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22.05.19 14:45
Barrick Gold: Übernahmeangebot für Acacia-Aktien vorgelegt - Aktienanalyse
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Barrick Gold-Aktienanalyse von Markus Bußler, Redakteur des Online-Anlegermagazins "Der Aktionär":

Markus Bußler von "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des weltgrößten Goldproduzenten Barrick Gold Corp. (ISIN: CA0679011084, WKN: 870450, Ticker-Symbol: ABR, TSE-Symbol: ABX, NYSE-Symbol: GOLD) unter die Lupe.

Offensichtlich habe Barrick Gold, der zweitgrößte Goldproduzent weltweit, die Nase voll von den ewigen Querelen rund um die Tochter Acacia Mining. Der Konzern lege heute ein Übernahmeangebot über 285 Millionen Dollar für alle Aktien vor, die Barrick nicht schon selbst besitze. Cash solle allerdings nicht fließen. Barrick wolle die Übernahme über einen Aktientausch regeln. Acacia-Aktionäre sollten 0,153 Barrick-Aktien je Acacia-Aktie bekommen.

Barrick habe erklärt, die Regierung von Tansania sei nicht daran interessiert, direkt mit Acacia zu verhandeln oder eine Vereinbarung mit Acacia zu treffen. Deshalb habe sich Barrick zu diesem Zug entschlossen. Das Ganze habe natürlich eine Vorgeschichte: Barrick habe direkt mit der Regierung von Tansania verhandelt. Davon wiederum sei das Acacia-Management nicht begeistert gewesen und habe erklärt, man könne den 300 Millionen Dollar, die als Zahlung an Tansania im Raum gestanden hätten, nicht zustimmen. Davon wiederum habe sich Barricks Mark Bristow offensichtlich auf den Schlips getreten gefühlt.

Für die Minderheitsaktionäre sei das aber auf dem ersten Blick kein allzu guter Deal. Umgerechnet biete Barrick 147 Pence pro Aktie (Acacia sei in London notiert). Der Schlusskurs am Dienstag habe bei 159 Pence gelegen. Kein Wunder, dass einer der größten Aktionäre das Angebot als "absurd niedrig" bezeichne. Es dürfte also noch einiges an Gesprächsstoff geben mit Blick auf Acacia und die anstehende Übernahme. Das Acacia-Management sei offensichtlich nicht auf einen solchen Zug vorbereitet gewesen und habe sich bislang nicht zu dem Angebot geäußert.

Für die Barrick-Aktionäre dürfte die Übernahme in dieser Form ein Gewinn sein. Barrick selbst veranschlage in seiner Bilanz die Acacia-Assets mit 1,36 Milliarden Dollar, bei der Übernahme selbst aber berechne man 787 Millionen Dollar für Acacia.

Mit anderen Worten: Die Übernahme wäre sicherlich ein Gewinn für Barrick-Aktionäre, zumal dann, wenn der Streit mit der Regierung von Tansania beigelegt werden könnte, so Markus Bußler von "Der Aktionär". (Analyse vom 22.05.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Barrick Gold-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Barrick Gold-Aktie:
10,884 EUR +0,13% (22.05.2019, 14:36)

NYSE-Aktienkurs Barrick Gold-Aktie:
12,12 USD -0,66% (21.05.2019)

TSE-Aktienkurs Barrick Gold-Aktie:
16,25 CAD -1,22% (21.05.2019)

ISIN Barrick Gold-Aktie:
CA0679011084

WKN Barrick Gold-Aktie:
870450

Ticker-Symbol Barrick Gold-Aktie Deutschland:
ABR

TSE-Ticker-Symbol Barrick Gold-Aktie:
ABX

NYSE-Symbol Barrick Gold-Aktie:
GOLD

Kurzprofil Barrick Gold Corp.:

Barrick Gold Corp. (ISIN: CA0679011084, WKN: 870450, Ticker-Symbol: ABR, TSE-Symbol: ABX, NYSE-Symbol: GOLD) ist der größte Goldproduzent der Welt. Barrick Gold Corp. betreibt Goldminen und Entwicklungsprojekte in den USA, in Peru, Tansania, Chile, Argentinien und Kanada. Dort wird Gold, Kupferkonzentrat und Kupferkathode gewonnen. Diese Rohstoffe werden nicht selbst verarbeitet, sondern zum großen Teil weiterverkauft. Darüber hinaus ist Barrick Gold Corp. durch Barrick Energy auch im Öl- und Gasgeschäft aktiv. (22.05.2019/ac/a/n)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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