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07.12.21 08:55
BASF: Anteile an geplantem Offshore-Windpark weiterverkauft - Aktienanalyse
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - BASF-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der BASF SE (ISIN: DE000BASF111, WKN: BASF11, Ticker-Symbol: BAS, NASDAQ OTC-Symbol: BFFAF) unter die Lupe.

Der Ludwigshafener Konzern habe gut ein Viertel seiner Anteile am niederländischen Windpark Hollandse Kust Zuid an das Versicherungsunternehmen Allianz weiterverkauft. Zum Preis für die 25,2% der Anteile habe BASF am Montag keine Angaben gemacht. 24,3% der Anteile würden demnach in der Hand des deutschen Chemiegiganten bleiben.

Im Juni habe das Unternehmen bekanntgegeben, für 300 Mio. Euro insgesamt 49,5% der Anteile an dem Windpark-Projekt gekauft zu haben, das vom Energiekonzern Vattenfall geleitet werde. Es sei geplant und bereits angekündigt gewesen, die Beteiligung zu reduzieren, habe es nun geheißen. Die Transaktion stehe noch unter dem Vorbehalt fusionskontrollrechtlicher Genehmigungen.

Der Windpark solle 2023 vollständig in Betrieb gehen, nach Angaben des Chemiekonzerns sei er mit 140 Windturbinen und einer installierten Gesamtleistung von 1,5 Gigawatt dann der größte Offshore-Windpark der Welt. BASF wolle einen Teil seines Energieverbrauchs an Produktionsstandorten in Europa darüber decken.

BASF habe einen derartigen Schritt schon angekündigt. Es mache auch durchaus Sinn, da sich der Konzern in erster Linie mit grünem Strom versorgen möchte, aber dabei nicht unnötig Kapital binden bzw. zu einem verkappten Stromproduzenten werden wolle. Die mittel- bis langfristigen Perspektiven für den Chemieriesen seien nach wie vor gut. Wegen des schwachen Charts dränge sich zwar vorerst noch kein Einstieg auf. Die Dividendenperle sollte allerdings auf der Watchlist belassen werden, so Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 07.12.2021)

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis auf Interessenkonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze BASF-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs BASF-Aktie:
60,90 EUR +1,36% (07.12.2021, 08:51)

XETRA-Aktienkurs BASF-Aktie:
59,59 EUR +2,04% (06.12.2021, 17:35)

ISIN BASF-Aktie:
DE000BASF111

WKN BASF-Aktie:
BASF11

Ticker-Symbol BASF-Aktie:
BAS

NASDAQ OTC-Symbol BASF-Aktie:
BFFAF

Kurzprofil BASF SE:

BASF (ISIN: DE000BASF111, WKN: BASF11, Ticker-Symbol: BAS, NASDAQ OTC-Symbol: BFFAF) steht für Chemie für eine nachhaltige Zukunft. Das Unternehmen verbindet wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mehr als 110.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg ihrer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Sein Portfolio hat BASF in sechs Segmenten zusammengefasst: Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions. BASF erzielte 2020 weltweit einen Umsatz von 59 Milliarden Euro. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com. (07.12.2021/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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