Logo
EXKLUSIV - Marktberichte
www.aktiencheck.de
11.05.22 09:32
S&P 500: S-K-S-Formation als Belastungsfaktor
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Nach dem schlechtesten Jahresstart seit 1942 setzt der S&P 500® (ISIN: US78378X1072, WKN: A0AET0) seine Kursschwäche im Mai bisher nahtlos fort, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Charttechnisch führe diese Entwicklung zu einem Bruch der vielzitierten Haltezone aus den verschiedenen Tiefs bei 4.200/4.100 Punkten sowie zwei unterschiedlicher Fibonacci-Level (4.201/4.136 Punkte). Dadurch müssten Anlegerinnen und Anleger die Kursentwicklung des letzten Jahres als Schulter-Kopf-Schulter-Formation interpretieren. Aus der Höhe der abgeschlossenen Topformation ergebe sich ein rechnerisches Abschlagspotenzial von rund 700 Punkten. Das skizzierte Rückschlagrisiko reiche also aus, um den langfristigen Basisaufwärtstrend seit 2011 (akt. bei 3.509 Punkten) einer Belastungsprobe zu unterziehen. Interessanterweise harmoniere die angeführte Trendlinie bestens mit dem Durchschnitt der letzten 200 Wochen (akt. bei 3.475 Punkten).

Auch die quantitativen Indikatoren würden derzeit die Risiken betonen. Hervorheben möchten die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt das Scheitern des MACD an seiner Signallinie, was in der Vergangenheit oftmals weitere Kursabschläge nach sich zog. Auf der Oberseite sei dagegen eine Negierung der diskutierten S-K-S-Formation mit einer Rückeroberung der Marke von 4.200 Punkten notwendig, um das derzeit angeschlagene Chartbild des S&P 500® zu verbessern. (11.05.2022/ac/a/m)


© 1998 - 2022, aktiencheck.de