Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Boeing-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von The Boeing Company (ISIN: US0970231058, WKN: 850471, Ticker-Symbol: BCO, NYSE-Symbol: BA) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Der US-Flugzeugbauer Boeing wolle den Streik seiner größten Gewerkschaft mit einem nachgebesserten Angebot beenden. Der neue Vorschlag sehe unter anderem Bonuszahlungen vor, die abgeschafft werden sollten. Auch biete der Airbus-Konkurrent nun eine Einkommenserhöhung von 30 Prozent über die vierjährige Laufzeit des Vertrags.
Bisher sei das Unternehmen lediglich zu einem Plus von 25 Prozent bereit gewesen, während die Gewerkschaft 40 Prozent fordere. Die größte Boeing-Gewerkschaft IAM mit rund 33.000 Beschäftigten sei Mitte September in den Streik getreten. Ihre Mitglieder hätten den vergangenen Vorschlag des Konzerns mit einer Mehrheit von rund 95 Prozent abgelehnt.
Durch die Arbeitsniederlegung sei die Boeing-Produktion rund um Seattle im Nordwesten der USA betroffen, wo unter anderem das Bestseller-Modell 737 und der Langstrecken-Jet 777 gebaut würden. Vor allem bei der 737 sei Boeing bereits im Verzug mit Lieferungen an viele Fluggesellschaften.
Der Airbus-Konkurrent stecke nach einer Pannenserie in der Krise und kämpfe mit hohen Verlusten. Nach einem Zwischenfall im Januar, bei dem ein Rumpfteil einer so gut wie neuen Boeing-Maschine kurz nach dem Start herausgerissen habe, dürfe der Konzern bis auf weiteres nicht die Produktion der 737-Reihe ausbauen.
Boeing habe auf den Streik unter anderem mit einem Einstellungsstopp reagiert. Außerdem würden Mitarbeiter beurlaubt und Dienstreisen aufs Nötigste reduziert.
Die Gewerkschaft habe zuletzt 2008 gestreikt. Der Ausstand habe 57 Tage gedauert und den Konzern nach Analystenschätzungen rund zwei Milliarden Dollar gekostet.
Die Aktie von Boeing zähle heute in einem ohnehin freundlichen Marktumfeld zu den größten Gewinnern im Dow Jones. Dennoch befinde sich der Titel weiterhin in einem intakten Abwärtstrend.
Anleger sollten daher nach wie vor an der Seitenlinie verharren, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" zur Boeing-Aktie. (Analyse vom 23.09.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (23.09.2024/ac/a/n)
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von The Boeing Company (ISIN: US0970231058, WKN: 850471, Ticker-Symbol: BCO, NYSE-Symbol: BA) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Der US-Flugzeugbauer Boeing wolle den Streik seiner größten Gewerkschaft mit einem nachgebesserten Angebot beenden. Der neue Vorschlag sehe unter anderem Bonuszahlungen vor, die abgeschafft werden sollten. Auch biete der Airbus-Konkurrent nun eine Einkommenserhöhung von 30 Prozent über die vierjährige Laufzeit des Vertrags.
Bisher sei das Unternehmen lediglich zu einem Plus von 25 Prozent bereit gewesen, während die Gewerkschaft 40 Prozent fordere. Die größte Boeing-Gewerkschaft IAM mit rund 33.000 Beschäftigten sei Mitte September in den Streik getreten. Ihre Mitglieder hätten den vergangenen Vorschlag des Konzerns mit einer Mehrheit von rund 95 Prozent abgelehnt.
Durch die Arbeitsniederlegung sei die Boeing-Produktion rund um Seattle im Nordwesten der USA betroffen, wo unter anderem das Bestseller-Modell 737 und der Langstrecken-Jet 777 gebaut würden. Vor allem bei der 737 sei Boeing bereits im Verzug mit Lieferungen an viele Fluggesellschaften.
Der Airbus-Konkurrent stecke nach einer Pannenserie in der Krise und kämpfe mit hohen Verlusten. Nach einem Zwischenfall im Januar, bei dem ein Rumpfteil einer so gut wie neuen Boeing-Maschine kurz nach dem Start herausgerissen habe, dürfe der Konzern bis auf weiteres nicht die Produktion der 737-Reihe ausbauen.
Boeing habe auf den Streik unter anderem mit einem Einstellungsstopp reagiert. Außerdem würden Mitarbeiter beurlaubt und Dienstreisen aufs Nötigste reduziert.
Die Gewerkschaft habe zuletzt 2008 gestreikt. Der Ausstand habe 57 Tage gedauert und den Konzern nach Analystenschätzungen rund zwei Milliarden Dollar gekostet.
Die Aktie von Boeing zähle heute in einem ohnehin freundlichen Marktumfeld zu den größten Gewinnern im Dow Jones. Dennoch befinde sich der Titel weiterhin in einem intakten Abwärtstrend.
Anleger sollten daher nach wie vor an der Seitenlinie verharren, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" zur Boeing-Aktie. (Analyse vom 23.09.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (23.09.2024/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 23.09.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.