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Kolumnist: Feingold-Research

Die Börse nach dem Crash




13.03.20 07:31
Feingold-Research

85 Euro. Dieses Level hatte man bei Wirecard lange diskutiert als worst case für den Fall, dass die Sonderprüfung nich voll zufriedenstellend ausfallen würde. Doch jetzt fällt sie dorthin, weil Markus Braun sehr schlecht kommuniziert, weil Stopp-Loss-Lawinen unter der 100 ausgelöst werden und nicht zuletzt, weil große Akteure liquidieren müssen. Doch das ist an diesem Tag nur eine Randnotiz. Alles was Ihr wissen müsst, gibt es im Abo-Bereich. Auch alle Neuaufstellungen in den Depots, wenn dieser Tsunami vorbei ist. Die Aufräumarbeiten für die nächsten Monate und Jahre für uns alle, gemeinsam und der Weg zurück in den grünen, in den Gewinnerbereich Eures Depots. Dieser Tag ist der Starttag für Gewinner, nicht für Verlierer. In ein paar Jahren werden wir das alle so sehen. Wer uns dabei begleiten mag und auf dem Weg “zurück” mitgehen möchte, den laden wir herzlich als Abonnent ein, auch, wenn man uns einfach nur testen mag. Und damit zu ein paar persönlichen Worten:


Liebe Leser,


 


mal eine etwas persönlichere Mail abseits der Fakten, die ich Euch im Video zusammengetragen habe. Wir sitzen an diesem Donnerstag Nachmittag seit 13.45 Uhr zunächst fassungslos, danach nur noch staunend vor den Systemen und können uns fast gar nicht mehr ärgern über die Verluste, die man im Depot sieht. Ärger ist bei fast all unseren Gesprächspartnern einer Portion Galgenhumor gewichen. Alle gesund – Aktien steigen schon irgendwann wieder. So der Tenor. So blöd es klingt, aber das wollen wir auch Euch mitbringen. 


 


Und uns mal bedanken, dass Ihr diesen Mist mit uns ertragt und in den kommenden Jahren hoffentlich mit uns dafür belohnt werdet, dass wir diese Tage durchstehen. 


Man weiß gar nicht wo man anfangen soll. Palladium minus 25% eben, der EuroStoxx minus 12, beim DAX 12,6% (einmal in der Geschichte gab es einen 12,8% Crash) – es bringt nichts, das alles aufzulisten. Die Märkte fallen übrigens jetzt nicht mehr wegen Corona. Das System hat sich verselbständigt. Automatisierter Handel wirft und wirft und wirft. Eben schrieb in einem Börsenchat ein netter Kollege „heute werden die Gewinner von morgen gemacht“…


 


Es muss jetzt etwas passieren, was den Kreislauf durchbricht. Denn es geht auch nicht mehr um ein paar Anleger, die Geld verlieren momentan. Es geht darum, ob man dieses System am Laufen halten will oder wegen eines Schocks einer Virusgrippe aufgibt. Dann sind die Folgen womöglich schlimmer als die rein gesundheitlichen. Dessen sollten sich Politik und Notenbanken bewusst sein. Markus Söder sagte eben im TV, man bräuchte von Seiten der Politik „einen Satz wie damals Mario Draghi“. Was er meinte war das von mir heute früh geforderte whatever it takes der Politik. Fraglich ist auch, warum man aktuell jegliche Art von Short-Selling nicht verbietet. Es ist eigentlich nicht zu verantworten. 


 


Und dennoch – dieser Tag passiert für uns alle. Aber – Verlierer werden nur die sein, die jetzt das Handtuch werfen. Selbst ein Depot mit minus 50 oder gar 70 Prozent kann man aus diesem Sumpf rausführen. Es dauert, aber auch das geht. 


 


 


Vg Euer TEAM FR an einem Tag, den wir alle niemals vergessen werden als Börsianer;-(


 



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