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23.01.19 08:05
Infineon, Wirecard, Bayer – Nerven behalten

Zum Thema Brexit gibt es auch nach den Ausführungen von Premierministerin Theresa May mehr Fragen als Antworten. Wie erwartet enthielt der vorgestellte „Plan B“ keine wesentlichen Änderungen, es geht weiter mit „Plan A“. Zwischen dem Exit vom Brexit und einem Austritt ohne Vertrag ist weiterhin alles möglich. Der DAX zeigte sich am Dienstag wieder deutlich schwächer. Anlageprodukte auf deutsche Aktientitel, wie beispielsweise die Discounter VS0464 auf Wirecard, MF84D4 auf Infineon und TR4VCD auf Bayer können ein Ausweg sein aus Nervenspiel und Renditemangel. Wir empfehlen alle drei Papiere, denn sie bieten Rendite weit oberhalb der Inflationsrate und sind im Vergleich zum direkten Aktienkauf risikoärmer. 

May betonte aber, dass sie gegen ein zweites Referendum sei und auch gegen eine Verlängerung der Verhandlungen. Am Devisenmarkt dominiert hingegen weiterhin die Meinung, dass es Ende März keinen harten Brexit ohne Abkommen geben wird. Das britische Pfund wertete zuletzt gegen den Euro sowie Dollar leicht auf.

Ähnlich ist auch die Ausgangslage beim Handelskonflikt zu sehen. Nach wie vor zeichnet sich keine Lösung ab. Die USA werfen China unfaire Handelspraktiken und den Diebstahl geistigen Eigentums vor.

Wirtschaft kühlt sich ab

Wegen den Handelsspannungen sowie einer schwachen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und Italien hat der IWF seine Wachstumsprognose für 2019 nochmals gesenkt auf nun 3,5 Prozent. Für Deutschland wird in diesem Jahr nur noch ein Anstieg des BIP von 1,3 Prozent erwartet, im Oktober waren es noch 1,9 Prozent. Die schwachen Signale aus der Konjunktur dürften auch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos für Gesprächsstoff sorgen, das am Dienstag begann.


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