Kulmbach (www.aktiencheck.de) - AIXTRON-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Julius Stöhr vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der AIXTRON SE (ISIN: DE000A0WMPJ6, WKN: A0WMPJ, Ticker-Symbol: AIXA, NASDAQ OTC-Symbol: AIXXF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Die Aktie des zuletzt stark gebeutelten Hightech-Unternehmens AIXTRON verzeichne heute einen deutlichen Kurssprung und gehöre zu den Spitzenwerten im MDAX. Der Grund dafür sei die Meldung, dass dem Chipkonzern Wolfspeed eine Direktfinanzierung in Höhe von 750 Millionen Dollar durch die US-Regierung in Aussicht stehe.
Wolfspeed, laut Branchenexperten ein wichtiger Kunde von AIXTRON, habe demnach eine unverbindliche, vorläufige Absichtserklärung mit dem US-Handelsministerium über eine Direktfinanzierung im Rahmen des "Chips and Science Act" erhalten. Dieses Gesetz fördere die Halbleiterindustrie und schaffe Anreize für den Ausbau der heimischen Produktion in den USA.
Der Geldregen bei Wolfspeed ende aber nicht mit der 750 Millionen schweren Direktfinanzierung, wie der Konzern mitgeteilt habe, sei ein Konsortium aus Investmentfonds bereits weitere 750 Millionen Dollar bereitzustellen. Zudem erwarte das Unternehmen eine Steuerrückerstattung von einer Milliarde Dollar aufgrund einer Gutschrift für fortgeschrittene Fertigung, ebenfalls im Rahmen des "Chips and Science Act". Insgesamt rechne der US-Konzern also mit bis zu 2,5 Milliarden Dollar.
Diese würden dann auch für den Ausbau der (SiC) Siliziumkarbid Produktion in den Vereinigten Staaten eingesetzt. Davon profitiere auch AIXTRON, da der Konzern im Bereich der SiC-Anlagen technologisch stark aufgestellt sei und dementsprechend als Zulieferer fungieren dürfte.
Die durchaus positiven Nachrichten von Wolfspeed und die sich andeutende charttechnische Bodenbildung im Bereich von 15 Euro seien als erste positive Signale zu werten. Die Volatilität dürfte im Vorfeld der Zahlen am 31. Oktober weiterhin hoch bleiben.
Anleger können dennoch einen ersten Fuß in die Tür setzen, so Julius Stöhr von "Der Aktionär" zur AIXTRON-Aktie. (Analyse vom 15.10.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (15.10.2024/ac/a/t)
Julius Stöhr vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der AIXTRON SE (ISIN: DE000A0WMPJ6, WKN: A0WMPJ, Ticker-Symbol: AIXA, NASDAQ OTC-Symbol: AIXXF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Die Aktie des zuletzt stark gebeutelten Hightech-Unternehmens AIXTRON verzeichne heute einen deutlichen Kurssprung und gehöre zu den Spitzenwerten im MDAX. Der Grund dafür sei die Meldung, dass dem Chipkonzern Wolfspeed eine Direktfinanzierung in Höhe von 750 Millionen Dollar durch die US-Regierung in Aussicht stehe.
Wolfspeed, laut Branchenexperten ein wichtiger Kunde von AIXTRON, habe demnach eine unverbindliche, vorläufige Absichtserklärung mit dem US-Handelsministerium über eine Direktfinanzierung im Rahmen des "Chips and Science Act" erhalten. Dieses Gesetz fördere die Halbleiterindustrie und schaffe Anreize für den Ausbau der heimischen Produktion in den USA.
Der Geldregen bei Wolfspeed ende aber nicht mit der 750 Millionen schweren Direktfinanzierung, wie der Konzern mitgeteilt habe, sei ein Konsortium aus Investmentfonds bereits weitere 750 Millionen Dollar bereitzustellen. Zudem erwarte das Unternehmen eine Steuerrückerstattung von einer Milliarde Dollar aufgrund einer Gutschrift für fortgeschrittene Fertigung, ebenfalls im Rahmen des "Chips and Science Act". Insgesamt rechne der US-Konzern also mit bis zu 2,5 Milliarden Dollar.
Diese würden dann auch für den Ausbau der (SiC) Siliziumkarbid Produktion in den Vereinigten Staaten eingesetzt. Davon profitiere auch AIXTRON, da der Konzern im Bereich der SiC-Anlagen technologisch stark aufgestellt sei und dementsprechend als Zulieferer fungieren dürfte.
Die durchaus positiven Nachrichten von Wolfspeed und die sich andeutende charttechnische Bodenbildung im Bereich von 15 Euro seien als erste positive Signale zu werten. Die Volatilität dürfte im Vorfeld der Zahlen am 31. Oktober weiterhin hoch bleiben.
Anleger können dennoch einen ersten Fuß in die Tür setzen, so Julius Stöhr von "Der Aktionär" zur AIXTRON-Aktie. (Analyse vom 15.10.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (15.10.2024/ac/a/t)
Archivbeitrag vom 15.10.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.