Kulmbach (www.aktiencheck.de) - BP-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von BP plc (ISIN: GB0007980591, WKN: 850517, Ticker-Symbol: BPE5, London Stock Exchange-Symbol: BP) unter die Lupe.
Jetzt sei es fix: Der Verwaltungsratschef des britischen Mineralölkonzerns, Helge Lund, habe seinen Rücktritt angekündigt. Lund werde das Unternehmen "voraussichtlich im Jahr 2026" verlassen, habe BP mitgeteilt. Nach "der grundlegenden Neuausrichtung unserer Strategie" konzentriere sich BP nun darauf, diese umzusetzen und den Unternehmenswert zu steigern, habe Lund gesagt.
Es sei der richtige Zeitpunkt, einen Nachfolger zu finden. Das genaue Datum habe BP offen gelassen. BP stehe unter Druck, nachdem sich der aggressive Hedgefonds Elliott bei den Engländern eingekauft habe. Die Nachrichtenagentur Bloomberg habe zuletzt berichtet, dass der aktivistische Investor eine Beteiligung von 5% aufgebaut habe. Lund habe damit bei Beobachtern als angezählt gegolten. Der Druck sei gestiegen, nachdem Konzernchef Murray Auchincloss' Strategieschwenk hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei.
Der Konzern habe Ende Februar angekündigt, die Ausgaben für erneuerbare Energien deutlich zu reduzieren und wieder verstärkt auf die Produktion fossiler Brennstoffe zu setzen. Die Investitionen in die Öl- und Gasindustrie sollten um 20% auf 7,9 Mrd. GBP pro Jahr erhöht werden.
BP-Chef Auchincloss habe damit eine 180-Grad-Wende vollzogen, nachdem sein Vorgänger Bernard Looney die erneuerbaren Energien noch stark habe ausbauen wollen. 2020 habe BP das Ziel ausgegeben, die Öl- und Gasproduktion zugunsten der erneuerbaren Energien bis 2030 um 40% zu reduzieren. Anfang 2023 sei das Ziel zunächst auf 25% korrigiert worden. Im vergangenen Jahr habe BP dann deutlich weniger Gewinn gemacht als 2023.
Elliott seien die neuen Pläne Insidern zufolge jedoch nicht ambitioniert genug gewesen. Der Hedgefonds solle daher erwogen haben, auf Veränderungen im Management zu drängen, hätten mit der Angelegenheit vertraute Personen gegenüber Bloomberg gesagt.
Angesichts der aktuellen Marktlage und des angeschlagenen Charts sollte man bei BP vorerst an der Seitenlinie verharren. Wer bei der Dividendenperle bereits an Bord sei, könne nach wie vor dabeibleiben. Der Stoppkurs könne unverändert bei 3,50 Euro belassen werden, so Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 04.04.2025)
(Enthält Material von dpa-AFX)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (04.04.2025/ac/a/a)
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von BP plc (ISIN: GB0007980591, WKN: 850517, Ticker-Symbol: BPE5, London Stock Exchange-Symbol: BP) unter die Lupe.
Jetzt sei es fix: Der Verwaltungsratschef des britischen Mineralölkonzerns, Helge Lund, habe seinen Rücktritt angekündigt. Lund werde das Unternehmen "voraussichtlich im Jahr 2026" verlassen, habe BP mitgeteilt. Nach "der grundlegenden Neuausrichtung unserer Strategie" konzentriere sich BP nun darauf, diese umzusetzen und den Unternehmenswert zu steigern, habe Lund gesagt.
Es sei der richtige Zeitpunkt, einen Nachfolger zu finden. Das genaue Datum habe BP offen gelassen. BP stehe unter Druck, nachdem sich der aggressive Hedgefonds Elliott bei den Engländern eingekauft habe. Die Nachrichtenagentur Bloomberg habe zuletzt berichtet, dass der aktivistische Investor eine Beteiligung von 5% aufgebaut habe. Lund habe damit bei Beobachtern als angezählt gegolten. Der Druck sei gestiegen, nachdem Konzernchef Murray Auchincloss' Strategieschwenk hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei.
Der Konzern habe Ende Februar angekündigt, die Ausgaben für erneuerbare Energien deutlich zu reduzieren und wieder verstärkt auf die Produktion fossiler Brennstoffe zu setzen. Die Investitionen in die Öl- und Gasindustrie sollten um 20% auf 7,9 Mrd. GBP pro Jahr erhöht werden.
BP-Chef Auchincloss habe damit eine 180-Grad-Wende vollzogen, nachdem sein Vorgänger Bernard Looney die erneuerbaren Energien noch stark habe ausbauen wollen. 2020 habe BP das Ziel ausgegeben, die Öl- und Gasproduktion zugunsten der erneuerbaren Energien bis 2030 um 40% zu reduzieren. Anfang 2023 sei das Ziel zunächst auf 25% korrigiert worden. Im vergangenen Jahr habe BP dann deutlich weniger Gewinn gemacht als 2023.
Elliott seien die neuen Pläne Insidern zufolge jedoch nicht ambitioniert genug gewesen. Der Hedgefonds solle daher erwogen haben, auf Veränderungen im Management zu drängen, hätten mit der Angelegenheit vertraute Personen gegenüber Bloomberg gesagt.
Angesichts der aktuellen Marktlage und des angeschlagenen Charts sollte man bei BP vorerst an der Seitenlinie verharren. Wer bei der Dividendenperle bereits an Bord sei, könne nach wie vor dabeibleiben. Der Stoppkurs könne unverändert bei 3,50 Euro belassen werden, so Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 04.04.2025)
(Enthält Material von dpa-AFX)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (04.04.2025/ac/a/a)
Archivbeitrag vom 04.04.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.