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A.S. Création Aktie: Marge und Cashflow verbessern sich - Umsatz bleibt hinter Erwartungen

Hamburg (www.aktiencheck.de) - A.S. Création-Aktienanalyse von der Montega AG:

Ingo Schmidt und Tim Kruse, Aktienanalysten der Montega AG, raten in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der A.S. Création Tapeten AG (ISIN: DE000A1TNNN5, WKN: A1TNNN, Ticker-Symbol: ACWN) unverändert zu kaufen.

Die A.S. Création Tapeten AG habe am 6. November 2025 Neunmonatszahlen veröffentlicht und dabei die bestehende Jahresprognose bestätigt. Trotz eines weiterhin schwachen Marktumfelds mit gedämpfter Konsumstimmung würden die Ergebnisse eine Verbesserung der Ertragslage zeigen und den strukturellen Fortschritt in Richtung nachhaltiger Profitabilität untermauern.

Umsatzrückgang verlangsame sich, Margenerhöhung stütze Ergebnis: Der Konzernumsatz habe sich verringert nach neun Monaten um 6,5% auf 80,8 Mio. EUR, wobei sich der Rückgang in Q3 auf 4,2% yoy belaufen habe. Während die Umsätze in Deutschland mit -6,9% auf 35,5 Mio. EUR rückläufig gewesen seien, zeige sich die "übrige EU inkl. UK" mit -2,4% auf 37,3 Mio. EUR vergleichsweise stabil. Das Segment Tapeten habe einen Rückgang von -7,2% auf 71,8 Mio. EUR verzeichnet, während die Sparte Dekorationsstoffe mit 9,1 Mio. EUR (Vj. 9,0 Mio. EUR) auf Vorjahresniveau gelegen habe.

Das EBIT habe sich verbessert im Q3 deutlich auf -0,6 Mio. EUR nach -5,0 Mio. EUR im Vorjahr, habe jedoch unter dem Wert des Q2 (-0,2 Mio. EUR) gelegen. Auf 9M-Basis sei ein positives EBIT von 0,6 Mio. EUR erzielt worden. Die Profitabilitätssteigerung sei im Wesentlichen auf eine höhere Rohertragsmarge und geringere Personalaufwendungen zurückzuführen. Die Rohertragsmarge habe gelegen im Q3 bei 52,5% (Q3/24: 46,3%), auf Neunmonatsbasis bei 53,0% (+3,1 PP yoy). Der Materialaufwand sei gesunken auf 11,1 Mio. EUR (Q3/24: 13,5 Mio. EUR) und der Personalaufwand um 9% auf 7,9 Mio. EUR, womit die Effekte der bereits 2024 eingeleiteten Effizienzmaßnahmen weiterhin sichtbar seien.

Bilanzstruktur habe sich weiter verbessert: Die Eigenkapitalquote habe sich erhöht auf 64,2% (Vj. 61,9%). Besonders positiv sei hervorzuheben, dass sich das Working Capital deutlich verbessert habe: U.a. aufgrund deutlich reduzierter Vorräte (28,5 Mio. EUR ggü. 32,4 Mio. EUR) sei der operative Cashflow auf 5,6 Mio. EUR (Vj. -0,8 Mio. EUR) gestiegen. Die Nettofinanzposition sei parallel gewachsen auf 5,9 Mio. EUR (Vj. 3,1 Mio. EUR).

Prognose sei bestätigt worden - operative Erholung bleibe intakt: Der Vorstand habe bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr 2025 mit einem Umsatzkorridor von 100 bis 120 Mio. EUR und einem bereinigten operativen Ergebnis zwischen -2,0 und +2,5 Mio. EUR. Angesichts der bisher schwächeren Umsatzentwicklung würden die Analysten jedoch ihre eigenen Schätzungen nach unten anpassen: Sie würden nun einen Umsatzrückgang von rund 5% und entsprechend negative Auswirkungen auf EBIT und Nettoergebnis erwarten.

Insgesamt würden die Neunmonatszahlen die strukturelle Verbesserung der Ertragslage bestätigen. Die nachhaltige Steigerung der Rohertragsmarge und das konsequente Working-Capital-Management würden zu einer Stärkung der operativen Basis führen. Das Unternehmen sei nach Erachten des Analysten gut aufgestellt, um von einer möglichen Verbesserung des konjunkturellen Umfelds überproportional zu profitieren, sobald diese einsetze.

Ingo Schmidt und Tim Kruse, Analysten der Montega AG, bekräftigen ihr "kaufen"-Votum für die A.S. Création-Aktie mit einem unveränderten Kursziel von 14,00 EUR. (Analyse vom 07.11.2025)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (10.11.2025/ac/a/nw)

Archivbeitrag vom 10.11.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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