Hannover (www.aktiencheck.de) - Eine weitere Zolldrohung von US-Präsident Trump sorgte am deutschen Aktienmarkt zum Wochenstart für Unmut, die Abschläge hielten sich jedoch in Grenzen, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".
Trump wolle die Zölle für die Einfuhr von Stahl in die USA von derzeit 25% auf 50% des Warenwerts verdoppeln. Experten hätten zudem von einer Konsolidierung nach der Mai-Party gesprochen. Im Mai habe der DAX einen Zuwachs von 6,7% verbucht.
• DAX -0,28%; MDAX +0,35%
Die Wall Street habe die wieder auflebenden Handelsspannungen gut verkraftet. Auch schwache US-Konjunkturdaten und fehlende Fortschritte bei Gesprächen für eine Waffenruhe in der Ukraine hätten die Anleger nicht geschreckt.
• Dow +0,09%; S&P 500 +0,41%
Die Eigentümerfamilien der Discounter Aldi Nord und Aldi Süd würden einem Magazinbericht zufolge seit Wochen geheime Gespräche über einen Zusammenschluss führen. Es lägen bereits mehrere Szenarien auf dem Tisch, habe die "WirtschaftsWoche" berichtet. Dabei gehe es auch um einen Zusammenschluss der beiden Einzelhandelsriesen unter dem Dach einer gemeinsamen Holding, deren Anteile sich auf die Stiftungen der unterschiedlichen Familienstränge gleichberechtigt verteilen würden.
Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb wolle 1,5 Mrd. USD Vorauszahlung in eine Partnerschaft mit dem Biotechunternehmen BioNTech zu experimentellen Krebsmedikamenten stecken. Bristol habe erklärt, es werde das auf dem Antikörper BNT327 basierende Medikament von BioNTech mitentwickeln und vermarkten. Der Deal könnte für BioNTech mehr als 11 Mrd. USD wert sein.
Der Verpackungs- und Medizintechnikhersteller Gerresheimer plane einer Senkung der Gewinnprognose und des Dividendenvorschlags. Der Konzern erwarte für das Gesamtjahr nur noch ein organisches Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr von 1% bis 2% nach bislang 3% bis 5%. Das bereinigte Ergebnis je Aktie werde im Vergleich zum Vorjahr im niedrigen zweistelligen Prozentbereich zurückgehen. Gerresheimer habe u.a. auf eine gedämpfte Nachfrage im Kosmetikmarkt verwiesen. Die Dividende für 2024 solle auf das Minimum von 4% des Grundkapitals reduziert werden. Dies entspreche 0,04 EUR je Aktie (zuvor 1,25 EUR). (03.06.2025/ac/a/m)
Trump wolle die Zölle für die Einfuhr von Stahl in die USA von derzeit 25% auf 50% des Warenwerts verdoppeln. Experten hätten zudem von einer Konsolidierung nach der Mai-Party gesprochen. Im Mai habe der DAX einen Zuwachs von 6,7% verbucht.
• DAX -0,28%; MDAX +0,35%
Die Wall Street habe die wieder auflebenden Handelsspannungen gut verkraftet. Auch schwache US-Konjunkturdaten und fehlende Fortschritte bei Gesprächen für eine Waffenruhe in der Ukraine hätten die Anleger nicht geschreckt.
• Dow +0,09%; S&P 500 +0,41%
Die Eigentümerfamilien der Discounter Aldi Nord und Aldi Süd würden einem Magazinbericht zufolge seit Wochen geheime Gespräche über einen Zusammenschluss führen. Es lägen bereits mehrere Szenarien auf dem Tisch, habe die "WirtschaftsWoche" berichtet. Dabei gehe es auch um einen Zusammenschluss der beiden Einzelhandelsriesen unter dem Dach einer gemeinsamen Holding, deren Anteile sich auf die Stiftungen der unterschiedlichen Familienstränge gleichberechtigt verteilen würden.
Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb wolle 1,5 Mrd. USD Vorauszahlung in eine Partnerschaft mit dem Biotechunternehmen BioNTech zu experimentellen Krebsmedikamenten stecken. Bristol habe erklärt, es werde das auf dem Antikörper BNT327 basierende Medikament von BioNTech mitentwickeln und vermarkten. Der Deal könnte für BioNTech mehr als 11 Mrd. USD wert sein.
Der Verpackungs- und Medizintechnikhersteller Gerresheimer plane einer Senkung der Gewinnprognose und des Dividendenvorschlags. Der Konzern erwarte für das Gesamtjahr nur noch ein organisches Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr von 1% bis 2% nach bislang 3% bis 5%. Das bereinigte Ergebnis je Aktie werde im Vergleich zum Vorjahr im niedrigen zweistelligen Prozentbereich zurückgehen. Gerresheimer habe u.a. auf eine gedämpfte Nachfrage im Kosmetikmarkt verwiesen. Die Dividende für 2024 solle auf das Minimum von 4% des Grundkapitals reduziert werden. Dies entspreche 0,04 EUR je Aktie (zuvor 1,25 EUR). (03.06.2025/ac/a/m)
Archivbeitrag vom 03.06.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.