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10.01.20 13:41
Ratingagenturen sind skeptisch für 2020

Euwax bonds

Die Ratingagenturen sehen die seit Jahren schwelenden Faktoren aus politischen Unruhen, Handelskonflikten und steigenden Staatsschulden auch für 2020 als Belastungsfaktoren für Staatsanleihen an. Bei einigen europäischen Ländern könnte es Ratingupgrades geben. Hier wären Griechenland, Osterreich und Finnland zu nennen, die mit einem positiven Ausblick von S&P bewertet werden. Dagegen sieht es bei politisch sehr instabilen Ländern in Lateinamerika eher nach einer Ratingverschlechterung aus.
Die Börsen-Zeitung erwartet bei zehn Prozent der bewerteten Staaten ein Upgrade und bei weiteren zehn Prozent dagegen ein Downgrade. Im letzten Jahr waren mehr Rating-Upgrades zu verzeichnen, vor allem bei europäischen Staaten. Dies waren im einzelnen Griechenland, Kroatien, Serbien, Slowenien und Ungarn. Die Ratingagenturen sehen durch den zunehmenden Populismus in einzelnen Staaten die Haushaltsdisziplin und den Reformwillen stark gefährdet.
 

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