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KOLUMNEN -
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29.06.18 15:38
Es geht abwärts mit dem DAX

Liebe Leser,

was jetzt auch für den deutschen Fußball gilt, habe ich vor genau vier Wochen an dieser Stelle im Hinblick auf den DAX geschrieben: Die Party in Deutschland ist vorbei. Tatsächlich ist der DAX seither schon um 5% gefallen und knapp 8% von seinem Jahreshoch entfernt. Doch dieser Kursrückgang ist erst der Anfang.

Die Party in Deutschland ist vorüber       

Das signalisieren jedenfalls wichtige realwirtschaftliche Frühindikatoren wie die Auftragseingänge, die bereits seit vier Monaten rückläufig sind. Dieses Muster deutet auf einen Konjunkturabschwung hin, der durch den von Trump angezettelten Handelskrieg zusätzlich befeuert wird.

Da Rezessionen stets mit schweren Aktienbaissen Hand in Hand gehen, sollten Sie diese Entwicklung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich empfehle Ihnen, jetzt unbedingt zu prüfen, wie sich Ihr Depot entwickeln wird, wenn sich der DAX halbiert.            

DAX zeigt Topformation wie aus dem Lehrbuch             

Die Aktienmärkte selbst gehören ebenfalls zu den Frühindikatoren. Deshalb bestätigt die geradezu lehrbuchartige Topformation, die sich im DAX seit über einem Jahr herausgebildet hat, die Prognose eines Abschwungs.

Auf dem folgenden Chart sehen Sie den Kursverlauf des DAX seit Ende 2016. Im Moment notiert der Index auf demselben Niveau wie im März 2017. Trotz der teilweise euphorischen Stimmung wurde seither also unter dem Strich an der deutschen Börse kein Geld mehr verdient.

Die Topformation, die Sie hier sehen, deutet darauf hin, dass der Übergang von Hausse zu Baisse bereits vollzogen wurde. Bereiten Sie sich und Ihr Depot jetzt auf diese Baisse vor. Denn sobald die Kurse unter die eingezeichnete Begrenzungslinie bei rund 11.800 Punkten fallen, kann alles sehr schnell gehen. Zu schnell vielleicht, um dann noch angemessen reagieren zu können.

 

DAX, 2016 bis 2018https://www.clausvogtnewsletter.com/bc/assets/62/img/20180629%20DAX_571007_724x323.pngDie Topformation, die Sie hier sehen, lässt an Klarheit keine Fragen offen. Es fehlt nur noch der Ausbruch unter die Nackenlinie bei 11.800 Punkten.

Quelle: StockCharts.com

Diversifizieren Sie in unterbewertete Märkte        

Der US-Aktienmarkt ist extrem überbewertet. Aufgrund dieser Überbewertung, die noch ausgeprägter ist als am Höhepunkt der Spekulationsblase im Jahr 2000, rechne ich hier mindestens mit einer Kursdrittelung im Lauf der nächsten Baisse.

Der DAX konnte sich von negativen Vorgaben aus den USA noch nie abkoppeln. Es wird ihm auch in diesem Zyklus nicht gelingen. Deshalb halten Sie besser Ausschau nach Märkten und Sektoren, denen das in der Vergangenheit schon gelungen ist.

Welche Märkte und Sektoren das sind, lesen Sie in meiner gerade erschienenen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Chancen an den Aktienmärkten abseits von den USA und Europa“. Hier finden Sie fundiertes Hintergrundwissen abseits des Mainstreams sowie Hinweise auf Kaufgelegenheiten und Chancen, die Ihnen ansonsten vielleicht verborgen bleiben.

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Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende,

Ihr        

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Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren

P.S.: Der Ölpreis steigt weiter. Profitieren Sie auch davon.


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