Kulmbach (www.aktiencheck.de) - BP-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Laut Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" bleibt die Aktie von BP plc (ISIN: GB0007980591, WKN: 850517, Ticker-Symbol: BPE5, London Stock Exchange-Symbol: BP, NASDAQ OTC-Symbol: BPAQF) ein Kauf.
Es sei eine durchaus turbulente Woche bei BP: Am Wochenende sei bekannt geworden, dass Paul Singer mit seinem aktivistischen Investmentfonds Elliott Management beim britischen Energieriesen eingestiegen sei. Am Dienstag seien dann die Zahlen für das vierte Quartal des abgelaufenen Jahres sowie die Ankündigung gefolgt, dass der BP-Vorstand bald eine neue Strategie vorlegen wolle.
Dies solle im Rahmen des Kapitalmarkttages des Unternehmens am 26. Februar erfolgen. Inwieweit sich das BP-Management um CEO Murray Auchincloss dabei womöglich schon mit verschiedenen Großaktionären abgestimmt habe, sei noch unklar.
Unklar sei bis heute auch gewesen, in welchem Umfang Elliott Management überhaupt bei BP eingestiegen sei und für welche Maßnahmen sich deren Chef Paul Singer einsetzen wolle. Nun habe die Financial Times Details erste Antworten zu diesen Fragen geliefert.
Demnach wolle Singer, dass BP die Investitionen in erneuerbare Energien herunterfahre. Zudem fordere er offenbar den Verkauf von ganzen Unternehmensteilen. Elliott solle knapp unter fünf Prozent der Anteile von BP erworben haben. Man wolle laut der Zeitung langfristig bei BP engagiert bleiben.
Singer ziele also wieder einmal lediglich darauf ab, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel aus einem Unternehmen herauszupressen. In der Vergangenheit sei er mit seinen Investitionen etwa bei Uniper oder Thyssenkrupp häufig erfolglos geblieben. Gut möglich, dass er mit seiner aktuell überschaubaren Beteiligung es erneut nicht schaffe, andere BP-Anteilseigner von seinen Plänen zu überzeugen. Schließlich würden zu den wichtigsten Aktionären von BP auch große Versicherungskonzerne, strategische Investoren und britische Pensionskassen zählen. Allesamt dürften eher ein Interesse daran haben, das BPs Ertragskraft langfristig erhalten bleibe und nicht daran, innerhalb kurzer Zeit möglichst viel Geld aus dem Unternehmen zu pressen.
Es dürfte spannend werden, inwieweit Singers Wünsche von der BP-Führung umgesetzt würden und natürlich auch, welchen neuen Plan der Vorstand am 26. Februar vorlegen wolle. "Der Aktionär" bleibe jedenfalls für die BP-Aktie zuversichtlich gestimmt. Das Unternehmen verfüge über eine solide Bilanz und mittel- bis langfristig über gute Aussichten.
Die günstig bewertete Dividendenperle bleibt daher ein Kauf (Stoppkurs: 3,80 Euro), so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". (Analyse vom 13.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (13.02.2025/ac/a/a)
Laut Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" bleibt die Aktie von BP plc (ISIN: GB0007980591, WKN: 850517, Ticker-Symbol: BPE5, London Stock Exchange-Symbol: BP, NASDAQ OTC-Symbol: BPAQF) ein Kauf.
Es sei eine durchaus turbulente Woche bei BP: Am Wochenende sei bekannt geworden, dass Paul Singer mit seinem aktivistischen Investmentfonds Elliott Management beim britischen Energieriesen eingestiegen sei. Am Dienstag seien dann die Zahlen für das vierte Quartal des abgelaufenen Jahres sowie die Ankündigung gefolgt, dass der BP-Vorstand bald eine neue Strategie vorlegen wolle.
Dies solle im Rahmen des Kapitalmarkttages des Unternehmens am 26. Februar erfolgen. Inwieweit sich das BP-Management um CEO Murray Auchincloss dabei womöglich schon mit verschiedenen Großaktionären abgestimmt habe, sei noch unklar.
Unklar sei bis heute auch gewesen, in welchem Umfang Elliott Management überhaupt bei BP eingestiegen sei und für welche Maßnahmen sich deren Chef Paul Singer einsetzen wolle. Nun habe die Financial Times Details erste Antworten zu diesen Fragen geliefert.
Demnach wolle Singer, dass BP die Investitionen in erneuerbare Energien herunterfahre. Zudem fordere er offenbar den Verkauf von ganzen Unternehmensteilen. Elliott solle knapp unter fünf Prozent der Anteile von BP erworben haben. Man wolle laut der Zeitung langfristig bei BP engagiert bleiben.
Singer ziele also wieder einmal lediglich darauf ab, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel aus einem Unternehmen herauszupressen. In der Vergangenheit sei er mit seinen Investitionen etwa bei Uniper oder Thyssenkrupp häufig erfolglos geblieben. Gut möglich, dass er mit seiner aktuell überschaubaren Beteiligung es erneut nicht schaffe, andere BP-Anteilseigner von seinen Plänen zu überzeugen. Schließlich würden zu den wichtigsten Aktionären von BP auch große Versicherungskonzerne, strategische Investoren und britische Pensionskassen zählen. Allesamt dürften eher ein Interesse daran haben, das BPs Ertragskraft langfristig erhalten bleibe und nicht daran, innerhalb kurzer Zeit möglichst viel Geld aus dem Unternehmen zu pressen.
Es dürfte spannend werden, inwieweit Singers Wünsche von der BP-Führung umgesetzt würden und natürlich auch, welchen neuen Plan der Vorstand am 26. Februar vorlegen wolle. "Der Aktionär" bleibe jedenfalls für die BP-Aktie zuversichtlich gestimmt. Das Unternehmen verfüge über eine solide Bilanz und mittel- bis langfristig über gute Aussichten.
Die günstig bewertete Dividendenperle bleibt daher ein Kauf (Stoppkurs: 3,80 Euro), so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". (Analyse vom 13.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (13.02.2025/ac/a/a)
Archivbeitrag vom 13.02.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.