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17.02.22 12:35
SLM Solutions: Vorläufige Zahlen fallen gut aus - Aktienanalyse
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - SLM Solutions-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der SLM Solutions Group AG (ISIN: DE000A111338, WKN: A11133, Ticker-Symbol: AM3D) unter die Lupe.

SLM Solutions bleibe auf Kurs. Die vorläufigen Zahlen würden gut ausfallen. Der Ausblick mache Lust auf mehr. Mit seiner NXG XII 600 setze die Gesellschaft im Bereich der additiven Fertigung (3D-Druck) von Metallen neue Maßstäbe. Noch sei der Funke auf die Aktie aber nicht übergesprungen. Das könnte sich im laufenden Jahr aber ändern.

Der Reihe nach: SLM Solutions habe den Umsatz im Vorjahr nach vorläufigen Zahlen um 20 Prozent von 75 Millionen Euro gesteigert. Der operative Verlust (EBITDA) dürfte dabei um 30 Prozent auf rund zehn Millionen Euro geschrumpft sein.

"Während unsere neue Maschine, die NXG XII 600, unser Wachstum im Jahr 2022 und darüber hinaus weiter beschleunigen wird, wurde unsere starke Leistung im Jahr 2021 im Wesentlichen von unserem bestehenden Produktportfolio erzielt, mit dem wir erwarten, auch in den kommenden Jahren weitere Marktanteile zu gewinnen", so Vorstand Sam O'Leary.

"Der Aktionär" habe bereits auf die Vorzüge der neuen NXG XII 600 hingewiesen. Für Experten sei die Maschine ein potenzieller "Gamechanger". Insgesamt habe SLM im Jahr 2021 sieben feste und drei bedingte Aufträge für die zukunftsweisende Maschine erhalten. "Wir sind stolz darauf, bei der Industrialisierung der additiven Fertigung von Metallen an vorderster Front zu stehen, und erwarten, dass die NXG XII 600 in den kommenden Jahren die erste Wahl für Kunden sein wird, die eine Großserienfertigung anstreben."

Aufgrund des starken Auftragsbestands bekräftige der Vorstand die Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2022 mit einem Umsatz von mindestens 100 Millionen Euro und einem ausgeglichenen EBITDA auf Quartalsbasis in der zweiten Jahreshälfte 2022. Bis Ende 2026 peile SLM sogar eine Verfünffachung des Umsatzes auf rund 355 Millionen Euro an. Die EBITDA-Marge solle dabei auf über 20 Prozent steigen.

Der endgültige Jahresabschluss werde am 24. März veröffentlicht. Liefere SLM Solutions weiter wie geplant und trübe sich das Marktumfeld in den kommenden Wochen nicht zu sehr ein, könnte sich der Titel nachhaltig von seinen Tiefstständen lösen.

"Der Aktionär" spekuliert im Real-Depot auf dieses Szenario, so Michael Schröder. (Analyse vom 17.02.2022)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Hinweis auf Interessenkonflikte: Aktien von SLM Solutions befinden sich im Real-Depot von DER AKTIONÄR.

Börsenplätze SLM Solutions-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs SLM Solutions-Aktie:
14,84 EUR -1,07% (17.02.2022, 13:03)

XETRA-Aktienkurs SLM Solutions-Aktie:
14,76 EUR -0,27% (17.02.2022, 12:59)

ISIN SLM Solutions-Aktie:
DE000A111338

WKN SLM Solutions-Aktie:
A11133

Ticker-Symbol SLM Solutions-Aktie:
AM3D

Kurzprofil SLM Solutions Group AG:

Die SLM Solutions Group AG (ISIN: DE000A111338, WKN: A11133, Ticker-Symbol: AM3D) mit Sitz in Lübeck, Deutschland, ist ein weltweit führender Anbieter metallbasierter additiver Fertigungstechnologie. Die Aktien des Unternehmens werden im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Das Unternehmen entwickelt und produziert 3D-Druckmaschinen und integrierte Systemlösungen im Bereich des Selektiven Laserschmelzens (Selective Laser Melting). SLM Solutions beschäftigt derzeit mehr als 400 Mitarbeiter in Deutschland, Frankreich, Italien, den USA, Singapur, Russland, Indien und China. (17.02.2022/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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