London (www.aktiencheck.de) - Zwar sorgen die großen Technologieunternehmen in den USA für Schlagzeilen, doch Small Caps profitieren von einer deutlich höheren Preisstreuung und Marktineffizienzen. Hier kann aktives Management ein Vorteil sein, so die Experten von Janus Henderson Investors.
Die "Magnificent 7" (MAG7) – die US-Technologieaktien Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon, Meta, Nvidia und Tesla –würden weiterhin die Large-Cap-Indizes dominieren, viele der jüngsten Marktrenditen treiben und mittlerweile einen enormen Anteil des S&P 500 Index ausmachen. Dadurch hingen passive Portfolios, insbesondere marktgewichtete Indexfonds, in hohem Maße von der Entwicklung nur weniger Unternehmen ab. Auffällig sei jedoch, dass es neben diesen Mega-Cap-Unternehmen eine weitere Gruppe von Aktien gebe, die ein höheres Wachstum bei niedrigeren Bewertungen erzielen könnten.
Investitionen in Small Caps böten im Vergleich zu Large Caps ein deutlich asymmetrisches Renditepotenzial. Aufgrund der geringeren Analystenabdeckung und Liquidität handle es sich hierbei auch um einen weniger effizienten Marktbereich, was zu einer deutlich höheren Streuung der Renditen führen würde. Durch aktives Management könne diese Ineffizienz möglicherweise genutzt werden, um die Performance durch eine Bottom-up-Aktienauswahl zu verbessern und diversifiziertere Portfolios mit geringerem Konzentrationsrisiko aufzubauen.
Small Caps seien zudem tendenziell stärker extremen Entwicklungen ausgesetzt. Einerseits könnten einige von ihnen ein exponentielles Wachstum verzeichnen. Andererseits bestünden jedoch höhere Geschäftsrisiken, weniger diversifizierte Einnahmequellen und eine größere Anfälligkeit für wirtschaftliche Schocks. Dies führe zu einer positiv verzerrten Verteilung, bei der die Identifizierung einiger weniger Gewinner und die Vermeidung der größten Verlierer die Renditen erheblich steigern könnten. Somit werde der Wert eines auf sorgfältiger Recherche und Analyse basierenden Prozesses deutlich.
Im Gegensatz dazu wiesen Large Caps tendenziell eine symmetrischere Renditeverteilung auf. Passive Investitionen in Large Caps – etwa über Indexfonds – erzielten Marktrenditen zu geringen Kosten und mit geringerer Volatilität. Allerdings sei das Aufwärtspotenzial dabei begrenzt. Und das Konzentrationsrisiko im Index könne es für aktive Manager potenziell schwieriger machen, ihre Benchmarks nach Abzug der Gebühren kontinuierlich zu übertreffen.
Nick Sheridan, Portfoliomanager bei Janus Henderson Investors, sagt: "Kleinere Unternehmen mit überdurchschnittlichem Gewinnwachstum haben einen dauerhaften Vorteil gegenüber Aktien mit höherer Marktkapitalisierung. Ein strikter Bottom-up-Ansatz bei der Aktienauswahl, der darauf abzielt, diese Unternehmen zu identifizieren – statt sich auf makroökonomische oder thematische Prognosen zu verlassen –, ist entscheidend für eine überdurchschnittliche Performance." (02.12.2025/ac/a/m)
Die "Magnificent 7" (MAG7) – die US-Technologieaktien Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon, Meta, Nvidia und Tesla –würden weiterhin die Large-Cap-Indizes dominieren, viele der jüngsten Marktrenditen treiben und mittlerweile einen enormen Anteil des S&P 500 Index ausmachen. Dadurch hingen passive Portfolios, insbesondere marktgewichtete Indexfonds, in hohem Maße von der Entwicklung nur weniger Unternehmen ab. Auffällig sei jedoch, dass es neben diesen Mega-Cap-Unternehmen eine weitere Gruppe von Aktien gebe, die ein höheres Wachstum bei niedrigeren Bewertungen erzielen könnten.
Investitionen in Small Caps böten im Vergleich zu Large Caps ein deutlich asymmetrisches Renditepotenzial. Aufgrund der geringeren Analystenabdeckung und Liquidität handle es sich hierbei auch um einen weniger effizienten Marktbereich, was zu einer deutlich höheren Streuung der Renditen führen würde. Durch aktives Management könne diese Ineffizienz möglicherweise genutzt werden, um die Performance durch eine Bottom-up-Aktienauswahl zu verbessern und diversifiziertere Portfolios mit geringerem Konzentrationsrisiko aufzubauen.
Small Caps seien zudem tendenziell stärker extremen Entwicklungen ausgesetzt. Einerseits könnten einige von ihnen ein exponentielles Wachstum verzeichnen. Andererseits bestünden jedoch höhere Geschäftsrisiken, weniger diversifizierte Einnahmequellen und eine größere Anfälligkeit für wirtschaftliche Schocks. Dies führe zu einer positiv verzerrten Verteilung, bei der die Identifizierung einiger weniger Gewinner und die Vermeidung der größten Verlierer die Renditen erheblich steigern könnten. Somit werde der Wert eines auf sorgfältiger Recherche und Analyse basierenden Prozesses deutlich.
Im Gegensatz dazu wiesen Large Caps tendenziell eine symmetrischere Renditeverteilung auf. Passive Investitionen in Large Caps – etwa über Indexfonds – erzielten Marktrenditen zu geringen Kosten und mit geringerer Volatilität. Allerdings sei das Aufwärtspotenzial dabei begrenzt. Und das Konzentrationsrisiko im Index könne es für aktive Manager potenziell schwieriger machen, ihre Benchmarks nach Abzug der Gebühren kontinuierlich zu übertreffen.
Nick Sheridan, Portfoliomanager bei Janus Henderson Investors, sagt: "Kleinere Unternehmen mit überdurchschnittlichem Gewinnwachstum haben einen dauerhaften Vorteil gegenüber Aktien mit höherer Marktkapitalisierung. Ein strikter Bottom-up-Ansatz bei der Aktienauswahl, der darauf abzielt, diese Unternehmen zu identifizieren – statt sich auf makroökonomische oder thematische Prognosen zu verlassen –, ist entscheidend für eine überdurchschnittliche Performance." (02.12.2025/ac/a/m)
Archivbeitrag vom 02.12.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.