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09.11.17 08:43
Marktstimmung: "An Gewinnmitnahmen ist noch niemand gestorben"


Ohne erkennbaren Anlass nehmen private wie professionelle Anleger Gewinne mit oder setzen sogar auf fallende Preise. Für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung könnte das hilfreich sein.

Zusammenfassung
8. November 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Eine alte Börsenweisheit besagt, dass an Gewinnmitnahmen angeblich noch niemand gestorben sei. Eine Erkenntnis, die leider nur teilweise richtig ist. Natürlich möchten vor allem Börsianer dieses schöne Gefühl, den richtigen Riecher gehabt und gleichzeitig auch noch einen monetären Gewinn eingefahren zu haben, möglichst häufig erleben. Und tatsächlich haben viele finanzwissenschaftliche Studien ergeben, dass aus diesem Grunde Gewinne oft viel zu früh realisiert werden. Ein Umstand, der - sofern man gleichzeitig Verluste unkontrolliert laufen lässt - vor allem für eine langfristige Performance ungesund, wenn nicht sogar tödlich sein kann. So haben wir uns während der vergangenen Wochen oftmals gefragt, warum die von uns befragten bullishen Investoren angesichts maßvoller, aber dennoch substantieller Gewinne des DAX dieselben nicht realisiert haben. Möglicherweise, weil die Engagements zwar profitabel, aber dennoch nicht hoch genug waren.


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