,9 Millionen Euro gesunken. Die Abschreibungen seien leicht von 23,0 auf 24,5 Millionen Euro gestiegen. Indes seien die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 36,3 auf 38,1 Millionen Euro geklettert.
Die heute vorgelegten Eckdaten für das abgelaufene Quartal würden keine größeren Überraschungen beinhalten. Da das Chartbild aktuell deutlich angeschlagen sei, sollte man nun nicht einsteigen.
Wer die BVB-Papiere bereits im Portfolio hat, beachtet weiterhin den Stoppkurs bei 3,10 Euro, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". (Analyse vom 08.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne er Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (08.11.2024/ac/a/nw)
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (BVB) (ISIN: DE0005493092, WKN: 549309, Ticker-Symbol: BVB, NASDAQ OTC-Symbol: BORUF) unter die Lupe.
Die sportliche Krise habe der BVB nach zwei wichtigen Heimsiegen gegen RB Leipzig in der Bundesliga und gegen Sturm Graz in der Champions League nun zunächst einmal hinter sich gelassen. Größeren Einfluss auf den Kursverlauf hätten diese beiden Ergebnisse kaum gehabt. Heute habe der Verein nun seine Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2024/225 (das bis zum 30. Juni 2025 laufe) vorgelegt.
Demnach habe Borussia Dortmund einen Vorsteuergewinn von 1,7 Millionen Euro verbucht. Im Vorjahresquartal seien es mit 58,9 Millionen Euro noch weitaus mehr gewesen. Dies habe aber einen einfachen Grund: Im Vorjahr sei das Mega-Talent Jude Bellingham für mehr als 100 Millionen Euro zu Real Madrid gewechselt. Dementsprechend sei das Ergebnis aus Transfergeschäften um 63,0 Millionen Euro niedriger ausgefallen. Der Konzernumsatz sei hingegen leicht von 102,3 auf 107,3 Millionen Euro geklettert.
Die Erlöse würden sich zusammen aus dem Spielbetrieb (8,1 Millionen Euro nach 7,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum), Werbung 35,9 Millionen Euro (Vorjahresquartal: 31,0 Millionen Euro), TV-Vermarktung mit 39,2 Millionen Euro (Vorjahresquartal: 37,8 Millionen Euro), Merchandising mit 10,0 Millionen Euro (Vorjahresquartal: 15,5 Millionen Euro) sowie Conference, Catering und Sonstige mit 14,1 Millionen Euro (Vorjahresquartal: 10,3 Millionen Euro) setzen.
Zudem seien die Personalaufwendungen im ersten Quartal des Geschäftsjahres von 61,8 auf 58,9 Millionen Euro gesunken. Die Abschreibungen seien leicht von 23,0 auf 24,5 Millionen Euro gestiegen. Indes seien die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 36,3 auf 38,1 Millionen Euro geklettert.
Die heute vorgelegten Eckdaten für das abgelaufene Quartal würden keine größeren Überraschungen beinhalten. Da das Chartbild aktuell deutlich angeschlagen sei, sollte man nun nicht einsteigen.
Wer die BVB-Papiere bereits im Portfolio hat, beachtet weiterhin den Stoppkurs bei 3,10 Euro, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". (Analyse vom 08.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne er Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (08.11.2024/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 08.11.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.