Hamburg (www.aktiencheck.de) - Berentzen-Gruppe-Aktienanalyse von der Montega AG:
Ingo Schmidt, Aktienanalyst der Montega AG, rät in seiner aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft (ISIN: DE0005201602, WKN: 520160, Ticker-Symbol: BEZ) weiterhin zu kaufen.
Die Berentzen-Gruppe AG habe am 1. August überaus erfreuliche vorläufige Halbjahreszahlen präsentiert. Einerseits hätten spürbare Ergebnisverbesserungen berichtet werden können. Andererseits sei auch bekannt gegeben worden, dass eine der beiden inländischen Betriebsstätten des Tochterunternehmens Vivaris Getränke GmbH & Co. KG veräußert werden solle.
Während die Konzernumsätze in H1 mit 88,1 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahreswert von 89,0 Mio. EUR gelegen hätten, habe sich das normalisierte Konzern-EBITDA von 7,3 Mio. EUR auf 9,4 Mio. EUR erhöht. Das um Sondereffekte bereinigte EBIT sei von 3,3 Mio. EUR auf 5,1 Mio. EUR geklettert, was einer EBIT-Marge von ca. 5,8% entspreche. Dabei habe sich die positive Ergebnisdynamik vor allem in Q2 gezeigt. Erfolgreiche Preisverhandlungen mit den LEH-Partnern hätten im Dreimonatszeitraum April bis Juni zu einem bereinigten EBIT von 3,8 Mio. EUR (+65% ggü. Q2/23) und einer (bereinigten) EBIT-Marge von etwa 8,1% nach 4,8% im Vorjahreszeitraum geführt. Damit sei der für das Gesamtjahr 2028 ausgegebene Zielwert für die EBIT-Marge auf Quartalsebene erstmals erreicht worden.
Wie im Programm "Building Berentzen 2028" angekündigt wolle sich der Konzern zukünftig stärker auf seine drei Fokusmarken ausrichten. Ein erster Schritt in diese Richtung werde voraussichtlich mit dem Verkauf der Betriebsstätte in Grüneberg des Tochterunternehmens Vivaris Getränke GmbH & Co. KG erfolgen. Die entsprechenden Verträge dürften noch im August unterzeichnet werden und zu einer außerordentlichen Ergebnisbelastung in Höhe von etwa 4,9 Mio. EUR führen. Mittelfristig sollten aus der Veräußerung der in Brandenburg gelegenen Betriebsstätte, inklusiver zugehöriger Brunnen- und Markenrechte, eine Steigerung des Konzern-EBIT von bis zu einer Mio. EUR pro Jahr und eine deutliche Verbesserung des Free Cashflow resultieren. Demgegenüber dürften Umsatzeinbußen zwischen 8 Mio. EUR und 10 Mio. EUR p.a., größtenteils aus dem margenschwachen Wassergeschäft, stehen.
Im Rahmen der Vorstellung der vorläufigen H1-Zahlen sei die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr erhöht worden. Während die Umsatzprognose auch aufgrund des anstehenden Verkaufs der Betriebsstätte Grüneberg auf 185 Mio. bis 195 Mio. EUR (alt: 190 Mio. bis 200 Mio. EUR) reduziert worden sei, solle das EBITDA nunmehr zwischen 18,0 Mio. und 20,0 Mio. EUR (alt: 17,2 Mio. bis 19,2 Mio. EUR) liegen. Das bereinigte EBIT werde unter Ausklammerung des Sondereffektes von 4,9 Mio. EUR zwischen 9,0 Mio. und 11,0 Mio. EUR (alt: 8,0 Mio. bis 10,0 Mio. EUR, MONe alt: 8,5 Mio. EUR) erwartet.
Nach den eher enttäuschen Q1-Zahlen sei das zweite Quartal angesichts der durchgesetzten Preiserhöhungen deutlich besser verlaufen als von Schmidt erwartet. Davon ausgehend, dass sich die Margenverbesserungen verstetigen würden, erwarte der Analyst nunmehr ein bereinigtes Gesamtjahres-EBIT in Höhe von 10,3 Mio. EUR (5,4 Mio. EUR unter Berücksichtigung der negativen Sondereffekte) und rechne für 2024 und in den Folgejahren mit höheren Rohertragsmargen. Unterstützung würden seine Erwartungen zusätzlich von den eingeleiteten Maßnahmen zur Portfoliooptimierung bekommen.
Ingo Schmidt, Analyst der Montega AG, hat nunmehr eine größere Zuversicht, dass die im "Building Berentzen 2028" gezeichneten Mittelfristziele erreicht werden können und bestätigt seine Kaufempfehlung. Aufgrund der angehobenen Erwartungen an die erreichbare EBIT-Marge erhöhe der Analyst sein Kursziel gleichzeitig von 9,00 EUR auf 10,00 EUR. (Analyse vom 05.08.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze Berentzen-Gruppe-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Berentzen-Gruppe-Aktie:
4,95 EUR -2,17% (05.08.2024, 11:53)
XETRA-Aktienkurs Berentzen-Gruppe-Aktie:
4,97 EUR -2,17% (05.08.2024, 14:06)
ISIN Berentzen-Gruppe-Aktie:
DE0005201602
WKN Berentzen-Gruppe-Aktie:
520160
Ticker-Symbol Berentzen-Gruppe-Aktie:
BEZ
Kurzprofil Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft:
Die Berentzen-Gruppe (ISIN: DE0005201602, WKN: 520160, Ticker-Symbol: BEZ) ist ein breit aufgestelltes Getränkeunternehmen mit den Geschäftsbereichen Spirituosen, Alkoholfreie Getränke und Frischsaftsysteme. Als einer der ältesten nationalen Hersteller von Spirituosen blickt die Berentzen-Gruppe auf eine Unternehmensgeschichte von über 250 Jahren zurück und ist heute mit bekannten Marken wie Berentzen und Puschkin sowie preisattraktiven Private-Label-Produkten in mehr als 60 Ländern weltweit präsent. Im Geschäftsbereich Alkoholfreie Getränke stellt die Unternehmensgruppe Mineralwässer, Limonaden und Erfrischungsgetränke eigener Marken her und verfügt zudem über mehr als 50 Jahre Erfahrung im Konzessionsgeschäft, gegenwärtig als Lizenznehmerin für die Marke Sinalco. Unter der Marke Citrocasa bietet die Berentzen-Gruppe in ihrem dritten Geschäftsbereich darüber hinaus innovative Frischsaftsysteme an und bedient damit den Wachstumsmarkt der modernen, gesundheitsorientierten Getränke. Die Aktie der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft ist im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. (05.08.2024/ac/a/nw)
Ingo Schmidt, Aktienanalyst der Montega AG, rät in seiner aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft (ISIN: DE0005201602, WKN: 520160, Ticker-Symbol: BEZ) weiterhin zu kaufen.
Die Berentzen-Gruppe AG habe am 1. August überaus erfreuliche vorläufige Halbjahreszahlen präsentiert. Einerseits hätten spürbare Ergebnisverbesserungen berichtet werden können. Andererseits sei auch bekannt gegeben worden, dass eine der beiden inländischen Betriebsstätten des Tochterunternehmens Vivaris Getränke GmbH & Co. KG veräußert werden solle.
Während die Konzernumsätze in H1 mit 88,1 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahreswert von 89,0 Mio. EUR gelegen hätten, habe sich das normalisierte Konzern-EBITDA von 7,3 Mio. EUR auf 9,4 Mio. EUR erhöht. Das um Sondereffekte bereinigte EBIT sei von 3,3 Mio. EUR auf 5,1 Mio. EUR geklettert, was einer EBIT-Marge von ca. 5,8% entspreche. Dabei habe sich die positive Ergebnisdynamik vor allem in Q2 gezeigt. Erfolgreiche Preisverhandlungen mit den LEH-Partnern hätten im Dreimonatszeitraum April bis Juni zu einem bereinigten EBIT von 3,8 Mio. EUR (+65% ggü. Q2/23) und einer (bereinigten) EBIT-Marge von etwa 8,1% nach 4,8% im Vorjahreszeitraum geführt. Damit sei der für das Gesamtjahr 2028 ausgegebene Zielwert für die EBIT-Marge auf Quartalsebene erstmals erreicht worden.
Wie im Programm "Building Berentzen 2028" angekündigt wolle sich der Konzern zukünftig stärker auf seine drei Fokusmarken ausrichten. Ein erster Schritt in diese Richtung werde voraussichtlich mit dem Verkauf der Betriebsstätte in Grüneberg des Tochterunternehmens Vivaris Getränke GmbH & Co. KG erfolgen. Die entsprechenden Verträge dürften noch im August unterzeichnet werden und zu einer außerordentlichen Ergebnisbelastung in Höhe von etwa 4,9 Mio. EUR führen. Mittelfristig sollten aus der Veräußerung der in Brandenburg gelegenen Betriebsstätte, inklusiver zugehöriger Brunnen- und Markenrechte, eine Steigerung des Konzern-EBIT von bis zu einer Mio. EUR pro Jahr und eine deutliche Verbesserung des Free Cashflow resultieren. Demgegenüber dürften Umsatzeinbußen zwischen 8 Mio. EUR und 10 Mio. EUR p.a., größtenteils aus dem margenschwachen Wassergeschäft, stehen.
Im Rahmen der Vorstellung der vorläufigen H1-Zahlen sei die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr erhöht worden. Während die Umsatzprognose auch aufgrund des anstehenden Verkaufs der Betriebsstätte Grüneberg auf 185 Mio. bis 195 Mio. EUR (alt: 190 Mio. bis 200 Mio. EUR) reduziert worden sei, solle das EBITDA nunmehr zwischen 18,0 Mio. und 20,0 Mio. EUR (alt: 17,2 Mio. bis 19,2 Mio. EUR) liegen. Das bereinigte EBIT werde unter Ausklammerung des Sondereffektes von 4,9 Mio. EUR zwischen 9,0 Mio. und 11,0 Mio. EUR (alt: 8,0 Mio. bis 10,0 Mio. EUR, MONe alt: 8,5 Mio. EUR) erwartet.
Nach den eher enttäuschen Q1-Zahlen sei das zweite Quartal angesichts der durchgesetzten Preiserhöhungen deutlich besser verlaufen als von Schmidt erwartet. Davon ausgehend, dass sich die Margenverbesserungen verstetigen würden, erwarte der Analyst nunmehr ein bereinigtes Gesamtjahres-EBIT in Höhe von 10,3 Mio. EUR (5,4 Mio. EUR unter Berücksichtigung der negativen Sondereffekte) und rechne für 2024 und in den Folgejahren mit höheren Rohertragsmargen. Unterstützung würden seine Erwartungen zusätzlich von den eingeleiteten Maßnahmen zur Portfoliooptimierung bekommen.
Ingo Schmidt, Analyst der Montega AG, hat nunmehr eine größere Zuversicht, dass die im "Building Berentzen 2028" gezeichneten Mittelfristziele erreicht werden können und bestätigt seine Kaufempfehlung. Aufgrund der angehobenen Erwartungen an die erreichbare EBIT-Marge erhöhe der Analyst sein Kursziel gleichzeitig von 9,00 EUR auf 10,00 EUR. (Analyse vom 05.08.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze Berentzen-Gruppe-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Berentzen-Gruppe-Aktie:
4,95 EUR -2,17% (05.08.2024, 11:53)
XETRA-Aktienkurs Berentzen-Gruppe-Aktie:
4,97 EUR -2,17% (05.08.2024, 14:06)
ISIN Berentzen-Gruppe-Aktie:
DE0005201602
WKN Berentzen-Gruppe-Aktie:
520160
Ticker-Symbol Berentzen-Gruppe-Aktie:
BEZ
Kurzprofil Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft:
Die Berentzen-Gruppe (ISIN: DE0005201602, WKN: 520160, Ticker-Symbol: BEZ) ist ein breit aufgestelltes Getränkeunternehmen mit den Geschäftsbereichen Spirituosen, Alkoholfreie Getränke und Frischsaftsysteme. Als einer der ältesten nationalen Hersteller von Spirituosen blickt die Berentzen-Gruppe auf eine Unternehmensgeschichte von über 250 Jahren zurück und ist heute mit bekannten Marken wie Berentzen und Puschkin sowie preisattraktiven Private-Label-Produkten in mehr als 60 Ländern weltweit präsent. Im Geschäftsbereich Alkoholfreie Getränke stellt die Unternehmensgruppe Mineralwässer, Limonaden und Erfrischungsgetränke eigener Marken her und verfügt zudem über mehr als 50 Jahre Erfahrung im Konzessionsgeschäft, gegenwärtig als Lizenznehmerin für die Marke Sinalco. Unter der Marke Citrocasa bietet die Berentzen-Gruppe in ihrem dritten Geschäftsbereich darüber hinaus innovative Frischsaftsysteme an und bedient damit den Wachstumsmarkt der modernen, gesundheitsorientierten Getränke. Die Aktie der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft ist im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. (05.08.2024/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 05.08.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.